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Mittwoch, 28. Januar 2026

Der Blick nach vorn: Von Hirnhälften und Schmetterlingen


Neulich bin ich auf ein Video von Comedian Jimmy Carr gestoßen, in dem er gefragt wird, ob KI ihn ersetzen wird. Seine Antwort war so erhellend wie treffend: Nein. Er beschreibt KI als eine (sehr gute) Cover Band, die in unserer (von der linken Gehirnhälfte dominierten) Welt einen exzellenten Job mache. Sie könne komplizierte Dinge (z.B. auf den Mond fliegen, Messen organisieren, etc.) überschaubar machen. Beim Kreativpart unserer rechten Gehirnhälften jedoch, da könne sie einpacken. Falls das stimmt, was bedeutet das für uns? (Bild: Erstellt mit Perplexity)

Kolumne von Oliver Schmitt

Ein zweiter Impuls traf mich aus der Sendung Kultur heute vom DLF und kam aus dem Munde von Dr. Hans Rusinek, der an der Uni St.Gallen zum Wandel der Arbeitswelt forscht. Er beklagte, dass Arbeit nur noch als Erwerbsarbeit gesehen werde, als solche nicht mehr attraktiv genug sei und wir sie deshalb zusehends vermeiden. Zugleich seien wir im Alltag immer gehetzter, was ökonomisch höchst unklug sei. KI treibe uns in diesem Zusammenhang in eine Effizienzfalle. Sie ermögliche zwar, Zeit zu gewinnen. Seine Forschung zeige jedoch, dass diese Zeit vorwiegend dazu genutzt werde, noch mehr desselben zu tun. Wir würden dadurch zu noch schnelleren Raupen, die sich aber nicht die Zeit nehmen, zum kreativ-schöpferischen Schmetterling zu werden. 

Eine Frage, die sich mir stellt: Wer ist die Henne und wer das Ei? Im Hauptberuf Strategieberater weiß ich, dass wir uns in der Messewirtschaft schon immer damit schwergetan haben, einen klaren strategischen Rahmen kreativ zu erschaffen und unsere Messeprodukte darin glasklar zu positionieren. Die Verlockungen der KI scheinen dieses Phänomen noch zu verstärken. In der Hoffnung auf Effizienzgewinne werden Prozesse mit KI optimiert und effizienter gestaltet. Ohne dass wir wissen, ob wir diese für die Messen und Events der Zukunft überhaupt noch so brauchen. Währenddessen könnten uns, anfangs weitgehend unbemerkt, andere Akteure oder Formate den Rang ablaufen, weil sie Lösungsansätze ganz anders angehen und so einen völlig neuen Mehrwert schaffen.

Peter Drucker, der österreichisch-amerikanische Sozial-Ökologe hat es einmal sinngemäß so formuliert: Nichts sei unproduktiver, als etwas zu optimieren, was man am besten ganz bleiben ließe.

Daher kann ich uns allen nur raten, dass wir unsere rechten Hirnhälften in Gang bringen, uns von reinen Effizienzfallen emanzipieren und kreativ nach innovativen Lösungen suchen und diese zum Wohle unserer Kunden an die Märkte bringen. Strategische Optionen identifizieren, lebendige Entwicklungskorridore erschließen, klar verständliche Lösungen und Produkte kreieren. Und vor allem: Dass wir genau damit anfangen und nicht der Versuchung erliegen, dass wir die mit Hilfe von KI gewonnene Zeit dann schon irgendwann auch für mehr Kreativität nutzen werden.

Lasst uns das Raupenstadium hinter uns lassen und zu bunten Schmetterlingen werden, die den Menschen auf der Welt ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ein Lächeln des Erfolgs, ein Lächeln der Freude, ein Lächeln der menschlichen Begegnung. Denn das ist eine unserer Bestimmungen als Messen.

Buchtipp: Workbook Location-Management


Dieses Buch beleuchtet die vielfältigen Potenziale und Herausforderungen, mit denen Veranstaltungszentren heute konfrontiert sind. Ob Konzerthaus, Stadthalle, Kongresszentrum oder Special Event Location – sie alle bilden als physische Orte das zentrale Element für Begegnung und Austausch. Ihre Erscheinungsformen sind ebenso vielfältig wie ihre Aufgaben: historisch oder modern, multifunktional oder spezialisiert – und allein in Deutschland gibt es mehrere tausend davon (Bild: Springer Gabler).

