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Informationsquelle FAMA-Blog

Hier bloggt der FAMA! Positionen, Kommentare, Meldungen zum Vereinsgeschehen und zur Messewirtschaft mit umfassendem Archiv.
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Montag, 2. März 2026

Der Blick nach vorn: Was an Messen passiert, passiert nur an Messen


Manche Gelegenheiten muss man am Schopf packen, wenn sie sich einem bieten. So geschehen an der zurückliegenden Retro Classics auf dem Gelände der Messe Stuttgart. Der zeitgleich stattfindende CDU-Bundesparteitag und die ausgestellten Oldtimer als emotionale Sympathieträger erzeugten eine Konstellation, wie sie so eigentlich nur auf Messen entstehen kann (Bild: Retro Messen).

Kolumne von Oliver Schmitt

Klar, man kann das auch von langer Hand planen. Dafür gibt es schließlich Protokollabteilungen. Allerdings kann sich kaum ein mittelständischer Familienbetrieb sowas leisten. Zudem ist es fraglich, ob eine Oldtimer-Messe bei den zuständigen Stellen im Politikbetrieb als angemessene Plattform für den öffentlichkeitswirksamen Auftritt eines Politikers erachtet wird.

Wer die Könickes kennt, der weiß, dass hier stets pragmatisch agiert wird und genau das ist auch passiert. Nun hat auch nicht jeder eine passende Adenauer-Limousine von Mercedes-Benz verfügbar, aber das gehört eben zur messetypischen Serendipität dazu. Ein bisschen Glück braucht es natürlich auch, wenn sich ein Politiker als Sammler und Oldtimer-Fan entpuppt. Aber das ist dann halt das Glück des Tüchtigen.

Die Grundvoraussetzung ist aber dieses messetypische Setting: Hier kommen Menschen zusammen, die ein Interesse, eine Aufgabe oder ein Thema eint. Und wenn es um besonders viele Menschen geht (in diesem Fall 83.000 Oldtimer-Fans und rund 2.000 Teilnehmende am Parteitag), dann bleibt nicht mehr viel Infrastruktur übrig, wenn es trocken, warm und professionell zugehen soll. Den Rest besorgt die unnachahmliche Mischung von attraktiven Fotomotiven, gesellschaftlicher und politischer Relevanz und natürlich der Riecher, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen.

In diesem speziellen Fall kann sich der FAMA glücklich schätzen, ein schlagkräftiges Vorstandsgremium zu haben, dass aus den politischen Forderungslandschaft von Messen flugs ein Positionspapier zu formulieren und dies an passender Stelle persönlich zu überreichen. Das ist quasi Lobbyismus im Vorbeigehen und gerade deshalb von besonderer Qualität.

Mein Respekt gilt daher unseren Vorstandmitgliedern, die sich unermüdlich und ehrenamtlich für die Messewirtschaft einsetzen, und natürlich Henning und Thilo Könicke, die mit ihrem Team die Gelegenheit ergriffen und neben schönen Bildern echten Mehrwert für unsere Gemeinschaft erzeugt haben. Bravo!

Buchtipp: Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche


Dieses Buch zeigt praxisnah und auf den Punkt, wie Sie ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagementsystem Schritt für Schritt in Ihrem Unternehmen etablieren. Nachhaltigkeit ist längst ein Schlüsselfaktor für die Zukunft der Veranstaltungsbranche. Die internationale Norm ISO 20121 bietet hierfür einen klaren Rahmen, doch die Umsetzung dieses abstrakten Regelwerks ist für viele Unternehmen eine Herausforderung. Die Autoren erklären anhand konkreter Beispiele aus der Branche und praxiserprobter Handlungsempfehlungen, wie sich die Norm in den betrieblichen Alltag übersetzen lässt (Bild: Springer Gabler).

Von den Grundlagen des PDCA-Zyklus über Führung, Planung und Betrieb bis hin zu konkreten Anwendungen aus verschiedenen Gewerken ist es ein Werk für Geschäftsführende, Nachhaltigkeitsbeauftragte und Qualitätsmanager*innen, die endlich mit der Implementierung der Norm beginnen wollen – für Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Wirkung in der Veranstaltungswirtschaft.

Quick Guide ISO 20212 • Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche, fwd/IFES (Hrsg.), 203 Seiten, Heidelberg, 2026, Verlag Springer Gabler, 29,99 EUR

Mutiger werden: Swiss Cyber Security Days für digitale Unabhängigkeit


Unter dem Motto «Digital Sovereignty – The New Frontier» fand am 17. und 18. Februar 2026 die siebte Ausgabe der Swiss Cyber Security Days auf dem BERNEXPO-Areal in Bern statt. Nationale und internationale Referent*innen lieferten Antworten auf die wichtigsten digitalen Fragen unserer Zeit. Mit 2.800 Besuchenden und über 100 Ausstellern blicken die Veranstalter auf eine erfolgreiche Ausgabe zurück (Bild: BERNEXPO).

