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Informationsquelle FAMA-Blog

Hier bloggt der FAMA! Positionen, Kommentare, Meldungen zum Vereinsgeschehen und zur Messewirtschaft mit umfassendem Archiv.
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Donnerstag, 16. Juli 2026

Der Blick nach vorn: Intellektuelle Teilzeit ist keine gute Idee


Für mich hätte sich die Teilnahme an der 4. DACH-Messefachtagung in Bern auch dann gelohnt, wenn alle anderen Beiträge, außer dem von Oliver Hoffman („Die Zukunft der Arbeit ist psychologisch“) ein voller Reinfall gewesen wären. Waren sie natürlich nicht. Und dennoch enthielt sein Vortrag ein paar entscheidend erhellende Einsichten über das, was uns und unsere Organisationen in Zukunft erfolgreich machen kann. Intellektuelle Teilzeit gehört nicht dazu (Bild: generiert mit Perplexity).

Kolumne von Oliver Schmitt

Hoffmann weist darauf hin, dass die Skills, die Menschen und Organisationen in Zukunft erfolgreich machen, stark geprägt sind von psychologischen Anforderungen: Kreatives Denken, Resilienz, Selbstbewusstsein, Empathie, Motivation, oder soziale Einflussnahme. Das Problem, das er sieht: Unternehmen würden zwar über Skills reden, aber nicht über deren psychischen Voraussetzungen. Das Ergebnis: Kreativitätsforderungen ohne innere Ruhe, Resilienz ohne Erschöpfungspotenziale ernst zu nehmen.

Was er vorschlägt, nennt sich das „Modell der inneren Ökonomie“. Analytisches Denken brauche Klarheit, Selbstbewusstsein entstehe durch Integration von Erinnerung und Identität, Empathie erfordere Vorstellungsvermögen und Motivation komme nicht aus Bonusmodellen. Seine Kernfrage: Welche inneren Bedingungen ermöglichen überhaupt erst den wirkungsvollen Einsatz von Skills?

Und was tun wir? Wirbeln wie die aufgescheuchten Hühner um den Fuchs „Künstliche Intelligenz“ und versuchen den Anschluss nicht zu verpassen. Aber den Anschluss woran? Wenn man sich den Umgang mit KI anschaut, stellt man fest, dass oftmals ein Outsourcing der kreativen Auseinandersetzung mit Problemen und deren Lösungen versucht wird. Aber das wird nach hinten losgehen. Im Vortrag und der anschließenden Diskussion fiel der Begriff „intellektuelle Teilzeit“, mit dem unsere Fähigkeit zu Denken und zu echter Kreativität verkümmern, weil wir unser Hirn nur noch in Teilen nutzen. Hoffmann hält das für einen fundamentalen Irrtum. Er fürchtet einen digitalen Hyper-Taylorismus, weil das Denken selbst delegiert wird.

Statt die KI als Hilfsarbeiter für lästige Routineaufgaben einzusetzen, suchen wir nach bequemen Abkürzungen, damit wir uns um die Mühen der Ebene und um intellektuelle Schöpfungstiefe gleichermaßen drücken können. Zurück bleiben intellektuell faule, nicht sonderlich einfallsreiche, aber umso einfältigere Zombies. Klar, ganz so drastisch wird es schon nicht kommen. Aber wenn ich mir das psychologische Skillset von oben so anschaue: Nehmen sich unsere Schulen Zeit für Empathie und Selbstmotivation? Fokussieren unsere Entwicklungsprogramme auf Resilienz und Selbstbewusstsein? Gewähren wir uns und unseren Teams echte Freiräume für kreatives Denken?

Oder sind wir so im Abwettern immer heftiger werdender Krisen gefangen, dass uns gar nicht auffällt, dass wir die Krisen zwar nicht selbst erschaffen, uns aber miserabel darauf vorbereitet haben? Wir haben es in der Hand: Die Märkte und unsere Kunden, sie geben bereitwillig Auskunft, was ihnen echten Mehrwert bietet (oder bieten würde). Dabei dürfen wir sie nicht zu einem plumpen „Wünsch Dir was“ einladen, sondern sollten sie einbinden, um an unseren professionellen, empathischen und zutiefst kreativen Entwicklungsprozessen teilzuhaben. Kunden haben da voll Bock drauf. Ich, wir, Du, Ihr auch?

Fünf Fragen an: Olga Mešan • FAMA e.V.


Mit den „Fünf Fragen…“ an Persönlichkeiten mit Messe- oder Veranstaltungsbezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Derzeit steht der Reihe nach das FAMA-Team Rede und Antwort.  Nach den Vorständen Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster, Michael Kynast, Michael Köhler, Robert Ninnemann, Sabine Tichy-Treimel, dem Kommunikationsbeauftragten Oliver Schmitt und Geschäftsstellenleiterin Juliane Heißer, folgt diesmal Olga Mešan, die unsere Geschäftsstelle unterstützt und die Newsletter pflegt und verschickt (Bild: FAMA / Tobias Schmid).

Unter welchen Umständen vergisst Du die Zeit?

Immer. Die Zeit ist mein Endgegner – egal womit ich mich beschäftige. Ob beim Unkraut jäten oder mit Tochter basteln, ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, dass die Zeit so schnell vergehen kann.

Wie hat sich Deine Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?

Wie mein Vorname schon verrät, bin ich in der ehemaligen UdSSR aufgewachsen. Dort bin ich mit der Ansicht groß geworden, dass die Welt nur schwarz oder weiß ist. Seitdem ist einige Zeit vergangen und auch meine Umgebung hat sich verändert. Ich habe gelernt, dass es ganz viel verschiedene Grautöne dazwischen gibt.

Was ist das Beste an Deinem Beruf?

Ich fühle es nicht „nur“ als Beruf sondern auch als Berufung. Jeden Tag begegne ich unterschiedlichsten Menschen. Aus jeder Begegnung nehme ich für mich etwas mit und wachse. Ich bin glücklich ein Teil von einem großartigen Team zu sein!

Wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?

Wenn der Ton passt – dann darf es jeder. Für mich ist wichtiger die Frage, ob und was daraus gemacht wird.

Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Dich?

Wäre möglich – nur eben umständlich. Dann bräuchte ich eine Kamera für Fotos, einen Notizblock, CD-Player oder gar einen Ghettoblaster. Und das Festnetztelefon müsste dann wieder angeschlossen werden. Ich bleibe dann doch lieber beim Bewährten.

Newsticker smartville.digital: Abschied • Vize-Rekord • Erfolgskurs


Smartville bezeichnet sich als unabhängige journalistische Stimme zur Messewirtschaft in den deutschsprachigen Ländern. Es ist ein Newsroom für Marketing- und Kommunikationsleader, die neue Wege in der Marketingkommunikation suchen. Der Fokus liegt auf „digital first“. Herausgeber ist Urs Seiler. Drei aktuelle Meldungen haben wir für diese Ausgabe ausgewählt (Palexpo Genf; Foto: Smartville).

Austausch, Inspiration und Weiterentwicklung: Fachmesse Abschied

Die neue Schweizer Fachmesse Abschied ’26 vom 29. bis 30. Oktober 2026 in der Messe Luzern mit über 70 Ausstellern und Partnern wird mit einem attraktiven Rahmenprogramm mit Fachreferaten, Workshops, Symposien, Studientagungen und Jahreskonferenzen von nationaler Bedeutung ergänzt.

Bernexpo: Zweithöchster Umsatz der Firmengeschichte

Die Generalversammlung vom 27. Mai 2026 bestätigte ein operativ solides Ergebnis sowie das erfolgreiche Ende einer umfassenden Transformations- und Investitionsphase, die mit der Eröffnung der Festhalle ihren Höhepunkt fand. Die BERNEXPO AG blickt auf ein intensives und erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Präsidiumswechsel im Verwaltungsrat ist vollzogen.

Palexpo bestätigt seinen Erfolgskurs

2025 war ein entscheidendes Jahr für Palexpo: Nach den Jahren der Covid-Pandemie kehrt das Messegelände zu Stabilität zurück, sein Programm erstrahlt in neuem Glanz, es wurden bedeutende strukturelle Verbesserungen vorgenommen und die Ambitionen für die Zukunft von Veranstaltungen wurden gestärkt.

Gemeinsame Sache: MCH und Informa starten mit Basilia


Die Basilia Jewellery & Watch Fair, eine Kollaboration zwischen Informa Markets und der MCH Group – zwei der weltweit führenden Veranstalter von Fachmessen –, ist eine neue internationale Plattform, auf der sich im April 2027 in der Messe Basel, Halle 2, Vertreter aus Asien, Europa und der gesamten globalen Branche treffen werden (Bild: MCH Group).

Die Basilia Schmuck- und Uhrenmesse basiert auf dem Konzept „Access through Discovery“, bei dem – wie in jeder großartigen Stadt – das, was man im Inneren vorfindet, die Reise wert ist. Basilia ist wie eine Stadt mit Stadtvierteln, Bezirken, Tälern, Knotenpunkten, Alleen, Innenhöfen, Piazzas und vielem mehr aufgebaut, wobei jedes Element die Energie, Identität und den kulturellen Charakter der weltweit führenden Zentren der Schmuck-, Edelstein- und Uhrenherstellung widerspiegelt.