Diese erfolgreich zu führen, am Markt zu positionieren, verlässliche Dienstleistungen mit motivierten Teams zu erbringen und dabei qualitätsbewusst sowie nachhaltig zu agieren – das ist anspruchsvoll, aber machbar. Die Autorinnen und Autoren – allesamt erfahrene Praktiker – geben in konkreten Fallbeispielen Einblicke in innovative Lösungen aus der Praxis. Die 30 Beiträge, darunter auch Ratschläge und Hinweise von internationalen Experten, helfen bei der Konzeption neuer Management-Ansätze: So werden etwa Gestaltungsrichtlinien für Dashboards als Instrument für Veranstaltungszentren vorgestellt, die Wissenschaft als Geschäftsfeld thematisiert oder dem Klimawandel geschuldete Anpassungsmaßnahmen erläutert. Weitere Beiträge sind auf die erfolgreiche Nachwuchsarbeit ausgerichtet, nehmen sich der Analyse und Stärkung der Marktposition durch strategisches Management an oder greifen juristische Fragestellungen auf.

Workbook Location-Management • 30 Praxisbeispiele für den erfolgreichen Betrieb von Veranstaltungs-Centren, Stefan Luppold/Kim Werner (Hrsg.), 423 Seiten, Heidelberg, 2026, Verlag Springer Gabler, 64,99 EUR

Starke Impulse: Swissbau lieferte geballte Kompetenz


Vom 20. bis 23./24. Januar 2026 traf sich die Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft zur Swissbau in der Messe Basel. Unter dem Motto „Zusammen neue Impulse setzen“ informierte die geballte Kompetenz der Branche von Dienstag bis Freitag über Neuheiten und aktuelle Herausforderungen. Die Trendwelt Innenausbau blieb auch noch am Samstag geöffnet (Bild: MCH Group).

In Halle 1.0 bot ein lebendiger Treffpunkt für das Handwerk dem vielfältigen Wirtschaftszweig eine starke Lobby. Highlight der 2500 Quadratmeter großen Fläche war der Bau eines doppelstöckigen Holzhauses und einer modernen Stahlhalle von verschiedenen, parallel arbeitenden Gewerken. Zum Austausch und Fachsimpeln bot die BauBeiz ausreichend Platz. Berufsstolz stand hier hoch im Kurs, genau wie auf den spielerischen Aktionsflächen daneben.

Nicht nur in Halle 1.1 führte eine neugeborene Kooperation mit dem Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV zu verschiedenen Inszenierungen. Live-Demos, Trainings, Veranstaltungen sowie Ausstellung und Auszeichnung des renommierten „Schweizer Preis für Putz und Farbe“ mobilisierten die kreative Branche und boten Herstellern ein attraktives Umfeld zur Produktpräsentation.

Die Swissbau 2026 schloss mit 48.432 Besuchenden.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

Newsticker smartville.digital: Weitblick • Takt • Verführung


Smartville bezeichnet sich als unabhängige journalistische Stimme zur Messewirtschaft in den deutschsprachigen Ländern. Es ist ein Newsroom für Marketing- und Kommunikationsleader, die neue Wege in der Marketingkommunikation suchen. Der Fokus liegt auf „digital first“. Herausgeber ist Urs Seiler. Drei aktuelle Meldungen haben wir für diese Ausgabe ausgewählt (Cheeseaffair; Foto: Smartville).

Erlebnisraum Firmenmuseum mit Weitblick

Ein Firmenmuseum entsteht nicht über Nacht – es braucht ein Unternehmen mit Geschichte und Vision. Uster Technologies vereint beides und zeigt, wie man Vergangenheit, Innovation und Identität erlebbar macht.

Wenn Maschinen den Takt angeben

Roboter, Daten, Durchbruch: Das neue Zeitalter der Logistics & Automation startet am 28. bis 29. Januar in der Bernexpo, wenn sie Innovation, Praxisnähe und Netzwerken zusammenbringt. Die führende Schweizer Fachmesse für Logistik, Fördertechnik und Lagerautomation präsentiert die künftigen Wege der Unternehmenslogistik mit kostenlosem Eintritt.

