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Donnerstag, 16. Juli 2026

Tierischer Lifestyle: HINTE veranstaltet DogWorld samt DackelRace


Die DogWorld startet in ihre nächste Entwicklungsphase: Nach einem erfolgreichen Gründungskapitel bündeln die Initiatoren Kay MacKenneth und Désirée Rohrer ihre Kräfte mit einem erfahrenen Veranstaltungsprofi. Die HINTE Gruppe aus Karlsruhe übernimmt künftig die Veranstalterrolle und wird das Format gemeinsam mit den Gründern strategisch und inhaltlich weiterentwickeln. Veranstaltungsort bleibt die Motorworld München (Bild: HINTE).

Die DogWorld hat sich in den vergangenen Jahren als eigenständige Plattform für Hundehalter, Marken und Dienstleister mit einem qualitätsorientierten Publikum etabliert. Im deutschsprachigen Raum genießt das Format eine Alleinstellung. Im Fokus stehen ein kuratiertes Ausstellerumfeld, fachlich fundierte Inhalte sowie erlebnisorientierte Programmpunkte. 

Ein zentrales Element ist das DackelRace, das sich als unverwechselbares Signature-Format der Veranstaltung etabliert hat. Die Kombination aus hochwertigem Markenumfeld, emotionalem Erlebnischarakter und klarer Haltung zu Qualität und Tierwohl bildet die Grundlage für die künftige Weiterentwicklung.

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Mit Sicherheit: AFAG startet BOS:EXPO in Augsburg


Vom 25. bis 27. Februar 2027 findet erstmals die BOS:EXPO - Fachmesse für Rettung und Bevölkerungsschutz in Augsburg statt. Die Messe stellt Angebote für staatliche und nichtstaatliche Akteure im Bereich der Wahrung der öffentlichen Sicherheit in den Mittelpunkt und richtet sich damit vor allem an Feuerwehren, Rettungsdienst, Wasser- und Bergwacht sowie Zivil- und Katastrophenschutz. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist Schirmherr der neuen Messe (Bild: AFAG).

Zum Portfolio der Messe gehören Angebote wie Schutzausrüstungen, Technik, Equipment und Kommunikationsmittel. Dass die Themen der BOS:EXPO hohe gesellschaftliche Relevanz haben, zeigt sich auch darin, dass Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Schirmherrschaft der neuen Messe übernommen hat und dadurch seine Wertschätzung gegenüber den Blaulichtberufen und Hilfsorganisationen verdeutlicht: „Die BOS:EXPO in Augsburg stärkt gezielt den Bevölkerungsschutz: Sie verbindet Einsatzkräfte, Behörden, Hilfs- und Einsatzorganisationen, fördert praxisnahe Innovationen und verbessert die organisationsübergreifende Handlungsfähigkeit. Von ihr geht daher ein wichtiges Signal für die Sicherheit in unserem Land aus!“

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Heiße Zeiten: Trotz Rekordtemperaturen lief der Juni


Was der März für die Messen war, ist der Juni fürs Klima. Eine beispiellose Hitzewelle schwappte über Europa und erinnert uns daran, dass wir in Sachen Klimaschutz nicht nachlassen dürfen. Die neun Juni-Messen unserer Mitglieder ließen sich nicht entmutigen und konnten trotz Hitze über 335.000 Besuchende begrüßen (Bild: The smarter E).

Flaute schlägt durch: Nach positivem 2025 meldet AUMA erstes Minus


Die Wirtschaftsflaute in Deutschland schlägt nun auch auf die deutsche Messewirtschaft durch: Nach Jahren des Gegen-Trends zur negativen wirtschaftlichen Entwicklung vieler Branchen hierzulande schwächt sich nun auch das Wachstum erster Kennzahlen der Messewirtschaft ab. Die Prognose des AUMA für das messestarke erste Quartal 2026 zeigt, dass die Zahlen der Aussteller (-2,3 Prozent) und der vermieteten Standfläche (-4,6 Prozent) verglichen mit ihren Vorveranstaltungen ins Negative rutschen. Zugleich wachsen die Besucherzahlen weiter (+0,9 Prozent) (Bild: AUMA).