Am Dienstag, 17. und Mittwoch, 18. Februar 2026 wurde das BERNEXPO-Areal zum Brennpunkt einer Debatte, die über Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmung entschied. Zum dritten Mal in Folge gastierten die Swiss Cyber Security Days, die führende Plattform zum Thema Cybersicherheit, in Bern und brachten nationale und internationale Referent*innen an einem Ort zusammen. Mit 2.800 Besuchenden und über 100 Ausstellern knüpfte die Ausgabe an den Vorjahreserfolg an. Ein Höhepunkt war das Referat von Florian Schütz, Direktor Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), der die aktuelle Cybersicherheitslage in der Schweiz einordnete und sie in Beziehung zum internationalen Umfeld setzte.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

Newsticker smartville.digital: Wurzeln • Disruption • Influencer


Smartville bezeichnet sich als unabhängige journalistische Stimme zur Messewirtschaft in den deutschsprachigen Ländern. Es ist ein Newsroom für Marketing- und Kommunikationsleader, die neue Wege in der Marketingkommunikation suchen. Der Fokus liegt auf „digital first“. Herausgeber ist Urs Seiler. Drei aktuelle Meldungen haben wir für diese Ausgabe ausgewählt (ESB Marketing Netzwerk; Foto: Smartville).

CEO a.i. Andrea Zappia will mit MCH auf starken Wurzeln wachsen

Der Jännertrunk der MCH Group ist zu einer beliebten Tradition geworden, weil man stets viel Neues erfährt. CEO a.i. Andrea Zappia nahm zum ersten Mal am Jännertrunk teil und es war erfrischend, seinen italienischen Charme auf der Bühne zu sehen. „Nur unsere starken Wurzeln erlauben es uns, zu wachsen und in der Stadt Basel finden wir eine Inspiration“, sagte er.

Digitale Disruption, Pandemie und Marktbereinigung im Schweizer Entertainment

Wo steht das Schweizer Entertainment nach einem Jahrzehnt voller Umbrüche? Seit zehn Jahren prägt der Kongress 360° Entertainment diese Branche. Das Jubiläum in Andermatt bringt am 24. und 25. März frische Impulse und neue Formate auf die Bühne.

Warum Influencer*innen strategischer Erfolgsfaktor für Messen & Events sind

Influencer*innen sind in der Live-Kommunikation längst vom „Nice-to-have“ zum strategischen Hebel geworden. Für Messen und Events – deren Kosten stetig steigen – eröffnen sie die Möglichkeit, Reichweite weit über den Messestand oder die Veranstaltung hinaus zu erzielen und gleichzeitig zusätzlichen Traffic vor Ort zu generieren.

Zuhause im Wandel: com:bau Dornbirn bietet Orientierung


Vom 6. bis 8. März zeigt die com:bau im Messequartier Dornbirn, wie sich Bauen und Wohnen weiterentwickeln. Als zentrale Plattform vernetzt sie Bauwirtschaft, Fachleute und Interessierte. Sie vereint Angebote aus Bauhandwerk, Energie, Finanzierung sowie Immobilien und bietet unabhängige Beratung für Sanierung, Bauvorhaben und Kauf (Bild: Messe Dornbirn).

Die Baubranche befindet sich im Wandel. Höhere Kosten und begrenzte Budgets beeinflussen die Entscheidungen rund um das Bauen und Sanieren. Viele Bauinteressierte suchen verlässliche Informationen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Das Eigenheim bleibt wichtig, gleichzeitig gewinnen neue Wohnformen an Bedeutung.

Die com:bau greift diese Entwicklungen auf und führt die zentralen Branchenthemen an einem Ort zusammen. Sie bündelt Bauhandwerk, Energie, Finanzierung und Immobilien und verdeutlicht, wie vielfältig die aktuellen Anforderungen an Bauprojekte sind. Knapp 180 AusstellerInnen stellen dazu Baustoffe, Sanierungskonzepte, Photovoltaiklösungen mit Speicher, Smart Home Technologien sowie Finanzierungsmodelle und Immobilienangebote vor. Fachleute geben unabhängig und kostenlos Auskunft zu Energieeffizienz, Förderungen und rechtlichen Faktoren.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

Fünf Fragen an: Robert Ninnemann • FAMA e.V.


Mit den „Fünf Fragen…“ an Persönlichkeiten mit Messe- oder Veranstaltungsbezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Derzeit stehen der Reihe nach unsere eigenen Vorstandsmitglieder Rede und Antwort. Nach Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster, Michael Kynast und Michael Köhler folgt nun Robert Ninnemann (im Vorstand für die Zusammenarbeit mit dem Forum Veranstaltungswirtschaft zuständig), im Hauptberuf Geschäftsführer von RAM Regio aus Erfurt (Bild: RAM Regio/Volker Hielscher).

