Mit den „Fünf Fragen…“ an Persönlichkeiten mit Messe- oder Veranstaltungsbezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Derzeit steht der Reihe nach das FAMA-Team Rede und Antwort. Nach den Vorständen Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster, Michael Kynast, Michael Köhler, Robert Ninnemann, Sabine Tichy-Treimel, dem Kommunikationsbeauftragten Oliver Schmitt und Geschäftsstellenleiterin Juliane Heißer, folgt diesmal Olga Mešan, die unsere Geschäftsstelle unterstützt und die Newsletter pflegt und verschickt (Bild: FAMA / Tobias Schmid).
Unter welchen Umständen vergisst Du die Zeit?
Immer. Die Zeit ist mein Endgegner – egal womit ich mich beschäftige. Ob beim Unkraut jäten oder mit Tochter basteln, ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, dass die Zeit so schnell vergehen kann.
Wie hat sich Deine Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?
Wie mein Vorname schon verrät, bin ich in der ehemaligen UdSSR aufgewachsen. Dort bin ich mit der Ansicht groß geworden, dass die Welt nur schwarz oder weiß ist. Seitdem ist einige Zeit vergangen und auch meine Umgebung hat sich verändert. Ich habe gelernt, dass es ganz viel verschiedene Grautöne dazwischen gibt.
Was ist das Beste an Deinem Beruf?
Ich fühle es nicht „nur“ als Beruf sondern auch als Berufung. Jeden Tag begegne ich unterschiedlichsten Menschen. Aus jeder Begegnung nehme ich für mich etwas mit und wachse. Ich bin glücklich ein Teil von einem großartigen Team zu sein!
Wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?
Wenn der Ton passt – dann darf es jeder. Für mich ist wichtiger die Frage, ob und was daraus gemacht wird.
Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Dich?
Wäre möglich – nur eben umständlich. Dann bräuchte ich eine Kamera für Fotos, einen Notizblock, CD-Player oder gar einen Ghettoblaster. Und das Festnetztelefon müsste dann wieder angeschlossen werden. Ich bleibe dann doch lieber beim Bewährten.