Weitere Informationen finden sich hier.

Abschied eines visionären Machers: Tom Winter (Bernexpo) im Interview


Gerade noch waren wir mit der DACH Messefachtagung bei ihm und der Bernexpo zu Gast. Und Ende des Monats verlässt er das Unternehmen, um zu seinen Wurzeln als Bauingenieur beim Generalübernehmer Lsinger Marazzi SA zurückzukehren. Vor fünf Jahren, mitten in der Pandemie begann er als CEO bei der Bernexpo und wir wollten die Gelegenheit nutzen, von einem visionären Macher, der noch immer über eine frische Außenperspektive auf die Messewirtschaft verfügt, ein paar Einordnungen zu bekommen (Bild: FAMA / Tobias Schmid).

Dein Einstieg bei der Bernexpo erfolgte inmitten der Covid-Pandemie. Was waren deine wesentlichen Befürchtungen, Erkenntnisse und Überraschungen aus deiner Anfangszeit in der Messewirtschaft?

Die Pandemie war für uns und die Branche in mehrfacher Hinsicht dramatisch. Zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten stellten sich uns aufgrund der bereits vor der Pandemie weit fortgeschrittenen Digitalisierung von Vermarktungskanälen sehr grundsätzliche Fragen der Existenzberechtigung.

Die Zusammenarbeit im Team, mit dem Verwaltungsrat, unseren Kund*innen und den Behörden war in dieser Phase eminent wichtig und im Nachhinein eindrücklich solidarisch und konstruktiv. Dieser Hintergrund ließ dafür aber auch keinerlei Fragen offen, dass wir unsere zukünftige Positionierung, die Arealnutzung, das Veranstaltungsportfolio und die Transformation hinsichtlich der operativen Prozesse und unserer digitalen Fähigkeiten ganz radikal angehen wollten.

Dass die Stadt und unsere Entscheidungsgremien den Mut hatten, die Volksabstimmung und den Bauentscheid zur Festhalle in diese Zeit zu legen ist nicht selbstverständlich und darf uns durchaus mit Stolz erfüllen.

Die Messewirtschaft selbst gehört jetzt nicht gerade zu den Innovationstreibern in der Schweiz und in Europa. Und dennoch sind Messen ganz wesentliche Plattformen für Innovationen der Wirtschaft. Was waren neben der Festhalle die wichtigsten Transformationsvorhaben während deiner Zeit bei der Bernexpo? Was ist nach Plan verlaufen, was besser und was hättest Du dir anders vorgestellt?

Die Messewirtschaft kann für sich beanspruchen, schon immer sehr nahe an jeglicher Innovation, neuen Errungenschaften und damit am Puls der Zeit gearbeitet zu haben. Die hohe Ausstellenden- und Besuchendentreue vergangener Jahrzehnte haben uns aber hinsichtlich dem Einsatz neuer Methoden in den Bereichen Hospitality/Customer Journey-, Cross Channel-Marketing und Contact Management träge lassen werden. Vielfach wurden die entsprechenden Fähigkeiten einzelnen Akteur*innen oder Formaten überlassen.

Wir haben substantiell in die Themen Diversifizierung Veranstaltungsportfolio, modulare Angebotsgestaltung, Campaigning/Contact Management, Data, Aufenthaltsqualität und Nachhaltigkeit investiert.

Wir konnten uns bei allen Themen substantiell weiterentwickeln. Den Zeit- und Abstimmungsbedarf habe ich übergeordnet sicher unterschätzt - wir haben allen Beteiligten da sehr viel abverlangt.

Thüringer Genuss: Grüne Tage Thüringen zeigen Welt der Landwirtschaft


Die 13. Landwirtschaftsmesse „Grüne Tage Thüringen“ lädt vom 25. bis 27. September 2026 in die Messe Erfurt ein und macht die Landeshauptstadt erneut zum zentralen Treffpunkt der Agrarbranche. Unter dem Motto „Die ganze Welt der Landwirtschaft in Erfurt“ richtet sich die Veranstaltung sowohl an Fachpublikum als auch an interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher (Bild: Messe Erfurt).

Im Fokus der Messe stehen aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Landwirtschaft. Im Bereich „Innovation & Technik“ präsentieren Ausstellerinnen und Aussteller modernste Landmaschinen, Robotiklösungen im Pflanzenbau sowie digitale Anwendungen für eine nachhaltige und effiziente Bewirtschaftung. Fachbesucherinnen und Fachbesucher erhalten damit einen umfassenden Überblick über technologische Trends der Branche.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Tierschauen, die mit hochkarätigen Zuchtwettbewerben und Bundesschauen aufwarten. Besucherinnen und Besucher gewinnen dabei Einblicke in moderne Haltungssysteme und aktuelle Aspekte des Tierwohls.

Weitere Informationen finden sich hier.

Aktive Zukunft: Husum lanciert Lebenswege


Der Anteil älterer Einwohnerinnen und Einwohner in Schleswig-Holstein nimmt zu – womit für immer mehr Menschen die aktive Gestaltung der zweiten Lebenshälfte zum Thema wird. Hier setzt die Messe Husum & Congress an und veranstaltet am 10. und 11. Oktober 2026 erstmals die Publikumsmesse „Lebenswege Husum“. „Wir richten uns an Menschen ab 50, an Angehörige sowie alle, die sich aktiv mit Themen rund um Gesundheit, Wohnen, Vorsorge und Lebensqualität beschäftigen“, sagt Projektleiterin Johanna Hansen (Bild: HMC).

Hansen, die regelmäßig auch an der Organisation der Fachmesse Husum Wind beteiligt ist und die Fachkonferenz Coast & Prevention verantwortet, freut sich auf das neue Format für Endverbraucher: „Viele Menschen stellen sich auch hier bei uns an der Westküste die Frage, wie sie den nächsten Lebensabschnitt bestmöglich gestalten. Die einen überlegen, wie sie sich Hilfe im Alltag organisieren können, andere möchten sich sinnvoll engagieren oder sich schon früh informieren, wie sie ihre Angehörigen unterstützen. Wir wollen Beratung und Anregungen für alle Lebenslagen bieten.“

Entsprechend vielseitig soll auch der Ausstellungs- und Vortragsbereich besetzt werden. Auf der Agenda stehen Themen wie Reisen, Ausflüge, Mobilität und Gesundheit sowie Unterstützung im Alltag, Beratung zur Vorsorgevollmacht oder zu testamentarischen Regelungen. In Planung ist auch eine Messe-Partnerschaft mit der Expertin für Trends und Entwicklungen rund um smartes und barrierefreies Bauen und Wohnen, der GGT (Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® mbH) aus dem Nordrhein-Westfälischen Iserlohn. Sie vermittelt auch Kontakte zu Herstellern und Handwerksunternehmen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die sowohl komfortabel sind als auch das Leben mit Einschränkungen erleichtern. Die GGT wird mit einem Messestand und fachkundiger Beratung auf der Lebenswege Husum vertreten sein.

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Umfassende Modernisierung: Messe Ried investiert für Jubiläumsjahr


Gemeinsam mit der Stadtgemeinde und der Messe Ried will das Land Oberösterreich rund 5,25 Millionen Euro investieren. Dabei soll das Gelände umfassend modernisiert werden. „160 Jahre Erfolgsgeschichte sind Verpflichtung und Auftrag zugleich. Mit der Modernisierung der Messe Ried verbinden wir Tradition mit Zukunft und schaffen die Basis dafür, dass dieser Standort auch in den nächsten Jahrzehnten Impulse für Wirtschaft und Region setzt“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer (Bild: Messe Ried).

Ein Teil der bestehenden Infrastruktur entspricht nicht mehr den Anforderungen eines modernen Messe- und Veranstaltungszentrums: Insbesondere der Eingangsbereich rund um Halle 12 ist baulich und funktional veraltet. Mit Blick auf das 160-jährige Bestehen der Rieder Messe im Jahr 2027 wird daher eine umfassende Erneuerung umgesetzt.

Im Zuge dieses Projekts wird die bestehende Halle 12 abgebrochen und durch ein modernes Foyer mit rund 350 m² Nutzfläche ersetzt, während gleichzeitig die Vorplatz- und Außenanlagen neu gestaltet und die Verkehrs- sowie Zugangssituation verbessert werden. Darüber hinaus wird die Halle 19 um bis zu 1.100 m² erweitert und durch ein zusätzliches Foyer mit rund 450 m² ergänzt.

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Talente gesucht: good work als neue Karrieremesse in Vorarlberg


Gute Arbeit beginnt mit der richtigen Begegnung. Oft ist es ein Gespräch, eine Frage oder ein erster Eindruck, der alles ins Rollen bringt. Genau dafür schafft die good work am 6. und 7. November 2026 im Messequartier Dornbirn einen neuen Rahmen. Die Job- und Karrieremesse bringt Unternehmen und Menschen auf der Suche nach dem nächsten beruflichen Schritt direkt zusammen (Bild: Messe Dornbirn).

Der Vorarlberger Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Unternehmen prüfen genauer, welche MitarbeiterInnen und Kompetenzen sie künftig brauchen. Gleichzeitig setzen sich viele ArbeitnehmerInnen mit ihrer beruflichen Situation auseinander. Jugendliche informieren sich über Lehrstellen und Ausbildungswege, junge Menschen vergleichen ihre Möglichkeiten bewusster, Fachkräfte denken über neue Aufgaben nach, WiedereinsteigerInnen suchen passende Rahmenbedingungen und viele interessieren sich für Weiterbildung oder berufliche Neuorientierung.