Gut 200 der insgesamt 319 Messen in diesem Jahr haben bis Monatsende stattgefunden, 120 Messen stehen im zweiten Halbjahr in Deutschlands Messekalender. Die wirtschaftliche Lage auf dem Messeplatz Deutschland wird Top-Thema des jährlichen Spitzentreffens der deutschen Messewirtschaft am kommenden Dienstag (9. Juni). Mehr als 330 Persönlichkeiten der Branche werden in Berlin zusammenkommen. Ehrengast wird die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Martina Englhardt-Kopf.

Die Schlussrechnung der Messen 2025 ist noch durchgehend positiv: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden rund 192.000 ausstellende Unternehmen gezählt, was einem leichten Plus von 0,7 Prozent gegenüber den Vorveranstaltungen entspricht. Über 6,9 Millionen Quadratmeter Standfläche wurden gemietet, ein leichtes Plus von 0,4 Prozent. Mehr als 12,7 Millionen Besucherinnen und Besucher sorgten für ein Plus von 1,9 Prozent. Besonders deutlich fällt dieser Zuwachs auf den Messen mit großer internationaler Beteiligung im Fachbesucher-Segment (B2B) aus. Mehr als 99.000 Aussteller aus dem Ausland präsentierten sich auf Messen in Deutschland (+1,5 Prozent), fast 2,8 Millionen internationale Besucherinnen und Besucher (+2,9 Prozent) wurden gezählt. Damit macht Deutschland erneut seine Stellung als weltweit führender Messeplatz klar: 2025 kamen 66 Prozent aller Aussteller und über 33 Prozent aller Besucher aus dem Ausland.

Die vollständige Meldung findet sich hier.

Unter Druck: Robert Ninnemann kommentiert ifo-Zahlen vom Mai


Die aktuellen ifo-Zahlen zeigen: Die Veranstaltungswirtschaft steht unter Druck – und sie steht stabiler, als manche Stimmung vermuten lässt. Das Geschäftsklima ist schwach, die Geschäftslage bleibt angespannt und viele Unternehmen schauen vorsichtiger auf die kommenden Monate (Bild: Forum Veranstaltungswirtschaft).

Der entscheidende Punkt ist jedoch: Die Branche wird weiter gebraucht. Und gerade der Blick auf Messen und Ausstellungen zeigt ein differenzierteres, hoffnungsvolles Bild. Die aktuellen AUMA-Daten sprechen zwar nicht für Euphorie, sie sprechen für ein Bekenntnis zum multifunktionalen Marketing-Instrument Messe.

Die Zahl der Messebeteiligungen wird vorsichtiger geplant, ja. Auffallend ist dabei, dass sich die Messebudgets deutlich robuster entwickeln: 40 Prozent der ausstellenden Unternehmen planen höhere Messebudgets, nur rund 20 Prozent Kürzungen, weitere 38 Prozent halten ihre Budgets stabil. Das ist in der aktuellen Lage ein starkes Signal.

Auch die strategische Bedeutung bleibt hoch: 97,5 Prozent der Aussteller sehen Messen als unverzichtbare Plattform für Austausch, Innovation und Geschäftsanbahnung. 77,5 Prozent bewerten Messebeteiligungen als wichtig oder sehr wichtig im Marketing-Mix. Das zeigt sehr klar: Unternehmen prüfen Messebeteiligungen genauer. Sie priorisieren stärker. Sie achten stärker auf Wirkung, Qualität und Wirtschaftlichkeit. In Frage gestellt wird das Instrument Messe keineswegs.

Und genau das sollten wir in der Bewertung der ifo-Zahlen nicht übersehen. Die Stimmung ist gedämpft. Aber die Substanz ist da. Messen und Ausstellungen sind eben kein Beiwerk für gute Zeiten. Sie sind reale Marktplätze. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Vertrauen, machen Produkte erlebbar und geben Märkten ein Gesicht.