Unter welchen Umständen vergisst Du die Zeit?

Eigentlich immer dann, wenn ich in ein gutes Gespräch mit interessanten Menschen vertieft bin. Wenn noch nicht alles gesagt ist, passiert es schnell, dass jemand auf die Uhr schaut und das Ende anmahnt – meine Frau kann davon ein Lied singen.

Wenn alle gehen wollen, habe ich oft noch eine letzte Frage, die unbedingt geklärt werden muss, damit ein Termin wirklich rund abgeschlossen ist.

Wie hat sich deine Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?

Durch die Vielzahl an Begegnungen und Eindrücken versuche ich eigentlich ständig, Positionen zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Mein aktuelles Lieblingsbeispiel ist die „Verwaltung“. In der öffentlichen Debatte hört man derzeit fast täglich pauschale Bürokratie- und Verwaltungskritik. In der aktuellen Vorarbeit zu unserem größten Messeprojekt, der Thüringen Ausstellung 2026, habe ich jedoch viele sehr positive Erfahrungen gemacht. Diese Begegnungen haben mein Verständnis für die jeweils andere Perspektive deutlich erweitert und mir gezeigt, wie viele engagierte Menschen dort lösungsorientiert arbeiten und unterstützen wollen.

Wenn man wirklich zuhört – ganz im Sinne von audiatur et altera pars, also auch die andere Seite hört – wird schnell klar, dass jeder aus seinem Fachgebiet wertvolle Impulse einbringen kann.

Was ist das Beste an deinem Beruf?

Ganz klar: die Vielfalt. An einem Tag führe ich politische Gespräche, am nächsten tauche ich in technische Detailfragen ein mit Menschen, die für ihr Thema brennen.

Diese Mischung aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten macht die Arbeit an Verbrauchermessen für mich jeden Tag neu spannend. Meine Neugier ist dabei ein großer Motor – ob mir der Staatssekretär oder Minister aus seinem Alltag berichtet oder ein Eisenbahner mit leuchtenden Augen eine historische Weichenstellanlage erklärt, beides kann gleichermaßen faszinierend sein.

Genau diese thematische Bandbreite ist ein echtes Geschenk und zeigt, wie viel Inspiration und neuer Input in der Organisation von Verbrauchermessen steckt.

Wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?

Grundsätzlich jeder – entscheidend ist für mich nur, dass die Argumente fundiert und wirklich durchdacht sind. Ich bin jederzeit bereit, meine Positionen anzupassen, wenn neue Perspektiven oder bessere Begründungen auf den Tisch kommen.

Schwieriger wird es für mich nur dann, wenn Kritik eher der Verlängerung einer Diskussion dient als einer echten inhaltlichen Weiterentwicklung. Unser verstorbener Unternehmensgründer Eberhard Kreuser pflegte zu sagen: „Die Ausrede ist schneller raus als die Maus zurück im Loch.“ In diesem Satz steckt viel Wahrheit – denn nicht jede Gegenposition bringt automatisch einen echten Mehrwert.

Wenn Kritik Substanz hat, neue Blickwinkel eröffnet und zu besseren Entscheidungen beiträgt, nehme ich sie sehr gern an und entwickle das Lagebild entsprechend weiter.

Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Dich?

Grundsätzlich erst einmal ein spannendes Experiment. Meine Frau würde vermutlich sofort meinen Puls fühlen und sich fragen, ob mit mir alles in Ordnung ist. Gleichzeitig reizt mich der Gedanke – vielleicht sind die Sorgen im Vorfeld größer als die Realität.

Ich nutze das Smartphone sehr intensiv, um schnell Antworten auf Fragen zu finden, erreichbar zu sein und zügig reagieren zu können, wenn in einem Projekt etwas aufpoppt. Ganz ohne wäre es wahrscheinlich zunächst ungewohnt still, vielleicht sogar mit einem gewissen Kontrollverlust verbunden.

Aber wer weiß – möglicherweise wäre es auch überraschend befreiend und ein guter Anlass zur Selbstreflexion. Vielleicht würde man sogar feststellen, dass vieles auch ohne meine permanente Erreichbarkeit erstaunlich gut funktioniert.

Neue Wege: Andreas Markgraf verlässt inRostock


Nach 23 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit trennen sich die inRostock GmbH und Andreas Markgraf, bisheriger Geschäftsbereichsleiter der HanseMesse Rostock, einvernehmlich. Andreas Markgraf war über mehr als zwei Jahrzehnte in leitender Funktion für die HanseMesse Rostock tätig und hat deren Entwicklung sowie Positionierung als bedeutenden Veranstaltungsstandort in der Region maßgeblich mitgestaltet. In dieser Zeit wurden zahlreiche nationale und internationale Messen, Kongresse und Veranstaltungen erfolgreich umgesetzt und weiterentwickelt (Im Bild mit Kolleg*innen ganz rechts, Bild: inRostock).