Weitere Informationen finden sich hier.

Tierischer Lifestyle: HINTE veranstaltet DogWorld samt DackelRace


Die DogWorld startet in ihre nächste Entwicklungsphase: Nach einem erfolgreichen Gründungskapitel bündeln die Initiatoren Kay MacKenneth und Désirée Rohrer ihre Kräfte mit einem erfahrenen Veranstaltungsprofi. Die HINTE Gruppe aus Karlsruhe übernimmt künftig die Veranstalterrolle und wird das Format gemeinsam mit den Gründern strategisch und inhaltlich weiterentwickeln. Veranstaltungsort bleibt die Motorworld München (Bild: HINTE).

Die DogWorld hat sich in den vergangenen Jahren als eigenständige Plattform für Hundehalter, Marken und Dienstleister mit einem qualitätsorientierten Publikum etabliert. Im deutschsprachigen Raum genießt das Format eine Alleinstellung. Im Fokus stehen ein kuratiertes Ausstellerumfeld, fachlich fundierte Inhalte sowie erlebnisorientierte Programmpunkte. 

Ein zentrales Element ist das DackelRace, das sich als unverwechselbares Signature-Format der Veranstaltung etabliert hat. Die Kombination aus hochwertigem Markenumfeld, emotionalem Erlebnischarakter und klarer Haltung zu Qualität und Tierwohl bildet die Grundlage für die künftige Weiterentwicklung.

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Mit Sicherheit: AFAG startet BOS:EXPO in Augsburg


Vom 25. bis 27. Februar 2027 findet erstmals die BOS:EXPO - Fachmesse für Rettung und Bevölkerungsschutz in Augsburg statt. Die Messe stellt Angebote für staatliche und nichtstaatliche Akteure im Bereich der Wahrung der öffentlichen Sicherheit in den Mittelpunkt und richtet sich damit vor allem an Feuerwehren, Rettungsdienst, Wasser- und Bergwacht sowie Zivil- und Katastrophenschutz. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist Schirmherr der neuen Messe (Bild: AFAG).

Zum Portfolio der Messe gehören Angebote wie Schutzausrüstungen, Technik, Equipment und Kommunikationsmittel. Dass die Themen der BOS:EXPO hohe gesellschaftliche Relevanz haben, zeigt sich auch darin, dass Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Schirmherrschaft der neuen Messe übernommen hat und dadurch seine Wertschätzung gegenüber den Blaulichtberufen und Hilfsorganisationen verdeutlicht: „Die BOS:EXPO in Augsburg stärkt gezielt den Bevölkerungsschutz: Sie verbindet Einsatzkräfte, Behörden, Hilfs- und Einsatzorganisationen, fördert praxisnahe Innovationen und verbessert die organisationsübergreifende Handlungsfähigkeit. Von ihr geht daher ein wichtiges Signal für die Sicherheit in unserem Land aus!“

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Heiße Zeiten: Trotz Rekordtemperaturen lief der Juni


Was der März für die Messen war, ist der Juni fürs Klima. Eine beispiellose Hitzewelle schwappte über Europa und erinnert uns daran, dass wir in Sachen Klimaschutz nicht nachlassen dürfen. Die neun Juni-Messen unserer Mitglieder ließen sich nicht entmutigen und konnten trotz Hitze über 335.000 Besuchende begrüßen (Bild: The smarter E).

Flaute schlägt durch: Nach positivem 2025 meldet AUMA erstes Minus


Die Wirtschaftsflaute in Deutschland schlägt nun auch auf die deutsche Messewirtschaft durch: Nach Jahren des Gegen-Trends zur negativen wirtschaftlichen Entwicklung vieler Branchen hierzulande schwächt sich nun auch das Wachstum erster Kennzahlen der Messewirtschaft ab. Die Prognose des AUMA für das messestarke erste Quartal 2026 zeigt, dass die Zahlen der Aussteller (-2,3 Prozent) und der vermieteten Standfläche (-4,6 Prozent) verglichen mit ihren Vorveranstaltungen ins Negative rutschen. Zugleich wachsen die Besucherzahlen weiter (+0,9 Prozent) (Bild: AUMA).

Gut 200 der insgesamt 319 Messen in diesem Jahr haben bis Monatsende stattgefunden, 120 Messen stehen im zweiten Halbjahr in Deutschlands Messekalender. Die wirtschaftliche Lage auf dem Messeplatz Deutschland wird Top-Thema des jährlichen Spitzentreffens der deutschen Messewirtschaft am kommenden Dienstag (9. Juni). Mehr als 330 Persönlichkeiten der Branche werden in Berlin zusammenkommen. Ehrengast wird die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Martina Englhardt-Kopf.

Die Schlussrechnung der Messen 2025 ist noch durchgehend positiv: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden rund 192.000 ausstellende Unternehmen gezählt, was einem leichten Plus von 0,7 Prozent gegenüber den Vorveranstaltungen entspricht. Über 6,9 Millionen Quadratmeter Standfläche wurden gemietet, ein leichtes Plus von 0,4 Prozent. Mehr als 12,7 Millionen Besucherinnen und Besucher sorgten für ein Plus von 1,9 Prozent. Besonders deutlich fällt dieser Zuwachs auf den Messen mit großer internationaler Beteiligung im Fachbesucher-Segment (B2B) aus. Mehr als 99.000 Aussteller aus dem Ausland präsentierten sich auf Messen in Deutschland (+1,5 Prozent), fast 2,8 Millionen internationale Besucherinnen und Besucher (+2,9 Prozent) wurden gezählt. Damit macht Deutschland erneut seine Stellung als weltweit führender Messeplatz klar: 2025 kamen 66 Prozent aller Aussteller und über 33 Prozent aller Besucher aus dem Ausland.

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Unter Druck: Robert Ninnemann kommentiert ifo-Zahlen vom Mai


Die aktuellen ifo-Zahlen zeigen: Die Veranstaltungswirtschaft steht unter Druck – und sie steht stabiler, als manche Stimmung vermuten lässt. Das Geschäftsklima ist schwach, die Geschäftslage bleibt angespannt und viele Unternehmen schauen vorsichtiger auf die kommenden Monate (Bild: Forum Veranstaltungswirtschaft).

Der entscheidende Punkt ist jedoch: Die Branche wird weiter gebraucht. Und gerade der Blick auf Messen und Ausstellungen zeigt ein differenzierteres, hoffnungsvolles Bild. Die aktuellen AUMA-Daten sprechen zwar nicht für Euphorie, sie sprechen für ein Bekenntnis zum multifunktionalen Marketing-Instrument Messe.

Die Zahl der Messebeteiligungen wird vorsichtiger geplant, ja. Auffallend ist dabei, dass sich die Messebudgets deutlich robuster entwickeln: 40 Prozent der ausstellenden Unternehmen planen höhere Messebudgets, nur rund 20 Prozent Kürzungen, weitere 38 Prozent halten ihre Budgets stabil. Das ist in der aktuellen Lage ein starkes Signal.

Auch die strategische Bedeutung bleibt hoch: 97,5 Prozent der Aussteller sehen Messen als unverzichtbare Plattform für Austausch, Innovation und Geschäftsanbahnung. 77,5 Prozent bewerten Messebeteiligungen als wichtig oder sehr wichtig im Marketing-Mix. Das zeigt sehr klar: Unternehmen prüfen Messebeteiligungen genauer. Sie priorisieren stärker. Sie achten stärker auf Wirkung, Qualität und Wirtschaftlichkeit. In Frage gestellt wird das Instrument Messe keineswegs.

Und genau das sollten wir in der Bewertung der ifo-Zahlen nicht übersehen. Die Stimmung ist gedämpft. Aber die Substanz ist da. Messen und Ausstellungen sind eben kein Beiwerk für gute Zeiten. Sie sind reale Marktplätze. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Vertrauen, machen Produkte erlebbar und geben Märkten ein Gesicht.

Hinzu kommt: Messen sind auch volkswirtschaftlich ein relevanter Faktor. Laut AUMA lösen Messeveranstaltungen in Deutschland in einem durchschnittlichen Messejahr direkte, indirekte und induzierte Umsätze von rund 29,9 Milliarden Euro aus, sichern rechnerisch rund 280.000 Beschäftigte und führen zu rund 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen.

Deshalb sollten wir die Lage nicht schönreden. Und wir sollten sie auch nicht düsterer darstellen, als sie ist. Die Nachfrage ist da. Die Bedeutung ist da. Und Messen zeigen gerade jetzt, dass persönliche Begegnung, Sichtbarkeit und echte Marktplätze weiterhin Investitionen auslösen.

Oder bildlich gesprochen: Die Veranstaltungswirtschaft fährt gerade nicht auf der Überholspur. Der Motor läuft rund, der Tank ist gefüllt – und die Richtung stimmt. Jetzt geht es darum, wieder Tempo aufzunehmen.

