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Informationsquelle FAMA-Blog

Hier bloggt der FAMA! Positionen, Kommentare, Meldungen zum Vereinsgeschehen und zur Messewirtschaft mit umfassendem Archiv.
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Mittwoch, 4. Oktober 2023

Starker Sommer: FAMA-Messen mit guten Ergebnissen


Der Hochsommer 2023 brachte nicht nur Hitzewellen, sondern auch tolle Ergebnisse bei den Messen. Aus dem Terminkalender unserer Mitglieder sind auch diesmal wieder spannende Messen dabei, von denen sie sich hinter den nachstehenden Links ein eigenes Bild machen können. Immerhin haben unsere Mitglieder über 950.000 Menschen für das Marketinginstrument Messen begeistert – und das im Hochsommer (Bild: Foto Bernhard/Straubinger Ausst. GmbH).

Weiter im Takt: Nach der Tagung ist vor der Tagung


Vom 20. bis 21. November 2023 findet bei der Messe München die nächste FAMA-Messefachtagung unter dem Motto „Regio-geniale Märkte der Zukunft“ statt. Und diesmal schließt am zweiten Tag direkt wieder das beliebte B2C-Fachforum mit einem Special zu Verbraucherausstellungen in Zusammenarbeit mit dem AUMA an. Erste Details zum Programm sind bereits fix. Auch das umweltfreundliche Veranstaltungsticket der DB und Übernachtungen aus den Hotelkontingenten können bereits gebucht werden (Grafik: FAMA).

Im Rahmen der FAMA-Messefachtagung beschreiben am ersten Veranstaltungstag Monika Dech und Harald R. Kirchschlager den Status Quo nach dem bewältigten Messe-Re-Start und zeigen die neuen Zukunftsstrategien der Messe München auf. Dabei wird auch die Künstliche Intelligenz (KI) eine zunehmend bedeutende Rolle spielen. Perspektiven dazu erläutert Dr. Oliver Völkel von der Uni Heidelberg. Chancen durch innovatives Customer Content Marketing präsentieren Käthe Fleischer und Thorsten Hilber von dimedis. Die Abschluss Key Note hält Claudio Montanini, Präsident des Bundesverbandes Marketing Clubs (vormals Deutscher Marketing Verband). Seine Botschaft: Messe lebt!

Das B2C-Fachforum startet mit einer kritischen Bestandsaufnahme der aktuellen Lage und wendet sich dann den anstehenden Herausforderungen zu. Zentrale Frage: Wie bleiben Verbraucherausstellungen dauerhaft relevant und attraktiv für das Publikum? Daniel Schnödt ist Retail Experte und zeigt in seiner Keynote für Verbraucher-Events vorbildliche und zukunftsweisende Shop-Konzepte auf. Das Zusammenspiel zwischen innerstädtischem Einzelhandel, City-Marketing und Verbraucherausstellungen analysiert der Communication Professional Helmut M. Bien. Judith Barbolini vom Rheingold Institut erläutert Ergebnisse sozio-ökonomischer Analysen der Verbraucherforschung, die helfen, Messeangebote im B-2-C-Geschäft zielgruppenadäquater zu gestalten und anzubieten. Alle Vorträge werden ergänzt um vertiefende Podiumsdiskussionen, die auch allen Teilnehmenden die Möglichkeit für Fragen und Beiträge bieten.

Das vollständige Programm findet sich ab Anfang Oktober hier.

Freitag, 28. Juli 2023

Der Blick nach vorn: Echte Transformation ist für Erwachsene


Damit wir uns gar nicht erst falsch verstehen: Kinder sind großartig und sie transformieren sich und ihre Welt in atemberaubendem Tempo. Mit Leichtigkeit stellen sie alles in Frage und sind uns Erwachsenen in Sachen Experimentierfreude oder ihrer Lust auf Neues oft weit überlegen. Mühsam wird es (und darauf ziele ich ab), wenn Seniorität, Transformationswille, Veränderungsmacht und Realitätsbezug in ein Missverhältnis geraten. Dann haben wir es meist mit Populisten, Verschwörungstheoretikern, Ideologen oder Zockern (jeweils m/w/d) zu tun, die sich nicht (mehr) wie verantwortungsvolle Erwachsene, sondern wie trotzige Kinder benehmen. Und die drohen unsere Zukunft zu verspielen, worauf ich überhaupt keine Lust habe (Bild: Mandyme27 / Pixabay).