In Aarau verführt auf der Glug und Cheeseaffair

Jetzt gehts weiter mit den Messen Glug für Getränkeproduzenten aller Kategorien und Unternehmensgrössen und der Cheeseaffair als besonderes Messeerlebnis mit einer erweiterten Auswahl an Käseproduzenten sowie Anbietern von Betriebsmitteln, Technik und Zubehör. Das wird was!

Positives Ergebnis: Messezentrum Salzburg schreibt Geschichte


Die Messezentrum Salzburg GmbH wird 2025 eine außergewöhnlich starke Jahresbilanz vorlegen. Bereits 2023 zeigte sich eine gute Erholung des Geschäftes mit einem Umsatzplus von 15% gegenüber 2019 und ein Jahr nach dem Zusammenschluss mit der ehemaligen RX Salzburg GmbH bestätigt sich: Die Entscheidung war richtig und sichert den Veranstaltungsstandort Salzburg langfristig ab (V.l.n.r.: GF A. Kribus, AR-Stv. P. Genser, AR-V. B. Auinger, AR Stv. H. Preuner, Bild: Messezentrum Salzburg).

2025 wird das Unternehmen knapp 26 Millionen Euro Umsatz erzielen, sowie erstmalig seit 2005 ein positives Betriebsergebnis. Damit dokumentiert sich die generell gute Entwicklung des Geschäftes durch das starke Portfolio, eine gute Buchungslage der Salzburgarena, sowie die steigende Anzahl an Veranstaltungen.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

Fünf Fragen an: Michael Köhler • FAMA e.V.


Mit den „Fünf Fragen…“ an Persönlichkeiten mit Messe- oder Veranstaltungsbezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Derzeit stehen der Reihe nach unsere eigenen Vorstandsmitglieder Rede und Antwort. Nach Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster und Michael Kynast folgt nun Michael Köhler (im Vorstand für Kommunikation und FKM zuständig), im Hauptberuf Geschäftsführer von RX Germany aus Düsseldorf (Bild: RX Germany / Felix R. Braune).

Unter welchen Umständen vergisst Du die Zeit?

In den Bergen, egal ob Sommer oder Winter. Bei einer guten Flasche Wein (bevorzugt aus Österreich), in Kombination mit einem guten Buch, am Freitagabend, zuhause mit meiner Familie um mich herum. Oder beim Fußballtraining: Als Trainer einer F-Jugend habe ich, wenn es die Zeit zulässt, 2-mal die Woche siebzehn 8-jährige auf dem Fußballplatz um mich herum, die (zu)viel Energie und Spaß am Fußball und Bewegung haben.

Ich kann aber auch bei einem guten Kundentermin, bei dem man den Kunden und seine Herausforderungen und Themen richtig kennenlernt, die Zeit vergessen.

Wie hat sich Deine Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?

Puh, konkret schwer zu sagen – ich hinterfrage meine Meinung durchaus häufig (siehe übernächste Frage) und lasse mich von anderen Standpunkten oder Meinungen überzeugen oder zumindest inspirieren. Das hat nichts mit dem berühmten „Fähnchen im Wind“ zu tun, sondern ist für mich bereichernd und wichtig.

Unsere heutige Zeit erfordert oftmals schnelle Anpassungen. Unumstößlich sind für mich aber Fakten – ganz gleich ob wissenschaftlich oder anderer Natur.

Was ist das Beste an Deinem Beruf?

Dass wir Menschen zusammenbringen, die eine Gemeinsamkeit teilen – eine Leidenschaft, ein berufliches Interesse oder Ziele. Wir unterstützen sie dabei, diese Ziele zu erreichen, etwas aufzubauen oder einfach einen tollen Tag zu haben. Und das insbesondere zu Zeiten, in denen vieles schwer und herausfordernd erscheint.

Oder, wie es unser RX Purpose auf den Punkt bringt: “We are in the business of building businesses.”

Wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?

Jede/r. Und zwar jederzeit und unaufgefordert. Es gibt wenig Dinge, die ich, sowohl im beruflichen wie auch im privaten Kontext, mehr schätze als Rückmeldung, Nachfragen und Feedback. Die Basis für gute Gespräche und einen offenen Austausch.

Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Dich?

Ungewohnte Ruhe. Vermutlich anfangs eher Unruhe, aber dann sicherlich wertvoll für mich und meine Mitmenschen.