Oliver Fudickar, Geschäftsführer der inRostock GmbH, bedankt sich ausdrücklich für das langjährige Engagement: „Andreas Markgraf hat die HanseMesse Rostock über 23 Jahre hinweg mit Fachkompetenz und persönlichem Einsatz geprägt. Für diese langjährige Zusammenarbeit danken wir ihm und wünschen ihm für seine weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.“

Auch Andreas Markgraf blickt dankbar auf seine Zeit bei der inRostock GmbH zurück: „Nach 23 erfolgreichen Jahren im Landesmessezentrum und unglaublich vielen Aufgaben und Projekten, ist nun der richtige Zeitpunkt, sich neuen Aufgaben zu stellen. Als regionaler Standort beheimatet die HanseMesse ein breites Portfolio an Eigenmessen und Gastveranstaltungen und ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Ich danke allen Ausstellern und Partnern für die Zusammenarbeit und blicke nun neuen beruflichen Herausforderungen entgegen. Dem Team der inRostock GmbH wünsche ich für die Zukunft alles Gute.“

Auch wir wünschen Andreas Markgraf alles Gute.

Mitglieder stellen sich vor: Olaf Freier • HINTE Expo & Conference


Der FAMA gewinnt kontinuierlich neue Mitglieder, die wir dann hier vorstellen, damit sie sich schneller ins Netzwerk unseres Verbandes einfügen und sich unsere bestehenden Mitglieder ein Bild machen können. Doch auch all jene Mitglieder, die schon länger im FAMA vertreten sind, wollen wir hier sukzessive vorstellen. Diesmal an der Reihe ist die HINTE Expo & Conference. Das Unternehmen ist ein privater, familiengeführter Mes-severanstaltern und gehört zur HINTE Gruppe, die von Christoph Hinte in geführt wird. Sein Sohn Vincenz Hinte steht als vierte Generation bereits in Verantwortung und agiert als CEO der HINTE Marketing und Media. HEC-Geschäftsführer Olaf Freier beantwortet uns einige Fragen (Bild: HINTE).

Die HINTE Expo & Conference zählt zu den privaten Messeveranstaltern in Familienhand, in eurem Fall sogar schon in der vierten Generation. Was ist das Besondere an HINTE und an eurer Ausrichtung?

HINTE ist 80 Jahre alt – und genau deshalb können wir nicht stehenbleiben. Als CEO eines Familienunternehmens in vierter Generation sehe ich Tradition als Verpflichtung zur Erneuerung. „HINTE – 80 Jahre Zukunft!“ ist für mich kein Claim, sondern Führungsauftrag. Als inhabergeführtes Unternehmen können wir langfristig entscheiden und Transformation aus eigener Überzeugung steuern.

Wir entwickeln Plattformen mit ganzjähriger Relevanz und verbinden dabei Messe, Medien und digitale Angebote der HINTE Group. Und das nicht nur für uns. HINTE Marketing & Media arbeitet dabei nicht nur für unsere eigenen Projekte – auch externe Unternehmen und Veranstalter nutzen unsere Kompetenzen. Unser Anspruch ist es, Märkte aktiv mitzugestalten.

Das Messe- und Veranstaltungsgeschäft ist von permanentem Wandel geprägt. Wie hat sich das Messegeschäft für Euch zuletzt entwickelt und womit rechnet ihr in den kommenden Jahren?

Die letzten Jahre haben gezeigt: Das Messegeschäft ist kein Selbstläufer mehr. Wir erleben eine stärkere Nachfrage nach klar positionierten Fachplattformen und weniger Toleranz für austauschbare Formate. Größe allein schützt nicht vor Bedeutungsverlust. Entscheidend sind klare Positionierung und die Bereitschaft, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln.

Für mich verkauft eine Messe heute nicht mehr nur Fläche, sondern Wirkung – in Form von hochwertigen Leads, inhaltlicher Reichweite und belastbaren Netzwerken. In den kommenden Jahren rechne ich mit einer weiteren Professionalisierung der Geschäftsmodelle in unserer Branche.

Welchen Stellenwert messt Ihr Entwicklungen wie Digitalisierung und künstlicher Intelligenz für die Abläufe in eurem Unternehmen bei und wie werden diese die Customer Journeys eurer Aussteller und Besuchenden zukünftig beeinflussen?

Digitalisierung ist bei uns keine eigene Abteilung, sondern Teil unseres Geschäftsmodells. Wir digitalisieren Prozesse in Vertrieb, Flächenmanagement und Content, um Customer Journeys möglichst ohne Medienbrüche zu gestalten.