Neues Mitglied: Röder Zelt- und Veranstaltungsservice neu mit an Bord


Neben den Verbänden Messen Austria und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT hat die Mitgliederversammlung in Bern auch noch Röder Zelt- und Veranstaltungsservice in den Kreis der FAMA Mitglieder aufgenommen. In einem Elevator Pitch erfuhren die Anwesenden über die Bandbreite des Unternehmens an temporären Bauten für Veranstaltungen (Bild: FAMA / Tobias Schmid). 

Gegründet 1959 als Zeltverleih, begann Röder 1964 mit der Serienproduktion von Zelten aus Polyester- und Mischgewebe. 1969 startete die Produktion von Stahlrahmenzelten, und 1975 präsentierte das Unternehmen das erste freitragende Großzelt aus Aluminium. 

Mit dem neuen Gesellschafter, der RAG Stiftungs Beteiligungs GmbH, hat sich das Unternehmen seit 2015 als globaler Marktteilnehmer für Zeltsysteme mit rund 500 Mitarbeitern weltweit etabliert. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Zeltlösungen an. Wir heißen Röder mit seinem Team herzlich willkommen im Kreise unserer Mitglieder.

Mit dabei: Neuer Verbund der Verbände


Die Messewirtschaft im deutschsprachigen Raum rückt enger zusammen: Messen Austria inklusive ihrem Mitglied Messe Bozen und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT, der Schweizer Verband für Live-Kommunikation, werden Mitglieder im FAMA, Fachverband Messen und Ausstellungen. Damit entsteht die größte organisierte Interessenvertretung der Messe- und Eventbranche im DACH-Raum. Insgesamt sind in den drei Verbänden fast 250 Unternehmen der Messe- und Eventbranche vertreten (Bild: FAMA / Tobias Schmid).

„Mit der Kooperation wird die seit Jahren gelebte Praxis des grenzübergreifenden Austauschs auf eine neue Basis gestellt“, sagt Henning Könicke, Vorstandsvorsitzender des FAMA anlässlich der DACH-Messefachtagung. Sie fand am 22. und 23. Juni im Verbund der drei Verbände in Bern statt: „Wir haben uns schon immer als Verband für den gesamten deutschsprachigen Raum verstanden und nicht als deutscher Verband definiert“, so Könicke weiter.

Neue Basis für gelebte Praxis

Auch für Messen Austria ist die neue Partnerschaft ein konsequenter Schritt. Helmut Slezak, Präsident der Arbeitsgemeinschaft und CEO der Messe Ried, erklärt: „Für uns sind Austausch, Wissenstransfer und belastbare Netzwerke von zentraler Bedeutung. Die Herausforderungen unserer Branche werden zunehmend internationaler. Deshalb ist es wichtig, Kräfte zu bündeln, voneinander zu lernen und gemeinsam Impulse für die Weiterentwicklung der Messewirtschaft im DACH-Raum zu setzen.“

Die Messe Ried ist bereits seit mehr als 20 Jahren Mitglied im FAMA. Die nun geschlossene Allianz macht sichtbar, was seit vielen Jahren gelebt wird“, so Slezak. Künftig werden die in Messen Austria organisierten Messeunternehmen auch einzeln assoziierte Mitglieder im FAMA. „Das zeigt, wie eng und vertrauensvoll unser Bund ist“, so Slezak.

Das unterstreicht auch Christian Künzli, Präsident der Swiss LiveCom Association EXPO EVENT: „Die Zukunft unserer Branche liegt in der Zusammenarbeit. Mit dieser Allianz schaffen wir eine Plattform, die Know-how, Erfahrungen und Interessen aus drei Ländern zusammenführt. Davon profitieren die Verbände und ihre Mitglieder sowie die gesamte Messe- und Eventwirtschaft im deutschsprachigen Raum.“

Bereits seit 2023, startend in Basel, organisieren FAMA, Messen Austria und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT gemeinsam die DACH-Messefachtagung. Sie ist die größte Tagung der Messe- und Eventwirtschaft im deutschsprachigen Raum.

Verbund von 250 organisierten Unternehmen

In der Arbeitsgemeinschaft Messen Austria sind die zehn größten Messeveranstalter und Messegeländebetreiber aus den österreichischen Bundesländern sowie als 11. Mitglied die Messe Bozen organisiert. Sie repräsentieren den Großteil des österreichischen Messewesens. In der Swiss LiveCom Association EXPO EVENT sind fast 200 Messen, LiveCom-Agenturen und Supplier organisiert. Der FAMA selbst hat bisher 55 Mitglieder, künftig steigt die Zahl auf 64 Unternehmen. Die drei Verbände zählen zusammen fast 250 Unternehmen der Messe- und Eventbranche.

From Skills to State: Nachlese zur 4. DACH-Messefachtagung in Bern


Künstliche Intelligenz, Meta-Kognition und skalierbare Tools, Customer Centricity und Co-Creation: An Mega-Trendthemen mangelte es auf der 4. DACH-Messefachtagung wirklich nicht. Doch wer genau zuhörte, stellte fest: Nur vordergründig ging es darum, im Zuge der digitalen Transformation den eigentlichen Markenkern von Messen und Events neu zu definieren. Weitaus häufiger sollen Algorithmen, neue innovative Formate und die ganzheitliche Markengestaltung dabei helfen, das emotionale Erlebnis noch präziser zu bestimmen und zu ermöglichen. Denn der Bedarf an authentischer Live-Kommunikation steigt (Bild: FAMA / Tobias Schmid).

Trotz aller Zuversicht wurde eines deutlich: Der weltweite Messemarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. KI, Big Data und digitale Formate sind ein Faktor. Als weitaus gravierender könnte sich die geoökonomische Entwicklung erweisen, die von Abgrenzung und Konfrontation geprägt ist. Damit käme die Globalisierung, seit den 1990er Jahren zentraler Motor des weltweit wachsenden Messemarktes, auf internationaler Ebene ins Stocken – speziell für internationale Fachmessen könnte das zur zentralen Herausforderung werden.

„Live-Kommunikation liegt voll im Trend“, sagt Christian Künzli, der Präsident der Swiss LiveCom Association EXPO EVENT: „Echte, emotionale Begegnungen im physischen Raum gewinnen in einer zunehmend digitalisierten und KI-gesteuerten Welt massiv an Wert.“ Seine Aussage stützt sich auf die soeben erschienene Event Trend Studie des Verbandes. Etwas verhaltener fällt dagegen die Einordnung aus Sicht der deutschen Messeunternehmen aus. So verzeichnet der FAMA Vorstandssitzende Henning Könicke zwar eine insgesamt dynamische Entwicklung, doch „der Schritt voran ist schwieriger geworden.“ Das gelte speziell im B2B-Sektor. Der befinde sich konjunkturell wie geopolitisch in weiterhin schwerem Fahrwasser.

Die zweitägige Tagung fand zum vierten Mal in Kooperation der drei nationalen Verbände FAMA, Messen Austria und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT statt. Beide Verbände kündigten an, dem FAMA beizutreten. Damit entsteht die größte organisierte Interessenvertretung der Messe- und Eventbranche im DACH-Raum. Insgesamt sind in den drei Verbänden fast 250 Unternehmen der Messe- und Eventbranche vertreten.

Mittwoch, 27. Mai 2026

Der Blick nach vorn: Does size matter?


Deutschland ist das Land der großen Weltleitmessen. Geostrategisch liegen wir dazu ziemlich günstig inmitten eines der stärksten Wirtschaftsräume und gut zu den Hotspots USA, Südamerika im Westen oder Südostasien und China im Osten positioniert. Die globale Arbeitsteilung hat unserer exportorientierten Wirtschaft lange Zeit perfekt in die Karten gespielt und die großen Messen brachten globale Nachfrage mit unserem Angebot in Berührung. Jetzt gerät die Weltwirtschaft durcheinander – und damit auch unser Geschäftsmodell? (Bild: generiert mit Perplexity)

Kolumne von Oliver Schmitt

Im anglo-amerikanischen Raum wurde traditionell ein anderes Modell praktiziert. Einerseits haben die großen Publisher Messethemen aus ihren Verlagsprodukten heraus entwickelt. Andererseits erfanden Vollblut-Entrepreneure neue Messethemen (oder kauften diese auf). Beiden gemeinsam war und ist, dass sie diese rasch einem Geo-Cloning unterzogen und so globale Reichweite erschufen.

Dass dieses Geschäftsmodell auch von außen als belastbar und zukunftsfähig betrachtet wird, belegt das weiterhin lebendige Geschäft mit Mergers & Acquisitions, mit dem sich finanzstarke Investoren die immer noch erklecklichen Renditen sichern wollen. Um Deutschland machen diese jedoch – notgedrungen – einen Bogen, denn hier steht ja nichts zum Verkauf. Wie sich das andernfalls verhielte bleibt vorerst ein Mysterium.

Angesichts der nicht enden wollenden Volatilitäten im globalen Welthandel könnte es auch zu einer Renaissance der großen Weltleitmessen kommen, die ja in den letzten Jahren ohnehin maßgeblich durch ausländische Aussteller und Besuchende wachsen konnten. Eine Frage, die sich stellt, ist halt, wie sich diese Formate verhalten, wenn die großen Marktführer aus Deutschland und Europa weiterhin schwächeln.

