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Mittwoch, 27. Mai 2026

Fünf Fragen an: Juliane Heißer • FAMA e.V.


Mit den „Fünf Fragen…“ an Persönlichkeiten mit Messe- oder Veranstaltungsbezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Derzeit steht der Reihe nach das FAMA-Team Rede und Antwort. Nach den Vorständen Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster, Michael Kynast, Michael Köhler, Robert Ninnemann, Sabine Tichy-Treimel und Kommunikator Oliver Schmitt folgt diesmal Juliane Heißer, die unsere Geschäftsstelle leitet und zugleich Pressereferentin bei der AFAG ist (Bild: DCONex/Alex Musial).

Unter welchen Umständen vergisst Du die Zeit?

So richtig abschalten kann ich in meiner kleinen Küche. Ich koche wahnsinnig gerne für Familie und Freunde und kann dort stundenlang beim Schnippeln, Rühren oder Fermentieren (bin da echt anfällig für so Themen) abschalten. Und als toller Nebeneffekt kann ich dann auch immer dankbare Esser glücklich machen.

Wie hat sich Deine Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?

Ein konkretes Thema fällt mir hier gerade nicht ein. Nicht weil ich glaube immer recht zu haben, sondern eher, weil Meinungsbildung für mich ein ständiger Prozess ist. Ich höre prinzipiell gerne zu, tausche mich gerne aus und finde es spannend auch andere Perspektiven einzunehmen. Schon allein daheim mit diskussionsfreudigen Kids ist es immer hilfreich Dinge auch mal neu zu denken. Bei guten Argumenten lasse ich mich auch gerne überzeugen.

Was ist das Beste an Deinem Beruf?

Eindeutig die Vielfalt der Themen, der Aufgaben und die vielen tollen ganz unterschiedlichen Menschen mit denen ich zusammenarbeiten darf. Es wird eindeutig nie langweilig und außerhalb der Messebranche würde man vermutlich von etwa sieben Berufen sprechen.

Wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?

Ich denke, dass ich kritikfähig bin und nachdem man mir eine spitze Zunge nachsagt, sollte wer austeilt, auch einstecken können. In diesem Sinne, jeder. (Ich finde nur sachlich sollte es bleiben.)

Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Dich?

Also privat würde ich sicher eine Woche auskommen – mehr lesen, endlich mal wieder kreativ werden, vielleicht sogar mal Langeweile haben. Im Urlaub sicherlich eine verlockende Idee. Aber beruflich würde wahrscheinlich die Unruhe überwiegen etwas zu verpassen.