Für Aussteller bedeutet das perspektivisch präzisere Zielgruppenansprache und mehr Transparenz bei der Lead-Qualität, für Besuchende relevantere Inhalte und bessere Orientierung. Beim Einsatz von KI sind wir erste Schritte in verschiedenen Bereichen gegangen, testen aber auch konkrete Anwendungen. Ein Beispiel ist „Echobrief“ der HINTE Marketing & Media: Ein KI-gestütztes Tool, das Inhalte z.B. Vorträge oder Keynotes analysiert, strukturiert und für Social Media oder Newsletter aufbereitet.

So verlängern wir die inhaltliche Wirkung unserer Veranstaltungen über das Event hinaus. KI muss unser Geschäftsmodell besser machen – nicht nur Prozesse schneller.

Welche Herausforderungen seht ihr in Bezug auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und wie geht Ihr ganz konkret damit um?

Nachhaltigkeit ist für uns kein Imageprojekt, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. Die Herausforderung besteht darin, ökologische Verantwortung wirtschaftlich tragfähig umzusetzen.

Seit Ende 2024 sind wir im Rahmen des Programms KLIMAfit des Umweltministeriums Baden-Württemberg zertifiziert. Diese Leitplanken helfen uns, Entscheidungen im Alltag strukturierter zu treffen – von der Treibhausgasbilanz über Emissionsreduktion bis hin zu mehr Energieeffizienz.

Ökologisch reduzieren wir Papier und Ressourcen, ökonomisch fokussieren wir uns klarer, sozial investieren wir in Team, Weiterbildung und Kultur. Wir sind noch nicht am Ziel, gehen die nächsten Schritte aber konsequent.

Warum ist die HINTE Expo & Conference Mitglied im FAMA und was erwartet ihr euch von unserer Gemeinschaft in Zukunft?

Gerade in Zeiten des Umbruchs braucht unsere Branche ehrlichen Austausch. Wir sind Mitglied im FAMA, weil wir den offenen Dialog auf Augenhöhe und den fachlichen Austausch schätzen. Themen wie neue Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung beschäftigen uns alle intensiv – hier liegt großes Potenzial, gemeinsam weiterzudenken und voneinander zu lernen. Gerade deshalb ist dieser Austausch für mich von großem Wert.

Wir bedanken uns für das Gespräch.

Fusion vollzogen: Schenker nun Teil von DSV Fairs & Events


Ab 1. Januar 2026 agieren DSV und Schenker im Bereich Road und Kontraktlogistik offiziell unter einer Flagge. Die Bereiche Air & Sea, Fairs & Events und Verzollung folgen ab 1. Februar 2026. Gemeinsam bilden die beiden Unternehmen eines der weltweit größten Transport- und Logistiknetzwerke mit mehr als 150.000 Mitarbeitenden in über 90 Ländern (Bild: DSV).

Dazu Jens H. Lund, Group CEO: „Mit dieser Akquisition sind wir ein globaler Marktführer in der Transport- und Logistikindustrie, und das in einer Zeit, in der globale Lieferketten mehr denn je im Fokus stehen und unsere Kunden ein zuverlässiges und agiles globales Netzwerk von Dienstleistungen und Produkten benötigen. Mit dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen schaffen wir eine einzigartige, flexible Plattform für langfristiges Wachstum. Davon werden unsere Kunden, Mitarbeitenden, Aktionäre und alle unsere Stakeholder profitieren.“

Wir gratulieren dem Team um Business Development Manager Volker Baumann und wünschen weiterhin viel Erfolg. Weitere Informationen finden sich hier.

Auf nach Sachsen: Erfurt bringt Motorradmesse nach Sachsen


Die Messe Erfurt richtet in Kooperation mit der Messe Dresden die „Motorradmesse Dresden“ am 6. und 7. März 2027 auf dem Dresdner Messegelände aus. Mit dem bewährten Messekonzept der Motorradmesse Erfurt entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Motorradhändlern und Partnern der Region ein neuer zentraler Saisonauftakt für Motorradfans aus Sachsen (Bild: Messe Erfurt).

Die Messe Erfurt GmbH organisiert seit vielen Jahren gemeinsam mit einem der erfolgreichsten Motorradhändler Thüringens die Motorradmesse Erfurt (MME). Mit rund 90 Ausstellern und jährlich nahezu 21.000 Besuchenden ist sie eine der größten Motorradmessen in Deutschland. Erfolgsfaktor Nummer 1 der MME ist die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Händlern und der Motorradszene in Thüringen. Hieran werden die Veranstalter der Motorradmesse Dresden, die Messe Erfurt und die Messe Dresden, anknüpfen.