Auch die Tatsache, dass das Kränkeln der Automobilindustrie sich über kurz oder lang in fast allen Investitionsgütermessen bemerkbar macht, könnte an der Resilienz der Flaggschiffmessen nagen. Die Konsumgütermessen haben ohnehin ihr ganz spezielles Päckchen zu tragen, sorgt doch die anhaltende Konzentration im Groß- und Einzelhandel für tektonische Verschiebungen auf der Nachfragerseite.

Für die Zukunft von Messen und Ausstellungen als solche ist mir allerdings nicht bange. Als multifunktionale Marketing-Instrumente haben sie sich über Epochen hinweg immer wieder neu erfunden. Die Messemenschen innewohnende Neugierde und Experimentierfreunde zeigt sich insbesondere und erfreulicherweise gerade im Kreis unserer Mitglieder. Mit kreativen, innovativen Formaten, die sich konsequent am Mehrwert für die beteiligten Stakeholder orientieren, rückt Größe zugunsten von Agilität und Kundenorientierung in den Hintergrund. Das hat was, oder?

Mitglieder stellen sich vor: Ralf Nüsser • Koelncongress GmbH


Der FAMA gewinnt kontinuierlich neue Mitglieder, die wir dann hier vorstellen, damit sie sich schneller ins Netzwerk unseres Verbandes einfügen und sich unsere bestehenden Mitglieder ein Bild machen können. Doch auch all jene Mitglieder, die schon länger im FAMA vertreten sind, wollen wir hier sukzessive vorstellen. Diesmal an der Reihe ist die Koelncongress GmbH. Mit rund 1.600 Veranstaltungen pro Jahr zählt das Unternehmen zu den führenden Veranstaltungsdienstleistern in Deutschland. Geschäftsführer Ralf Nüsser beantwortet uns einige Fragen (Bild: Koelncongress).

Eingebettet in die Koelnmesse verfügt Koelncongress über ein beeindruckendes Spektrum an Veranstlktungsvenues. Was ist das Besondere an ihrer Ausrichtung und ihrem Geschäft?

Das Besondere an Koelncongress ist sicherlich die einzigartige Kombination aus Messe-, Kongress- und Eventkompetenz unter einem Dach. Wir sind mit unseren Locations extrem breit aufgestellt, vom Messegelände wo wir zahlreiche Gastmessen bedienen, über das neue Confex für Kongresse und Corporate Events, Gürzenich Köln, Flora Köln, die Rheinterrassen und ein großartiges Open-Air Konzertgelände, den Tanzbrunnen. Ab Januar 2027 übernehmen wir mit der Design Post ein weiteres Objekt. Somit dürfen wir pro Jahr rund 1.600 Veranstaltungen aller Art abwickeln.

Dabei belegen zahlreiche Kunden nicht nur eine Location, sondern wir ergänzen für jegliche Rahmenveranstaltungen und Side Events ‚inhouse‘ mit unserem eigenen Portfolio und bieten sämtliche dazugehörige Dienstleistungen an - alles aus einer Hand. Das Messe- und Veranstaltungsgeschäft ist von permanentem Wandel geprägt.

Wie hat sich Koelncongress zuletzt entwickelt und womit rechnen Sie in den kommenden Jahren?

Erfreulicherweise spüren wir den wieder wachsenden Drang nach Präsenzveranstaltungen, idealerweise mit günstigsten Verkehrsanbindungen in angenehmer Gastgeberatmosphäre. Damit sind wir in Köln durch die extrem ideale Lage, die Nähe zu den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Großbritannien sowie durch die Freude der Kölnerinnen und Kölner, Gäste in unserer schönen Stadt willkommen zu heißen, der perfekte Veranstaltungsstandort.

Wir rechnen mit viel Bewegung am Markt: Events sollen heute flexibler, erlebnisorientierter, technologisch hochwertiger und gleichzeitig nachhaltiger sein. Außerdem steht die Aufenthaltsqualität im Fokus: Veranstalter achten darauf, wo sich ihre Teilnehmer wohlfühlen.

Bei etlichen neuen Veranstaltungen, z.B. im Confex, erleben wir, dass die jeweiligen Teilnehmerzahlen extrem steigen. Köln ist eine weltoffene, herzliche Stadt mit großartiger Geschichte, zahlreichen Hotels, bunter Gastronomie für jeden Geschmack und einer unvergleichbaren Atmosphäre, wenn es darum geht, neuen Begegnungen gegenüber offen zu sein.

Menschen möchten sich begegnen, Netzwerke pflegen und gemeinsame Erlebnisse schaffen. Genau dafür bietet Köln und unsere Locations hervorragende Voraussetzungen.

Welchen Stellenwert messen Sie Entwicklungen wie Digitalisierung und künstlicher Intelligenz für die Abläufe in ihrem Unternehmen bei und wie werden diese die Customer Journey ihrer Kunden (Veranstalter und Teilnehmende) zukünftig beeinflussen?

Für uns bei Koelncongress ist wichtig, die technologischen Möglichkeiten immer aus Sicht des tatsächlichen Nutzens für Veranstalter und Gäste zu denken. Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit digitalen Lösungen und auch mit KI-gestützten Anwendungen.

Dabei unterscheiden wir zwischen dem digitalen Nutzen im Vorfeld einer Veranstaltung und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie des Informationsangebots vor Ort. Veranstalter erwarten heute schnelle, präzise und möglichst unkomplizierte Zugänge zu Informationen, Verfügbarkeiten, Planungsdaten oder Serviceangeboten. Gleichzeitig möchten Besucherinnen und Besucher vor und während ihres Aufenthalts intuitiv informiert und begleitet werden – möglichst personalisiert und in Echtzeit.

Trotzdem bleibt für uns eines entscheidend: Veranstaltungen sind und bleiben ein People Business. Die persönliche Beratung, das Gespür für individuelle Anforderungen, unser Gegenüber im direkten Gespräch, vielleicht sogar seine oder ihre Tagesform wichtig. Denn nur durch den stetigen Austausch kennen wir den detaillierten, ehrlichen Bedarf des Gegenübers und oft entsteht die beste Lösung erst im persönlichen Gespräch.

Welche Herausforderungen sehen Sie in Bezug auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und wie gehen Sie ganz konkret damit um?

Als Tochtergesellschaft der Koelnmesse spiegeln wir deren Grundsätze der Nachhaltigkeit und Verantwortung. Seit 2012 sind wir aber bereits Mitglied und Unterstützer des Nachhaltigkeitskodex "fairpflichtet". Damit bekennen sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Organisation und Durchführung von Kongressen und Veranstaltungen zu ihrer unternehmerischen Verantwortung für Nachhaltigkeit – in allen relevanten ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten.

Warum ist Koelncongress Mitglied im FAMA und was erwarten Sie von unserer Gemeinschaft in Zukunft?

Weil wir dort unsere Gastmesseveranstalter und Veranstalter, die noch nicht bei uns gebucht haben, treffen. Weil wir den Austausch auf Augenhöhe schätzen, das großartige Netzwerk auch mit kleineren Veranstaltungsstätten, auf Ideen zu neuen Formaten kommen und letztendlich mag ich diese wunderbaren Rechtsberatungsstunden, die schon eigentlich vergnügungssteuerpflichtig sind.

Von der Zukunft erwarte ich, dass diese wunderbare Gemeinschaft stabil zusammenbleibt, auf dem Boden der Realitäten und im kollegialen, freundschaftlichen Miteinander.

Wir bedanken uns für das Gespräch.

Neue Fachmesse 2: CAR360 von Vogel Event Solutions


Die Vogel Event Solutions (VES), eine 100%-Tochter der Vogel Communications Group (VCG), startet 2027 eine weitere, neue Fachmesse: Die CAR360 rund um die Themen Automotive Glass, Smart Repair, Car Care und Car Detailing wird am 20. November 2027 im Vogel Convention Center in Würzburg stattfinden. Es handelt sich um eine Kooperation gemeinsam mit den beiden Verbänden Bundesverband der Autoglaser e.V. und Bundesverband Ausbeultechnik und Hagelinstandsetzung e.V. (CAR360 Veranstaltungsteam, Bild: VES).

„VOGEL ist seit über 110 Jahren publizistisch mit führenden Medien im Automarkt tätig. Mit dieser Branchenkenntnis und der zentralen Lage mitten in Deutschland bieten wir der Branche eine attraktive Plattform und sind der passende Partner“, erläutert Wolfgang Thiel, Director Product Management Events der VES: „Der Schwerpunkt dieses Treffens für Fach- und Branchenexperten liegt im Hands on, also im konkreten Ausprobieren.“

Neben aktuellen Trends und Techniken gibt es Messestände mit Live-Demonstrationen und ein Begleitprogramm mit Fachvorträgen. Ein Netzwerkevent am Vorabend rundet für die Aussteller und Messebesucher das Programm ab. Die Veranstalter rechnen mit 50 Ausstellern und rund 1.000 Besuchern. Das Tagesticket kostet 99 Euro, das Vorabendprogramm 49 Euro.

