Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat am 9. Juli Vertreter*innen des Deutschen Bundestages zu einem Parlamentarischen Frühstück eingeladen, um über die Zukunft des Messe- und Kongressstandorts Deutschland zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die wachsenden Herausforderungen für eine Branche, die Innovation, Wirtschaftskraft und internationalen Austausch ermöglicht und zugleich erheblich zur Wertschöpfung in Deutschland beiträgt (Bild: FVAW).
Messen und Kongresse gehören zu den wichtigsten Plattformen für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliche Entwicklung. Dennoch gerät Deutschland als international führender Messe- und Kongressstandort zunehmend unter Druck. Steigende Energie- und Personalkosten, bürokratische Hürden, langwierige Visa-Verfahren sowie fehlende Investitionsanreize schwächen die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Standorten.
Mit einem gemeinsamen Forderungskatalog appelliert das Forum Veranstaltungswirtschaft an die Bundespolitik, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder, welche fordern, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird, ein zentraler politischer Ansprechpartner geschaffen wird und die Standortbedingungen verbessert sowie Innovation und Investitionen gezielt gefördert werden.
Unser Vorstandsmitglied Robert Ninnemann erklärt: „Die Messewirtschaft ist ein zentraler Motor für Export, Innovation und Mittelstand. Wenn internationale Veranstaltungen künftig verstärkt in andere Länder abwandern, verliert Deutschland weit mehr als nur Besucherzahlen – es verliert wirtschaftliche Dynamik. Deshalb benötigen wir entschlossene Maßnahmen zur Stärkung des Standorts.“
Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.