Wir freuen uns über diese schöne Kooperation zweier Mitglieder und wünschen viel Erfolg. Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

Außerschulischer Lernort: Toller Move der Thüringen Ausstellung


Ein guter Riecher, ein wenig Glück und Hartnäckigkeit haben sich für die Thüringen Ausstellung der RAM Regio in Erfurt ausgezahlt. Sie ist in diesem Jahr ein sogenannter „außerschulischer Lernort“. Unser Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der RAM Erfurt ist am Ball geblieben und hat etwas möglich gemacht, das zunächst unmöglich schien (Bild: RAM Erfurt).

Lehrkräfte von Thüringer Schulen können aus einem Angebot verschiedener Aussteller wählen und sich und ihre Klassen dafür anmelden. Zum Angebot zählen u.a. der Deutsche Bundestag, das Fleischerhandwerk Thüringen, die Thüringer Landesmedienanstalt, ein Dachdeckermeisterbetrieb, die Verbraucherzentrale Thüringen oder die Handwerkskammer Erfurt. Auf diese Weise werden nicht nur neue, junge Zielgruppen an die Messe herangeführt. Das Thüringer Schulportal des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien bietet mit einem offiziellen Eintrag im seiner Mediathek einen Anlaufpunkt für Lehrerinnen und Lehrer.

Das Thema außerschulischer Lernort bietet auch den ausstellenden Unternehmen Zugang zu einer klar umrissenen Zielgruppe. Und der zivilgesellschaftliche Mehrwert durch eine praktische, lebendige Lernumgebung ist nicht zu unterschätzen.

Wir gratulieren dem Team um Robert Ninnemann zu dieser toll umgesetzten Idee und freuen uns auf einen Pitch im Rahmen einer der folgenden Messefachtagungen.

75 Jahre: Spielwarenmesse feiert Jubiläum


Die Spielwarenwelt traf sich vom 27. bis 31. Januar in Nürnberg – und feierte ein besonderes Ereignis: Die Spielwarenmesse feiert gemeinsam mit Handel, Industrie und Medien ihren 75. Geburtstag. Als führendes B2B-Event brachte sie die Branche zusammen und festigte ihre Bedeutung als zentrale Plattform für Geschäftsentwicklung, Inspiration und persönliche Begegnungen (Von links: F. Hess, J. Pflüger, C. Ulrich; Bild: Ingmar Wein/Spielwarenmesse).

Zum Jubiläum setzte die Veranstalterin, die Spielwarenmesse eG, neue inhaltliche Akzente, förderte den Dialog über Zukunftsthemen und inszeniert das gesamte Messegelände als lebendige Bühne. Die Erfolgsgeschichte der Spielwarenmesse erreichte mit der 75. Ausgabe einen besonderen Meilenstein. Vor Eingang Mitte lud der „Walk of Play” dazu ein, die wichtigsten Etappen der Messegeschichte zu entdecken. Was 1949 mit dem Beschluss zur Gründung begann, hat sich schnell zum internationalen Treffpunkt der Branche entwickelt.

„Die Spielwarenmesse steht mehr denn je für die Abbildung des Weltmarkts, zugleich aber auch für Spezialisierung und ein globales Netzwerk mit ganzjährigen Kontakten“, sagte Christian Ulrich, Vorstandssprecher der Spielwarenmesse eG. In 18 Hallen mit 13 Produktgruppen zeigte die Veranstaltung die komplette Bandbreite der Spielwarenwelt. Zum Jubiläum wurde auf dem gesamten Messegelände gefeiert: Mehr als 30 Aktionen – darunter Selfie-Spots, Mitmachstationen und Musikacts – hatten die Aussteller vorbereitet.

Wir gratulieren dem Team um Florian Hess, Jens Pflüger und Christian Ulrich zum Jubiläum (und zum Spitzen-Jubiläums-Ergebnis mit 2.313 Ausstellern aus 68 Ländern und 58.900 Besuchenden aus 121 Nationen). So darf’s weitergehen!

Kurzer Monat: Lebendiges Messegeschäft im Februar


Im Februar war das Land zweigeteilt: Im Norden und Osten Schnee und Eis, im Süden und Westen Matsch, Karneval und Fasching. Einig sind sich wieder mal die Messen unserer Mitglieder, die trotz teils schwieriger Wetterverhältnisse top geliefert und über 360.000 Besuchende (und wegen frühem Redaktionsschluss manche Messen noch gar nicht berücksichtigt) angezogen haben. Für einen so kurzen Monat ein mehr als respektabler Wert (Bild: Retro Messen).

