Die größten Arenen und Eventlocations der Landeshauptstadt Magdeburg sollen künftig systematisch energieeffizienter betrieben und ihre Treibhausgasemissionen schrittweise reduziert werden. Dafür erarbeitet die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) ein integriertes Klimaschutzkonzept für alle ihre Veranstaltungsstätten und Unternehmensbereiche (Steffen Schüller; Bild: MVGM).
„Für das Klimaschutzkonzept werden zunächst Energieverbräuche und Emissionen analysiert. Damit schaffen wir die Basis für künftige Investitionsentscheidungen“, sagt MVGM-Geschäftsführer Steffen Schüller. Im Fokus stünden zuvorderst jene Bereiche mit besonders hohem Energieverbrauch oder -verlusten. Gemeint sind Gebäudehüllen, Heizungs- und Belüftungsanlagen sowie Beleuchtungstechnik. Aber auch das Optimierungspotenzial in anderen Bereichen wird ermittelt – in der IT ebenso wie im Einkauf. Schüller: „Für die gesamte MVGM wird geprüft, wie wir insgesamt als Unternehmen langfristig unseren CO2-Abdruck verbessern können.“ Ein digitales Energiemonitoring soll die Gesellschaft dabei unterstützen.
Die MVGM betreibt in der Elbestadt die Avnet und die Getec-Arena, das Kongress- und Ausstellungszentrum der Messe Magdeburg, die Hyparschale, die Johanniskirche, das AMO Kulturhaus sowie den Elbauenpark mit Jahrtausendturm, Seebühne und MDCC-Parkbühne. Die Bandbreite reicht dabei von großen Sport- und Multifunktionsarenen über historische Veranstaltungsorte bis hin zu weitläufigen Open-Air-Flächen. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Energieversorgung, Gebäudetechnik und Veranstaltungsbetrieb und erhöhen somit auch die Komplexität in der Datenerhebung- und Auswertung.
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