Hinzu kommt: Messen sind auch volkswirtschaftlich ein relevanter Faktor. Laut AUMA lösen Messeveranstaltungen in Deutschland in einem durchschnittlichen Messejahr direkte, indirekte und induzierte Umsätze von rund 29,9 Milliarden Euro aus, sichern rechnerisch rund 280.000 Beschäftigte und führen zu rund 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen.

Deshalb sollten wir die Lage nicht schönreden. Und wir sollten sie auch nicht düsterer darstellen, als sie ist. Die Nachfrage ist da. Die Bedeutung ist da. Und Messen zeigen gerade jetzt, dass persönliche Begegnung, Sichtbarkeit und echte Marktplätze weiterhin Investitionen auslösen.

Oder bildlich gesprochen: Die Veranstaltungswirtschaft fährt gerade nicht auf der Überholspur. Der Motor läuft rund, der Tank ist gefüllt – und die Richtung stimmt. Jetzt geht es darum, wieder Tempo aufzunehmen.

Neues Mitglied: Röder Zelt- und Veranstaltungsservice neu mit an Bord


Neben den Verbänden Messen Austria und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT hat die Mitgliederversammlung in Bern auch noch Röder Zelt- und Veranstaltungsservice in den Kreis der FAMA Mitglieder aufgenommen. In einem Elevator Pitch erfuhren die Anwesenden über die Bandbreite des Unternehmens an temporären Bauten für Veranstaltungen (Bild: FAMA / Tobias Schmid). 

Gegründet 1959 als Zeltverleih, begann Röder 1964 mit der Serienproduktion von Zelten aus Polyester- und Mischgewebe. 1969 startete die Produktion von Stahlrahmenzelten, und 1975 präsentierte das Unternehmen das erste freitragende Großzelt aus Aluminium. 

Mit dem neuen Gesellschafter, der RAG Stiftungs Beteiligungs GmbH, hat sich das Unternehmen seit 2015 als globaler Marktteilnehmer für Zeltsysteme mit rund 500 Mitarbeitern weltweit etabliert. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Zeltlösungen an. Wir heißen Röder mit seinem Team herzlich willkommen im Kreise unserer Mitglieder.

Mit dabei: Neuer Verbund der Verbände


Die Messewirtschaft im deutschsprachigen Raum rückt enger zusammen: Messen Austria inklusive ihrem Mitglied Messe Bozen und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT, der Schweizer Verband für Live-Kommunikation, werden Mitglieder im FAMA, Fachverband Messen und Ausstellungen. Damit entsteht die größte organisierte Interessenvertretung der Messe- und Eventbranche im DACH-Raum. Insgesamt sind in den drei Verbänden fast 250 Unternehmen der Messe- und Eventbranche vertreten (Bild: FAMA / Tobias Schmid).

„Mit der Kooperation wird die seit Jahren gelebte Praxis des grenzübergreifenden Austauschs auf eine neue Basis gestellt“, sagt Henning Könicke, Vorstandsvorsitzender des FAMA anlässlich der DACH-Messefachtagung. Sie fand am 22. und 23. Juni im Verbund der drei Verbände in Bern statt: „Wir haben uns schon immer als Verband für den gesamten deutschsprachigen Raum verstanden und nicht als deutscher Verband definiert“, so Könicke weiter.

Neue Basis für gelebte Praxis

Auch für Messen Austria ist die neue Partnerschaft ein konsequenter Schritt. Helmut Slezak, Präsident der Arbeitsgemeinschaft und CEO der Messe Ried, erklärt: „Für uns sind Austausch, Wissenstransfer und belastbare Netzwerke von zentraler Bedeutung. Die Herausforderungen unserer Branche werden zunehmend internationaler. Deshalb ist es wichtig, Kräfte zu bündeln, voneinander zu lernen und gemeinsam Impulse für die Weiterentwicklung der Messewirtschaft im DACH-Raum zu setzen.“

Die Messe Ried ist bereits seit mehr als 20 Jahren Mitglied im FAMA. Die nun geschlossene Allianz macht sichtbar, was seit vielen Jahren gelebt wird“, so Slezak. Künftig werden die in Messen Austria organisierten Messeunternehmen auch einzeln assoziierte Mitglieder im FAMA. „Das zeigt, wie eng und vertrauensvoll unser Bund ist“, so Slezak.