Vorsichtiges Luftholen: Einordnung des ifo-Geschäftsklimaindex 1/2026


Allen guten Vorsätzen zum Trotz ist der Jahresanfang in unserer Branche traditionell kein Selbstläufer. Und genau deshalb ist das, was sich im Januar 2026 gezeigt hat, bemerkenswert.  Die ifo-Zahlen zum  Jahresbeginn 2026 senden kein Aufbruchssignal. Aber sie zeigen etwas, das zu diesem Zeitpunkt in den beiden Vorjahren nicht in dieser Breite da war: ein vorsichtiges, breit abgestütztes Luftholen. Eine Einschätzung von Björn Sänger (Bild: Forum Veranstaltungswirtschaft).

Gerade mit Zahlen zum Jahresstart ist allerdings sorgsam umzugehen. Ist das bereits Substanz, oder nur der Reflex eines neuen Jahres? Das Bedürfnis, Ballast abzuwerfen, Hoffnung mitzunehmen und nach vorne zu schauen, begleitet uns schließlich jeden Januar.

Der Blick in die vergangenen Jahre hilft bei der Einordnung. Nach dem ausgeprägten Winter-Tief zu Beginn 2024 und der Stagnation zum Jahresstart 2025 bewegen sich im Januar 2026 mehrere zentrale Indikatoren gleichzeitig leicht nach oben. Geschäftsklima und Geschäftslage stabilisieren sich, die Umsatzentwicklung zeigt sich weniger volatil als noch im Herbst. Das ist keine Trendwende, aber es ist ein anderes Signal als in den Vorjahren, früher im Jahr und mit mehr Gleichklang zwischen den Indikatoren.

Der Rückgang bei den Beschäftigtenzahlen passt auch in dieses Bild. Denn der Januar ist in der Veranstaltungswirtschaft traditionell eine Phase des Übergangs und der Anpassung. Projektlogiken, Effizienzfragen und Zurückhaltung bei Fixkosten prägen die Personalentscheidungen. Entscheidend ist, dass diese Entwicklung aktuell – anders als zu Jahresbeginn 2024 und 2025 – nicht von einer weiteren Eintrübung der Stimmung begleitet wird. Und das kann in der Konsequenz dann auch Produktivitätsgewinne bedeuten.

Unser Fazit: Der Januar 2026 markiert keinen Durchbruch. Aber er unterscheidet sich spürbar von den Starts der beiden Vorjahre. Sollte sich diese vorsichtige Stabilisierung im weiteren Jahresverlauf bestätigen, kann daraus Handlungsspielraum entstehen. Vorausgesetzt, die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen geben unserer Branche die nötige Planungssicherheit. Konkret heißt das für die Veranstaltungswirtschaft: eine Reform des Arbeitszeitrechts, Rechtssicherheit für Selbständige, der Abbau von Abgabenlast und Bürokratie sowie eine wirksame Regulierung des Ticketzweitmarktes.

Auf dem Papier stand der Januar in der Veranstaltungswirtschaft zuletzt selten für Aufbruch. Der Auftakt 2026 steht zumindest für die Chance, das Jahr und seine vielen Herausforderungen mit etwas mehr Rückenwind anzugehen.

Offene Worte: Interview mit Mark Deneberger • Cooklife


Mark Deneberger, Inhaber von Cooklife und seit 30 Jahren versierter Aussteller an Publikumsmessen, hat die FAMA-Crowd an der zurückliegenden Messefachtagung in Münster ganz schön aufgerüttelt. Über kaum eine Session am B2C-FachForum wurde hinterher so lebendig diskutiert. Auch wenn nicht alles schmeichelhaft war, was er uns Messemachern an Spiegel vorgehalten hat, da wollten wir nochmal nachhaken. Auch für all jene, die in der Session nicht dabei sein konnten. Deshalb hat sich Oliver Schmitt zum Online-Interview mit ihm getroffen (Bild: Screenshot).

Oliver Schmitt: Sie vertreiben Küchen-, Haushalts- und Reinigungsutensilien, sowohl von der Marke Kochblume als auch von ihrer Eigenmarke Unico Puro. Das tun sie in Online-Shops, auf dem Teleshopping-Kanal QVC und auf, in diesem Jahr insgesamt 14, Messen. Welchen Stellenwert haben diese Kanäle und wie beeinflussen sie sich gegenseitig?

Mark Deneberger: Dazu muss man wissen, dass wir Kochblume online nicht exklusiv vertreiben, die haben ihren eigenen Online-Shop. Als Markeninhaber mit dem Markennamen als Domain, da hätten wir es auf Google schwer. Aber wenn wir auf Messen verkaufen, dann bekommen die Kunden ein Goodie, sei es Gratisversand oder einen Sonderrabatt, wenn sie in unserem Shop bestellen.

Ansonsten ist es so, dass der Vertriebskanal Teleshopping bei uns an Nr. 1 steht, die Messen an Platz 2 und das Online-Geschäft auf Platz 3. Vor Corona war das ein bisschen anders, da hatten wir aber auch fast doppelt so viele Messen im Kalender.