Mitglieder stellen sich vor: Oliver Fudickar • inRostock


Der FAMA gewinnt kontinuierlich neue Mitglieder, die wir dann hier vorstellen, damit sie sich schneller ins Netzwerk unseres Verbandes einfügen und sich unsere bestehenden Mitglieder ein Bild machen können. Doch auch all jene Mitglieder, die schon länger im FAMA vertreten sind, wollen wir hier sukzessive vorstellen. Diesmal an der Reihe ist inRostock. Das Unternehmen steht für ein breites Spektrum an Messen, Kongressen, Kultur-, Sport- und Businessveranstaltungen und versteht sich als Full-Service-Partner für Veranstalter, Aussteller und Gäste. Geschäftsführer Oliver Fudickar beantwortet uns einige Fragen (Bild: inRostock).

Die inRostock betreibt in Rostock StadtHalle und HanseMesse und bezeichnet sich als „die Nr. 1 im Nordosten“. Was ist das Besondere am Standort Rostock und an der Ausrichtung des Unternehmens?

Rostock ist als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Tourismusstandort im Nordosten Deutschlands hervorragend positioniert. Die maritime Prägung, die Nähe zur Ostsee sowie die gute nationale und internationale Erreichbarkeit, insbesondere Richtung Skandinavien, machen die Hanse- und Universitätsstadt Rostock attraktiv für Veranstalter*innen, Aussteller*innen und Gäste.

Die inRostock GmbH bündelt mit der StadtHalle Rostock und der HanseMesse zwei leistungsstarke Veranstaltungsorte, die in dieser Kombination im Nordosten einzigartig sind. Mit jährlich über einer halben Million Besucher*innen und einem breiten Spektrum von Messen, Kongressen, Shows und Sportveranstaltungen versteht sich inRostock nicht nur als Flächenanbieter, sondern als Full-Service-Partner. Ziel ist es, wirtschaftlich tragfähige, inhaltlich relevante und langfristig erfolgreiche Veranstaltungsformate zu entwickeln und Rostock nachhaltig als führenden Messe- und Veranstaltungsstandort im Nordosten zu positionieren.

Das Messe- und Veranstaltungsgeschäft ist von permanentem Wandel geprägt. Wie hat sich das Messegeschäft für die HanseMesse zuletzt entwickelt und womit rechnen Sie in den kommenden Jahren?

Das Messe- und Veranstaltungsgeschäft hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Strukturwandel erlebt. Für die HanseMesse Rostock zeigt sich 2025 klar als Jahr der erfolgreichen Markterholung. Alle eigenen Messen verzeichneten steigende Besucherzahlen, mit einem neuen Rekord von über 45.500 Gästen auf der OstseeMesse. Insgesamt konnte die HanseMesse im Jahr 2025 über 220.000 Besucher*innen begrüßen.

Für die kommenden Jahre erwarten wir weniger ein reines Mengenwachstum, sondern eine stärkere Profilierung der Formate. Qualität, Erlebnischarakter, thematische Schärfe und wirtschaftliche Tragfähigkeit rücken weiter in den Fokus. Der Messeausblick 2026 mit 19 Messen und Ausstellungen, neuen Formaten wie der Tattoo Convention sowie starken Jubiläen zeigt, dass die Nachfrage nach gut positionierten Verbrauchermessen und spezialisierten Formaten weiterhin hoch ist.

Welchen Stellenwert messen Sie Entwicklungen wie Digitalisierung und künstlicher Intelligenz für die Abläufe in ihrem Unternehmen bei und wie werden diese die Customer Journeys von Ausstellern und Besuchenden zukünftig beeinflussen?

Digitalisierung und künstliche Intelligenz haben für die inRostock GmbH einen hohen strategischen Stellenwert. Sie ermöglichen effizientere interne Abläufe ebenso wie eine spürbare Verbesserung der Customer Journeys von Aussteller*innen, Veranstalter*innen und Besucher*innen.

Digitale Tools unterstützen bereits heute Planung, Organisation, Aussteller- und Teilnehmermanagement sowie Kommunikation. Perspektivisch werden KI-gestützte Lösungen eine noch stärkere Personalisierung ermöglichen, etwa bei Informationsangeboten, Besucherführung oder Nachbereitung von Veranstaltungen.

Ziel ist es, Messe- und Veranstaltungsbesuche komfortabler, transparenter und individueller zu gestalten, ohne den persönlichen Austausch als Kern der Branche zu ersetzen.