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Großes Ding: Westfalenhallen starten bauliches Entwicklungsprojekt


Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe richtet ihren südlichen Geländebereich neu aus. Mit zwei neuen Messehallen, einem modernen Eingang Süd und einem neuen Kongresszentrum entsteht das größte zusammenhängende Infrastrukturprojekt in der 100-jährigen Geschichte der Unternehmensgruppe. Das Projekt stärkt insbesondere die Messe Dortmund GmbH und die Kongress Dortmund GmbH und schafft moderne Infrastruktur für Messen, Kongresse und Veranstaltungen (V.l.: Alexander Kalouti, OB Stadt Dortmund; Sabine Loos, GF Westfalenhallen Unternehmensgruppe; Bild: Westfalenhallen).

Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe, zu der die Messe Dortmund GmbH, die Kongress Dortmund GmbH und die Westfalenhalle GmbH gehören, setzt derzeit eines der bedeutendsten baulichen Entwicklungsprojekte ihrer Geschichte um. Im südlichen Bereich des Geländes entstehen zwei neue Messehallen, ein neuer Eingang Süd und ein neues Kongresszentrum. Damit wird ein zentraler Bereich des bestehenden Messe-, Kongress- und Veranstaltungsstandorts neu geordnet und funktional gestärkt.

„Dieses Projekt ist eine Investition in die Zukunft. Wir modernisieren einen bestehenden, intensiv genutzten Veranstaltungsstandort und schaffen neue Möglichkeiten für Messen, Kongresse und Veranstaltungen in Dortmund. Mit diesem Infrastrukturprojekt stärken wir die Westfalenhallen als Plattform für starke Eigenveranstaltungen, erfolgreiche Gastformate und neue Themenmärkte“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe.

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25 Jahre: Giardina feiert erfolgreiches Jubiläum


Die Giardina 2026 schloss nach fünf erfolgreichen Tagen ihre Tore und blickt auf eine inspirierende Jubiläumsausgabe zurück. Unter dem Leitthema „Der Baum – Die Seele des Gartens“ verwandelten rund 250 Ausstellende die Messe Zürich in eine eindrucksvolle Erlebnislandschaft. Highlight waren auch in diesem Jahr die 20 begehbaren Gartenwelten, welche das Publikum inspirierten. Insgesamt besuchten rund 60.000 Gartenbegeisterte die diesjährige Veranstaltung (Bild: MCH Group).

Die Giardina 2026 zeigte eindrucksvoll, welche zentrale Rolle Bäume in der modernen Garten- und Landschaftsarchitektur spielen. Als strukturgebendes Element, Schattenspender und wichtiger Bestandteil ökologischer Kreisläufe prägte das Leitthema zahlreiche Ausstellungsprojekte. Die präsentierten Gärten machten sichtbar, wie ästhetische Gestaltung, Klimaanpassung und Biodiversität zunehmend zusammengedacht werden. Ein Trend, der die Branche nachhaltig prägt.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Mastergarten des britischen Landschaftsarchitekten Tom Stuart-Smith. Sein über 240 Quadratmeter großer Garten überzeugte mit ruhiger Formsprache, präziser Materialität und einer kraftvollen Bauminszenierung. Der international renommierte Gestalter setzte damit einen der gestalterischen Höhepunkte der diesjährigen Giardina und unterstrich die wachsende Bedeutung hochwertiger Gartenarchitektur.

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Newsticker smartville.digital: Intelligenz • Markenbildung • Präzisionstechnik


Smartville bezeichnet sich als unabhängige journalistische Stimme zur Messewirtschaft in den deutschsprachigen Ländern. Es ist ein Newsroom für Marketing- und Kommunikationsleader, die neue Wege in der Marketingkommunikation suchen. Der Fokus liegt auf „digital first“. Herausgeber ist Urs Seiler. Drei aktuelle Meldungen haben wir für diese Ausgabe ausgewählt (Automated Mobility Summit Zürich; Foto: Smartville).

Intelligenz und Daten am ersten Automated Mobility Summit

Am 4. und 5. Mai 2026 wurde der Innovation Park Zurich zum Schauplatz einer technologischen Premiere: Der erste Automated Mobility Summit (AMS) versammelte die europäische Elite des autonomen Fahrens.

Ist dein Event ein Umsatzmotor oder nur Imagefaktor?

Wirtschaftliche Unsicherheit ist kein Problem für starke Events – sie ist ein Filter. Wenn Dein Event zum Umsatztreiber wird, erübrigt sich die unsägliche Kostendiskussion. Controller können jetzt durchwinken. Drei Impulse.

Innovations- und Technologietransfer der Präzisionstechnik

Die preXcon konkretisiert ihr Programm: Die neue Fachveranstaltung für den Innovations- und Technologietransfer der Präzisionstechnik basiert auf sechs Schwerpunktthemen und elf klar strukturierten Sessions.

Neue Fachmesse 1: CASA ab 2027 in Salzburg


Vom 28. bis 30. April 2027 wird das Messezentrum Salzburg zum zentralen Treffpunkt für den Fachhandel der Wohn- und Einrichtungsbranche. Mit der CASA rückt eine neue Fachmesse ins Rampenlicht, die ganz im Zeichen von kreativer Raumausstattung, Raumgestaltung und Wohndesign steht. Parallel dazu finden die küchenwohntrends und die möbel austria statt – und schaffen gemeinsam ein starkes Messeumfeld mit hoher Fachkompetenz und wertvollen Synergien (Bild: Messezentrum Salzburg).

„Ein starkes Miteinander, das für alle Beteiligten einen Mehrwert bringt, so kann man den Neustart der CASA beschreiben. Durch die Verbindung der Fachformate küchenwohntrends und möbel austria entsteht ein sehr breites und allumfassendes Produktspektrum für unsere Fachbesucher aus dem Bereich der Raumgestaltung. Ein Ort und ein Datum mit einem breiten Angebot soll für regen Zulauf aus Österreich und den angrenzenden Ländern sorgen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Veranstaltungspartnern und Ausstellern, die diesen neuen Weg mit uns einschlagen“, so Alexander Kribus, Geschäftsführer der Messezentrum Salzburg GmbH.

Die CASA 2027 konzentriert sich in Halle 1 des Messezentrums Salzburg auf ein klar definiertes, fachlich starkes Spektrum rund um textile und innenraumbezogene Gestaltung. Präsentiert werden unter anderem Haus- und Heimtextilien, Möbel- und Dekostoffe, Bodenbeläge, Wandgestaltung und Farbe sowie Sonnenschutzlösungen. Ergänzt wird das Portfolio durch Angebote aus den Bereichen Schlafen, Zubehör, Technik sowie Dienstleistungen und Services.

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Fünf Fragen an: Juliane Heißer • FAMA e.V.


Mit den „Fünf Fragen…“ an Persönlichkeiten mit Messe- oder Veranstaltungsbezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Derzeit steht der Reihe nach das FAMA-Team Rede und Antwort. Nach den Vorständen Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster, Michael Kynast, Michael Köhler, Robert Ninnemann, Sabine Tichy-Treimel und Kommunikator Oliver Schmitt folgt diesmal Juliane Heißer, die unsere Geschäftsstelle leitet und zugleich Pressereferentin bei der AFAG ist (Bild: DCONex/Alex Musial).

Unter welchen Umständen vergisst Du die Zeit?

So richtig abschalten kann ich in meiner kleinen Küche. Ich koche wahnsinnig gerne für Familie und Freunde und kann dort stundenlang beim Schnippeln, Rühren oder Fermentieren (bin da echt anfällig für so Themen) abschalten. Und als toller Nebeneffekt kann ich dann auch immer dankbare Esser glücklich machen.

Wie hat sich Deine Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?

Ein konkretes Thema fällt mir hier gerade nicht ein. Nicht weil ich glaube immer recht zu haben, sondern eher, weil Meinungsbildung für mich ein ständiger Prozess ist. Ich höre prinzipiell gerne zu, tausche mich gerne aus und finde es spannend auch andere Perspektiven einzunehmen. Schon allein daheim mit diskussionsfreudigen Kids ist es immer hilfreich Dinge auch mal neu zu denken. Bei guten Argumenten lasse ich mich auch gerne überzeugen.

Was ist das Beste an Deinem Beruf?

Eindeutig die Vielfalt der Themen, der Aufgaben und die vielen tollen ganz unterschiedlichen Menschen mit denen ich zusammenarbeiten darf. Es wird eindeutig nie langweilig und außerhalb der Messebranche würde man vermutlich von etwa sieben Berufen sprechen.

Wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?

Ich denke, dass ich kritikfähig bin und nachdem man mir eine spitze Zunge nachsagt, sollte wer austeilt, auch einstecken können. In diesem Sinne, jeder. (Ich finde nur sachlich sollte es bleiben.)

Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Dich?

Also privat würde ich sicher eine Woche auskommen – mehr lesen, endlich mal wieder kreativ werden, vielleicht sogar mal Langeweile haben. Im Urlaub sicherlich eine verlockende Idee. Aber beruflich würde wahrscheinlich die Unruhe überwiegen etwas zu verpassen.

Neue Leitung: Mirko Arend übernimmt in Husum


Mirko Arend hat seine Tätigkeit als neuer Geschäftsführer der Messe Husum & Congress aufgenommen. Der gebürtige Rheinland-Pfälzer war 15 Jahre in führender Position bei der internationalen Baumesse „Bau“ in München tätig und hatte zuletzt die Geschäfte des Messehauses in seiner Heimat Idar-Oberstein geführt. Seit 1. Mai stellt der bekennende Nordseeliebhaber seine Expertise in den Dienst des führenden Messestandorts an Schleswig-Holsteins Westküste (Bild: Messe Husum).