Das unterstreicht auch Christian Künzli, Präsident der Swiss LiveCom Association EXPO EVENT: „Die Zukunft unserer Branche liegt in der Zusammenarbeit. Mit dieser Allianz schaffen wir eine Plattform, die Know-how, Erfahrungen und Interessen aus drei Ländern zusammenführt. Davon profitieren die Verbände und ihre Mitglieder sowie die gesamte Messe- und Eventwirtschaft im deutschsprachigen Raum.“

Bereits seit 2023, startend in Basel, organisieren FAMA, Messen Austria und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT gemeinsam die DACH-Messefachtagung. Sie ist die größte Tagung der Messe- und Eventwirtschaft im deutschsprachigen Raum.

Verbund von 250 organisierten Unternehmen

In der Arbeitsgemeinschaft Messen Austria sind die zehn größten Messeveranstalter und Messegeländebetreiber aus den österreichischen Bundesländern sowie als 11. Mitglied die Messe Bozen organisiert. Sie repräsentieren den Großteil des österreichischen Messewesens. In der Swiss LiveCom Association EXPO EVENT sind fast 200 Messen, LiveCom-Agenturen und Supplier organisiert. Der FAMA selbst hat bisher 55 Mitglieder, künftig steigt die Zahl auf 64 Unternehmen. Die drei Verbände zählen zusammen fast 250 Unternehmen der Messe- und Eventbranche.

From Skills to State: Nachlese zur 4. DACH-Messefachtagung in Bern


Künstliche Intelligenz, Meta-Kognition und skalierbare Tools, Customer Centricity und Co-Creation: An Mega-Trendthemen mangelte es auf der 4. DACH-Messefachtagung wirklich nicht. Doch wer genau zuhörte, stellte fest: Nur vordergründig ging es darum, im Zuge der digitalen Transformation den eigentlichen Markenkern von Messen und Events neu zu definieren. Weitaus häufiger sollen Algorithmen, neue innovative Formate und die ganzheitliche Markengestaltung dabei helfen, das emotionale Erlebnis noch präziser zu bestimmen und zu ermöglichen. Denn der Bedarf an authentischer Live-Kommunikation steigt (Bild: FAMA / Tobias Schmid).

Trotz aller Zuversicht wurde eines deutlich: Der weltweite Messemarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. KI, Big Data und digitale Formate sind ein Faktor. Als weitaus gravierender könnte sich die geoökonomische Entwicklung erweisen, die von Abgrenzung und Konfrontation geprägt ist. Damit käme die Globalisierung, seit den 1990er Jahren zentraler Motor des weltweit wachsenden Messemarktes, auf internationaler Ebene ins Stocken – speziell für internationale Fachmessen könnte das zur zentralen Herausforderung werden.

„Live-Kommunikation liegt voll im Trend“, sagt Christian Künzli, der Präsident der Swiss LiveCom Association EXPO EVENT: „Echte, emotionale Begegnungen im physischen Raum gewinnen in einer zunehmend digitalisierten und KI-gesteuerten Welt massiv an Wert.“ Seine Aussage stützt sich auf die soeben erschienene Event Trend Studie des Verbandes. Etwas verhaltener fällt dagegen die Einordnung aus Sicht der deutschen Messeunternehmen aus. So verzeichnet der FAMA Vorstandssitzende Henning Könicke zwar eine insgesamt dynamische Entwicklung, doch „der Schritt voran ist schwieriger geworden.“ Das gelte speziell im B2B-Sektor. Der befinde sich konjunkturell wie geopolitisch in weiterhin schwerem Fahrwasser.

Die zweitägige Tagung fand zum vierten Mal in Kooperation der drei nationalen Verbände FAMA, Messen Austria und Swiss LiveCom Association EXPO EVENT statt. Beide Verbände kündigten an, dem FAMA beizutreten. Damit entsteht die größte organisierte Interessenvertretung der Messe- und Eventbranche im DACH-Raum. Insgesamt sind in den drei Verbänden fast 250 Unternehmen der Messe- und Eventbranche vertreten.