Welche Herausforderungen sehen Sie in Bezug auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und wie gehen Sie in Ihrem breit aufgestellten Unternehmen damit um?

Nachhaltigkeit ist für ein Unternehmen mit zwei großen Veranstaltungsstätten eine zentrale Daueraufgabe. Ökologisch stehen ein verantwortungsvoller Ressourceneinsatz, energieeffiziente Technik und nachhaltigere Veranstaltungsprozesse im Fokus. Ökonomisch müssen diese Maßnahmen langfristig tragfähig sein und zur Stabilität des Unternehmens beitragen. Die inRostock GmbH verfolgt hier einen ganzheitlichen Ansatz und integriert Nachhaltigkeit schrittweise in alle Unternehmensbereiche.

Der Fachkräftemangel ist eine wachsende Herausforderung, die besonders die Veranstaltungsbranche stark trifft. Mit einer Ausbildungsquote von 20 Prozent geht die inRostock GmbH gegen den Fachkräftemangel an. Das Unternehmen bildet regelmäßig Veranstaltungstechniker*innen und Kaufleute für Büromanagement sowie seit 2026 auch für Veranstaltungsmanagement aus. Seit 2003 bietet die inRostock GmbH den dualen Bachelorstudiengang in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Messe-, Kongress- und Eventmanagement in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg an.

Auf sozialer Ebene spielen faire Arbeitsbedingungen, Barrierefreiheit sowie die Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Partner*innen und Gästen eine zentrale Rolle. Im September 2025 hat das Unternehmen ein neues Awareness-Konzept eingeführt, das sich an Mitarbeitende, Gäste und Dienstleister*innen richtet. Ziel des Konzepts ist es, ein respektvolles, diskriminierungsfreies und sicheres Umfeld für alle Beteiligten zu schaffen.

Warum ist inRostock Mitglied im FAMA und was erwarten Sie sich von unserer Gemeinschaft in Zukunft?

Die Mitgliedschaft im FAMA ist für inRostock Ausdruck des Anspruchs, Teil eines starken Netzwerks professioneller Messeveranstalter zu sein. Der Verband bietet eine wichtige Plattform für Austausch, Erfahrungstransfer und gemeinsame Weiterentwicklung in einem sich wandelnden Marktumfeld.

Gerade vor dem Hintergrund der Markterholung und neuer Anforderungen an Messen erwarten wir vom FAMA vor allem den offenen Dialog zu Zukunftsthemen, praxisnahe Impulse und gemeinsame Lösungsansätze, um die Relevanz und Qualität von Messen langfristig zu sichern.

Wir bedanken uns für das Gespräch.

Weiter wachsen: AFAG lanciert zwei weitere Messen


In diesem Jahr wird es zwei neue Veranstaltungen für Krisenvorsorge und Sicherheitslösungen geben: Der Messeveranstalter AFAG veranstaltet 2026 erstmals die KRIFA Münster – Fachkongress + Ausstellung Sicherheit und Krisenvorsorge – (15. + 16. Juli) und nimmt die SicherheitsExpo Alpe Adria in Klagenfurt, Österreich, (14. + 15. Oktober) neu in den Kalender auf. Beide Messen fügen sich in das Portfolio der AFAG ein, die unter anderen bereits die SicherheitsExpos in München und Berlin veranstaltet (Bilder: AFAG).

Die Geschäftsführer des Nürnberger Messeveranstalters AFAG sehen die Portfolioerweiterung als wichtigen Schritt, um auf aktuelle Anforderungen zu reagieren, so Henning und Thilo Könicke: „Gerade die jüngsten Angriffe auf Kritische Infrastrukturen zeigen, wie wichtig es ist, sich jetzt in diesem Bereich zukunftssicher aufzustellen. Dies betrifft sowohl Behörden und öffentliche Stellen als auch Industrieanlagen, Energieversorger, Banken, Kliniken, Transport- und Handelsunternehmen sowie Bahnhöfe, Flughäfen oder Museen. Aber auch für Unternehmen sind Investitionen in Sicherheitstechniken unerlässlich. Gemeinsam mit kompetenten Partnern schaffen wir nun kurzfristig eine neue Plattform, um den Schutz Kritischer Infrastrukturen weiter voranzutreiben.“

Wir gratulieren den Kollegen zu dieser Portfolioerweiterung und wünschen viel Erfolg. Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.