Arend betonte zunächst die ungebrochene Bedeutung von Messeveranstaltungen für Unternehmen und bezog sich dabei auch auf jüngste Zahlen des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Demnach stellten für 97,5 Prozent der ausstellenden Unternehmen Messen eine unverzichtbare Plattform für Austausch, Innovation und Geschäftsanbahnung dar. Das Husumer Veranstaltungshaus wurde von Arend als ein Ort bezeichnet, der in vorbildlicher Weise Menschen und Themen zusammenbringe.

„Weit mehr als 100.000 Personen haben hier im vergangenen Jahr ein kulturelles Event oder eine hochkarätige Fachveranstaltung besucht. Da möchte ich ansetzen, den Messestandort für Husum und den Kreis Nordfriesland stärken und unseren Ausstellern und Besuchern in Zukunft weiteren Mehrwert bieten“, so Arend. Dabei habe er sowohl die Publikums- als auch die Fachveranstaltungen des Hauses im Fokus, allen voran die Leitmesse Husum Wind, die mit 12.300 Gästen besucherstärkste Messeveranstaltung des vergangenen Jahres.

Arend dankte außerdem Thomas Hagel, der nach dem Ausscheiden der vormaligen Geschäftsführerin Meike Kern die Messe Husum & Congress Anfang des Jahres zunächst als Interimsgeschäftsführer übernommen hatte. Hagel bleibt weiterhin für die kaufmännischen Prozesse der Messe zuständig. „Wir haben uns in den vergangenen Monaten bereits regelmäßig ausgetauscht und ich möchte mich bei Herrn Hagel an dieser Stelle ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Nun freue ich mich, meine Aufgaben bei der Messe Husum aufnehmen zu können - und ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen.“

Wir wünschen Mirko Arend einen guten Start an seiner neuen Wirkungsstätte.

Neu aufgestellt: Deutsche Messe AG mit erweitertem Vorstand


Die Deutsche Messe AG stellt sich personell neu auf und richtet ihren Vorstand konsequent auf die Weiterentwicklung des Unternehmens und insbesondere des Messegeländes aus. Mit einem erweiterten dreiköpfigen Vorstand setzt das Unternehmen klare Schwerpunkte in den Bereichen Messegeschäft, Digitalisierung sowie Geländeentwicklung & Transformation (V.l.n.r.: Dr. Holger Feist, Dr. Jochen Köckler, Konstantin Kühl; Bild: Deutsche Messe).

Als Vorstandsvorsitzender wird Dr. Jochen Köckler die Weiterentwicklung des Messegeschäfts am Standort Hannover mit besonderem Blick auf die Stärkung etablierter Leitmessen wie der Hannover Messe und der EMO Hannover sowie die Gewinnung neuer Partnermessen vorantreiben. Dazu zählt unter anderem die Verteidigungsmesse DSEI Germany und die Energiemesse Europe Energy Week, die erstmals 2027 in Hannover stattfinden werden.

Seit dem 1. Mai 2026 verstärkt zudem Dr. Holger Feist den Vorstand der Deutschen Messe AG. Sein Ressortschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Neugeschäft im In- und Ausland sowie auf der Digitalisierung des Unternehmens. Dazu gehört insbesondere der Aufbau neuer digitaler Services, die ausstellenden Unternehmen sowie Besucherinnen und Besuchern zusätzlichen Nutzen bieten und das Messeerlebnis sinnvoll in die digitale Welt erweitern. Darüber hinaus betreut er die Gastmessen auf dem Messegelände Hannover, darunter unter anderem die Agritechnica sowie die IAA Transportation. Dr. Feist verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung, Medien, Digitalisierung und internationale Messewirtschaft. Nach Stationen bei McKinsey & Company und Hubert Burda Media war er als Chief Strategy Officer der Messe München tätig und verantwortete dort die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Als drittes Vorstandsmitglied trat am 18. Mai 2026 Konstantin Kühl in den Vorstand ein. Er übernimmt die Entwicklung eines langfristigen Masterplans für die zukünftige Deutsche Messe. Ziel ist es, das derzeitige Geschäftsmodell strategisch zu bewerten und konsequent weiterzuentwickeln. Dazu gehören auch Entscheidungen über künftig nicht mehr benötigte Flächen ebenso wie gezielte Investitionen – mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden auch künftig ein Messeerlebnis in Hannover zu bieten. Konstantin Kühl ist seit 2017 Partner bei Roland Berger. Dort begleitet er komplexe Transformationsprojekte und entwickelt sowie implementiert strategische und operative Konzepte.

Wir wünschen dem Vorstandsgremium eine gute Zusammenarbeit und begrüßen die neuen Kollegen herzlich im Kreise des FAMA. Die vollständige Meldung findet sich hier.

In voller Blüte: Mai brachte schöne Messen


Der Mai brachte die Menge an durchgeführten Veranstaltungen wieder auf ein normales Level zurück und konnte ebenfalls das Messejahr 2026 bereichern. Unsere Mitglieder trugen zum ausklingenden Frühling acht Messen und Ausstellungen bei und konnten in diesem Umfeld über 300.000 Besuchende begrüßen (Bild: inRostock).

Hohes Niveau: Deutschlands Messekapazitäten weiterhin stark


Deutschland verfügt weiterhin über eine außergewöhnlich starke Messeplatz-Infrastruktur. Für Messen und ähnliche Veranstaltungen stehen bundesweit aktuell rund 3,25 Millionen Quadratmeter Hallenfläche zur Verfügung. Damit bleibt das Angebot auf dem hohen Niveau wie 2025, wie eine jetzt abgeschlossene Umfrage des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA zeigt (Bild: AUMA).

Die Auswertung umfasst 25 Messeplätze von nationaler und internationaler Bedeutung, auf die allein rund 2,8 Millionen Quadratmeter Hallenfläche entfallen. Erstmals in dieser Kategorie gelistet sind die Standorte Schkeuditz und Station Berlin.

Ergänzt wird dieses Angebot durch Messe- und Ausstellungsplätze mit regionaler Bedeutung. Sie verfügen über eine Bruttohallenfläche von knapp 446.000 Quadratmetern, die nach derzeitiger Planung auch in den kommenden Jahren stabil bleiben soll. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 70 Messeplätze, auf denen jährlich etwa 350 Fach- und Publikumsmessen veranstaltet werden.

Parallel zur stabilen Flächenentwicklung investieren die Messeplätze kontinuierlich in ihre Zukunftsfähigkeit. Knapp 160 Millionen Euro flossen im Jahr 2025 in die Weiterentwicklung der Standorte. Im Fokus standen der Aus- und Umbau von Hallen, Kongress- und Verwaltungsgebäuden sowie die Modernisierung zentraler Infrastrukturen. Ziel ist es, bestehende Flächen besser nutzbar zu machen, Abläufe zu optimieren und die Flexibilität für unterschiedlichste Veranstaltungsformate zu erhöhen.

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Im Süden: Fortbildung zur Veranstaltungsleitung im MOC im Juni


Unser Weiterbildungsangebot geht in die nächste Runde, und zwar mit dem Fortbildungsseminar zur Veranstaltungsleitung – diesmal in den Räumen des MOC – Event Center Messe München am 29. Juni 2026. Thilo Könicke und Martin Glöckner laden zu einer weiteren Ausgabe ihres praxisorientierten Blicks auf die Aufgaben der Veranstaltungsleitung (Bild: FAMA).

Das konkrete Tätigkeitsfeld eines Veranstaltungsleiters wird, während laufender Veranstaltung inklusive Auf- und Abbau, betrachtet. Teilkomponenten der Funktion werden analysiert und individuell priorisiert wobei die Befugnisse abgeglichen und bewertet werden.

Theorie und Praxis werden im Seminar ausgewogen gewichtet:

Auf der theoretischen Seite werden Erläuterungen zu den einschlägigen Normen und Rechtsgrundlagen in den betreffenden Bereichen besprochen und anhand laufender Rechtsprechung eingeordnet.

Im Bereich der Praxis wird auf die konkrete Situation der Teilnehmer eingegangen, etwa in Bezug auf bundeslandspezifische Vorschriften und die Herausforderungen der konkreten Form und Besonderheiten durchgeführter Veranstaltungen.

Praktische und auf den Teilnehmerkreis zugeschnittene Übungen, beispielsweise zur Einhaltung der Kommunikationskette, Krisenmanagement oder das dokumentierte Arbeiten in einem „Veranstalterstab“, werden das Seminar ergänzen.

Zur Anmeldung geht es hier.

Strukturelles Warnsignal: ifo-Zahlen für April


Die aktuellen ifo-Zahlen für die Veranstaltungswirtschaft (April 2026) zeigen stabile Umsätze, aber auch ein strukturelles Warnsignal. Der Umsatz stagniert seit rund einem Jahr auf nahezu konstantem Niveau. Die Geschäftslage schwankt und das Geschäftsklima verschlechtert sich deutlich. Björn Sänger, Vorstand und GF des VDVO, kommentiert diesmal die Zahlen des ifo-Instituts (Bild: Forum Veranstaltungswirtschaft).