OS: Apropos Corona - Wie haben Sie den Wiederanlauf nach Corona erlebt?

MD: Also erstmal muss ich einen Schlenker zum Runterfahren machen, denn wir sind von 32 Messen auf Null runter. Das hatte enorme Konsequenzen, auch für unsere Belegschaft. Deshalb haben wir auch ohne zu zögern sofort wieder auf Messen gesetzt, als das irgendwie möglich war. Am Anfang waren die Leute auch heiß darauf, irgendwie wieder rauszukommen. Aber vor ungefähr zwei Jahren haben wir uns dann auf die rund 14 Messe konsolidiert, die wir jetzt beschicken. Denn Ende Corona hat auch der Letzte kapiert, wie man Dinge online bestellt und das war einfach zu spüren.

Echte Premiere: FAMA Behind-the-Scenes startet mit d:u26


Die Gerüchte sind wahr: Es gibt ein neues Format vom FAMA für seine Mitglieder. FAMA Behind-the-Scenes ermöglicht einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, den man sonst nicht so einfach bekommt. Den Anfang macht eine gemeinsame Exkursion zum data:unplugged Festival, Teilnehmende erinnern sich an die Vision-Note bei der Messefachtagung in Münster (Bild: data:unplugged).

Das größte Festival für Daten und KI, das am 26. und 27. März 2026 in Münster stattfindet, öffnet seine Türen für einen Blick hinter die Kulissen, exklusiv für bis zu 10 Mitglieder des FAMA, und zwar am 27. März 2026 um 13:30 Uhr im MCC Halle Münsterland. Dauer des geführten Events ist ca. eine Stunde.

Mit dem FAMA Behind-the-Scenes bieten wir unseren Mitgliedern einen weiteren exklusiven Mehrwert, den sie woanders nicht oder kaum bekommen. Ideen für weitere Anlässe und auch die Anmeldung sind bitte an unsere Geschäftsstelle (info@fama.de) zu richten.

Klares Zeichen: Schilder für FAMA-Mitglieder


Der FAMA ist eine starke Gemeinschaft. Und damit auch Außenstehende das gleich erkennen (schließlich geht es um Live-Events) gibt es nun für alle Mitgliedsunternehmen auch Schilder, mit denen sie am Eingang zu ihren Büros oder Geländen dokumentieren können, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu sein (Bild: FAMA).

Die Schilder sind dezent gestaltet, mit dem Logo des FAMA auf einer transparenten Trägerplatte, die zudem bereits mit passenden Bohrlöchern zur Befestigung versehen ist. Das erste Exemplar wurde von Vorstand zu Vorstand (links im Bild Robert Ninnemann • RAM Regio, rechts im Bild Michael Kynast • Messe Erfurt) überreicht und ziert nun dein Eingang zu den Büroräumen der Messe Erfurt.

Alle Mitgliedsunternehmen können ihr Exemplar ab sofort in der Geschäftsstelle anfordern.

Zimmer frei: Kontingent für DACH-Messefachtagung in Bern buchbar


Unter dem Motto »Kompetenzen verbinden • Stärken bündeln • Zukunft gestalten« lädt die DACH-Messefachtagung am 22. und 23. Juni 2026 auf das Gelände der BERNEXPO nach Bern in die Schweiz. Der aufstrebende Messe- und Eventplatz bietet nicht nur Raum für unsere Tagung, sondern ist ein Musterbeispiel an Multifunktionalität und Nachhaltigkeit. Auch wenn das Programm noch nicht steht, das Hotelkontingent ist bereits hier für Buchungen freigeschaltet (Bild: BERNEXPO). 

Die BERNEXPO inszeniert jedes Jahr mehr als 30 Eigen- und Gastmessen, über 300 Kongresse und Fachveranstaltungen sowie Events jeder Größe. Seit mehr als 70 Jahren schafft das Berner Unternehmen Momente und Emotionen für die Ewigkeit. Als Gastgeberin bringt die BERNEXPO Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen und sorgt für intensive Erlebnisse via Live-Kommunikation.

Das BERNEXPO-Areal ist eines der grössten Veranstaltungsgelände der Schweiz. Sechs großzügige Hallen in zwei Gebäudekomplexen vereinen rund 40.000 qm Veranstaltungsfläche sowie 100.000 qm Freigelände. Mit der Festhalle, dem neuen multifunktionalen Kongress- und Event-Gebäude mit insgesamt über 21.300 qm, wird das Veranstaltungsangebot der BERNEXPO in der Bundeshauptstadt ergänzt und vergrößert. Die Berner Firma beschäftigt ein Team von rund 150 Mitarbeitenden und ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor für die Stadt und Region Bern mit schweizweiter Ausstrahlung.

Infos zum Programm folgen demnächst. Weitere Infos zur BERNEXPO finden sich hier.