Krisenmanagement, Sicherheit und Prävention sind die großen Themen der KRIFA Münster, die nach mehrjähriger Pause im Juli im MCC Halle Münsterland stattfand. Aus der Branche kam die eindeutige Forderung, dass Politik und Kommunen sich stärker mit den Themen der Veranstaltung beschäftigen müssen, da die Gesellschaft mit immer mehr Bedrohungslagen konfrontiert ist. Die KRIFA stellt sich nun neu auf, kommt wieder in einen regelmäßigen Veranstaltungsturnus und findet 2027 erneut statt (Bild: AFAG).
An den zwei Veranstaltungstagen der KRIFA standen Vorträge und Diskussionsrunden rund um die Themen „Strategische Sicherheitslage & Regulierungen“, „Operative Bedrohungen & Angriffsszenarien“, „Physische Sicherheit & Schutzmaßnahmen“, „Resilienz & Betriebssicherheit“ sowie „Innovationen & Zukunft“ im Mittelpunkt. Rund 250 Teilnehmer besuchten die KRIFA 2026 und profitierten vom hochkarätigen Vortragsprogramm, vom Angebot der begleitenden Fachausstellung sowie von den Möglichkeiten zum Netzwerken innerhalb der Branche.
Der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen BSKI hat als ideeller Träger der KRIFA das fachliche Kongress-Programm organisiert und aktuelle Themenschwerpunkte gesetzt. Hochkarätige Referenten aus Behörden, Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und dem Gesundheitswesen sorgten für praxisnahe Impulse. In Kooperation mit dem BSKI griffen die Fachforen zentrale Themen wie das KRITIS-Dachgesetz, die NIS-2-Richtlinie und moderne Sicherheitskonzepte für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf. Die Diskussionen waren durchweg lebendig und lösungsorientiert – ein Beleg dafür, wie groß der Bedarf an Austausch in diesem Themenfeld derzeit ist.
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