Aus volkswirtschaftlicher Perspektive ist diese Kombination bemerkenswert. Denn stabile Umsätze bei gleichzeitig schwacher Beschäftigungsentwicklung und eingetrübten Erwartungen deuten nicht auf Stabilität hin – sondern auf Anpassungsprozesse im Markt.

Für den B2B-Veranstaltungsbereich, den die VDVO-Mitglieder prägen, verdichtet sich ein klares Bild: Budgets sind da – aber sie werden vorsichtiger eingesetzt.

Die Zahlen stützen damit eine Beobachtung, die wir im VDVO seit Monaten sehen: Unternehmen halten ihre Eventbudgets formal stabil, agieren jedoch deutlich selektiver in der Mittelverwendung. Das hat mehrere Konsequenzen:

  • Veranstaltungen werden kritischer hinterfragt und priorisiert
  • Formate werden effizienter, zielgerichteter und teilweise reduziert
  • Entscheidungen werden später getroffen und kurzfristiger umgesetzt 

Der stagnierende Umsatz ist damit kein Zeichen von Stärke, sondern Ausdruck eines Spannungsfelds: Kostensteigerungen treffen auf eine zurückhaltende Nachfrageentwicklung.

Besonders deutlich wird das im Geschäftsklima. Der starke Rückgang zeigt: Hier geht es nicht nur um aktuelle Geschäftszahlen, sondern um die Erwartung einer anhaltenden Investitionszurückhaltung.

Treiber sind dabei bekannte Faktoren:

  • geopolitische Unsicherheiten
  • hohe Energie- und Betriebskosten 
  • fragile Lieferketten 
  • und insgesamt eine zunehmende Vorsicht in den Unternehmensstrategien 

Was bedeutet das für die Branche?

Die Veranstaltungswirtschaft bleibt ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Kommunikation und Wertschöpfung. Aber: Sie bewegt sich aktuell in einem Umfeld, in dem Effizienz vor Expansion steht. Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, ob es gelingt, Vertrauen in wirtschaftliche Stabilität zurückzugewinnen und damit Investitionsentscheidungen wieder zu beschleunigen.

Denn eines zeigen die ifo-Daten sehr deutlich: Nicht fehlende Budgets sind das Problem – sondern fehlende Zuversicht.

Wichtiger Aufruf: Zehn Minuten für bessere Daten über unsere Branche


In einer Welt voller alternativer und gefühlter Fakten gewinnen verifizierte Daten stetig an Bedeutung. Der Geschäftsklimaindex des ifo Instituts basiert auf soliden, authentischen Branchendaten und bietet dadurch einen unschätzbaren Wert bei der wirtschaftlichen Weichenstellung in Richtung Zukunft. Mit nur zehn Minuten pro Monat sollten wir alle einen Beitrag dazu leisten (Bild: erstellt mit Perplexity). 

Seit 2021 erhebt das ifo Institut gesonderte Daten für die Veranstaltungsbranche. Allerdings nehmen aktuell immer noch viel zu wenige Unternehmen die Chance wahr, per ifo Konjunkturumfrage an der Erhebung mitzuwirken. Die Veranstaltungswirtschaft ist einer der vielschichtigsten und heterogensten Wirtschaftszweige und profitiert daher bei Entscheidungen und zukunftsfähigen Strategien in besonderer Hinsicht von einer soliden Datenbasis.

Der Aufwand für mehr Fakten pro Monat? Lediglich zehn Minuten Mehrarbeit für das Ausfüllen der ifo Konjunkturumfrage. Daher ruft das Forum Veranstaltungswirtschaft dazu auf, gemeinsam mit konkreten Zahlen die Zukunft auf die Bühne zu heben.

Die Anmeldung zur ifo Konjunkturumfrage erfolgt hier. Wir würden uns freuen, wenn aus dem Kreis unserer Mitglieder möglichst viele mitmachen. Weitere Informationen finden sich hier.

Im Fokus 3: Networking an der DACH-Messefachtagung in Bern


Bei allem Fokus auf Inspiration und Inhalte kommen der internationalen Wiedersehensfreude und dem kollegialen Austausch mindestens die gleiche Aufmerksamkeit zugute. Nicht nur klassische Konferenzpausen, sondern echte Interaktionsformate und eine veritable Party sorgen dafür, dass bestehende Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden können (Bild: FAMA / Nico Herzog). 

Den Anfang macht der Welcome-Abend (Selbstzahler) am Anreisetag (Sonntag). Diesmal trifft man sich im Alten Tramdepot in Bern. Ein Format, das den informellen Austausch fördert.

Den gesellschaftlichen Höhepunkt der DACH-Messefachtagung bildet die Association Night, zu der wir uns diesmal auf dem legendären Gurten über den Dächern von Bern treffen. Von Gossip bis Geschäftsanbahnung geht hier alles.

Für den Branchennachwuchs gibt es in diesem Jahr erstmalig nicht nur Sonderkonditionen, sondern unter dem Titel nextGEN / FUTURE TALENTS erstmals auch ein eigenes Format. Auf diese Weise finden Newbies und Nachwuchs gleichermaßen ihren Weg in die Messe-Community.

Die Best-Case-Circles schließlich setzen direkt an der Praxis an und fördern den Austausch zu den Themen B2C- und B2B-Messen, Veranstaltungsleitung und Organisation, Geländeeigner und HR, Kulturwandel & Diversity.

Tickets gibt es hier. Hotelzimmer lassen sich hier buchen. Weitere Infos zum Gastgeber BERNEXPO finden sich hier. Das detaillierte Programm ist hier zu finden.

Im Fokus 2: Deep Dives an der DACH-Messefachtagung in Bern


Es gehört zur DNA der DACH-Messefachtagung, dass auch dem Praxistransfer genügend Raum gegeben wird. Daher rühren die Deep Dives, mit deren Hilfe die Inspirationen aus den Vision Notes vertieft und umsetzbar gemacht werden sollen. Mit kundigen Expert*innen und den Vortragenden besetzte Podien und von kundigen Moderator*innen geführter Austausch tragen dafür Sorge (Bild: FAMA / Nico Herzog). 

Session 1 vertieft den Impuls zur Location der Zukunft von Tom Winter. Moderator Oliver Schmitt, Partner der Messe-Strategieberatung agendum, begrüßt neben ihm auch Frank Höf (AS+P Albert Speer + Partner), Robert Schneider (Messe Wels) und Jonas Scharf (Kursaal Bern).

Session 2 geht der Kundenzentrierung aus Sicht von Anna-Carina Maerz auf den Grund. Moderatorin Juliane Jähnke, Partnerin der Messe-Strategieberatung agendum und Mitgründerin von Women in Exhibitions DACH, begrüßt neben ihr auch Michelle und Nicolas Krell (Luft & Liebe Hochzeitsfestival) sowie Freddy Zwickel (Mary Jane Berlin).

Session 3 widmet sich dem Ideen- und Innovationsmanagement von Prof. Dr. Frank Weirauch. Moderator Christoph Hinte (HINTE Group) begrüßt nach einem kurzen Impuls von Konstantin Kölmel (Zukunftsforum Baden-Baden) noch Pascal Blanc (Olma Messen St.Gallen) in der Runde.

Tickets gibt es hier. Hotelzimmer lassen sich hier buchen. Weitere Infos zum Gastgeber BERNEXPO finden sich hier. Das detaillierte Programm ist hier zu finden. 

Im Fokus 1: Key- und Vision-Notes an der DACH-Messefachtagung in Bern


Gleich zu Beginn versorgen inspirierende Persönlichkeiten die Teilnehmenden mit werthaltigen Impulsen - das zeichnet die DACH-Messefachtagung seit jeher aus. Räume im Wandel, Zukunft/Kundenzentrierung und ertragreiches Ideen-/Innovationsmanagament sind die Inhalte, auf die sich die Mitglieder von Messen Austria, Expo Event und FAMA (samt ihrer Gäste) in Bern freuen dürfen (Bild: FAMA / Nico Herzog). 

Tom Winter, CEO der BERNEXPO, gewährt einen tiefen Einblick in das Konzept und die Strategie hinter der brandneuen Festhalle, die ein breites Spektrum an Multifunktionalität und Hospitality bietet.

Anna-Carina Maerz, Retail- und E-Commerce-Expertin, schließt sich mit einem Plädoyer für Kundenzentrierung an. Sich verändernde Spielregeln von Märkten verschmähen standardisierte Angebote und bevorzugen individuelle und nahtlose Erlebnisse.

Prof. Dr. Frank Weirauch, Vorstandsmitglied von Idee Suisse, hat Anleitungen für die praktische Umsetzung von ertragreichem Ideen- und Innovationsmanagement mit der visionären Perspektive 2036 im Gepäck.

Doch damit nicht genug: Zwei Keynotes bereichern das Inspirations-Feuerwerk. Die eine schließt das Programm von Tag 1 ab. Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann von Theta Venture nimmt uns mit in die Zukunft der Arbeit. Die Abschlusskeynote der DACH-Messefachtagung von Tina Hausmann entführt uns in die Welt des Motorsports aus der Perspektive der Female-Gen-Z.

Tickets gibt es hier. Hotelzimmer lassen sich hier buchen. Weitere Infos zum Gastgeber BERNEXPO finden sich hier. Das detaillierte Programm ist hier zu finden.