Dauerärgernis Deutsche Bahn

Die sozialen Medien sind voll von Schimpftiraden über die Deutsche Bahn. Die Häufung von Pannen, eigentlich muss man sagen: systemischen Dysfunktionalitäten, ist grotesk. Wer sich eine kleine Chance bewahren möchte, einen Termin pünktlich zu erreichen, muss zwei Züge früher starten. Das ist absurd! Und für die Veranstaltungswirtschaft wird diese Unzuverlässigkeit zum existenziellen Problem, zumal es da ja auch noch die von Außenstehenden schwer zu durchschauenden Arbeitskämpfe gibt. Wenn zu einer Messe, die nur alle zwei Jahre stattfindet, gestreikt wird, steht für alle Beteiligten unglaublich viel auf dem Spiel. Dass dadurch ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot langfristig diskreditiert wird, kommt erschwerend hinzu. Erwachsene (z.B. beim Bund als Eigentümer) würden das Bahn-Problem einmal gründlich analysieren, dann die richtigen Schlüsse daraus ziehen und das Problem beseitigen. Doch darauf warten wir seit und vermutlich für weitere Jahrzehnte(n). 

Politische Kinderspiele

Auf dem politischen Spielfeld lässt sich diese Aufzählung fast beliebig fortsetzen. Der Klimawandel etwa wirbelt unsere Welt fast nach Belieben durcheinander und die politischen Lager streiten derweil über Technologieoffenheit und Taxonomien, unter anderem indem sie sich wechselseitig ideologische Verbohrtheit vorwerfen. Konkrete Maßnahmen? Fehlanzeige. In dieser Sache bewegen wir uns tatsächlich rückwärts. Wer hätte gedacht, dass eine sogenannte „Fortschrittskoalition“ das hinbekommt? Die demokratische Opposition versteift sich derweil auf Nebensächlichkeiten und misst sich im Populismus mit faschistischen Zündlern, die sich ins Fäustchen lachen. Das Ganze nennt sich dann Kulturkampf, den aber jene, die ihn betreiben, nicht so genannt wissen wollen. Erwachsene hingegen würden den Dingen auf den Grund gehen, sich in der Sache hart, aber fair auseinandersetzen und einen Zukunftsplan entwerfen, verständlich kommunizieren und umsetzen. Doch davon sind wir noch weit entfernt. 

Es ist zum wahlweise depressiv oder verrückt werden, möchte man meinen. Gäbe es da nicht diese überraschenden und ermutigenden Beispiele für zivilgesellschaftliches oder privatwirtschaftliches Engagement. 

Ministerium für Neugier & Zukunftslust

Nehmen wir etwa das „Ministerium für Neugier & Zukunftslust“, eine Initiative geboren im österreichischen Linz. „Das wahre Problem unserer Zeit, das Problem meiner Generation, ist nicht, dass es uns nicht gutginge oder dass es uns in Zukunft schlechtergehen könnte. Nein, das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können“, werben sie mit dem Zitat von Rutger Bregmann (aus „Utopien für Realisten“) für ihre Initiative. Die will dafür sorgen, dass wir wieder mehr positive Vorstellungen von Zukunft schaffen. Sie strebt mehr Optimismus, Hoffnung und Fantasie an. Denn die Zukunft, so heißt es dort, bricht nicht über uns herein. Stattdessen haben wir die Kraft, sie zu gestalten. „Neugierde ist das wichtigste Konjunktur- und Zukunftsprogramm“, wird Wolf Lotter zitiert, der einen wichtigen Impuls für die Initiative gesetzt hat. Deren Aufruf „Seien wir mutig. Freuen wir uns auf die Zukunft“ hat Nachahmer verdient, die sich an der „Zukunftsnarrative Challenge“ beteiligen können. 

Vaude-CEO Antje von Dewitz

Noch handfester und zielstrebiger gehen es die Bergsportmarke Vaude und ihre CEO Antje von Dewitz an. In ihrem Linkedin-Profil schreibt sie: „Mich treibt die Vision an, mehr Lebensqualität durch nachhaltiges und zukunftsweisendes Wirtschaften zu erreichen. Ich sehe es täglich in meiner Arbeit, dass es möglich ist, den komplexen Problemen unserer Zeit zu begegnen, indem wir unsere unternehmerische Verantwortung ganzheitlich begreifen und uns selbst als Teil der Lösung verstehen.“ Dass es sich da nicht nur um hohle Phrasen handelt, beweist Vaude mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsbericht, einer Gemeinwohlbilanz und der Tatsache, dass das Unternehmen seit 2022 über die gesamte globale Wertschöpfungskette hinweg klimaneutral ist (mit stetig abgebauten Rest-Kompensationen). „Das Prinzip des Wirtschaftens zum Wohle aller ist zu einem wichtigen Eckpfeiler und Innovationstreiber unserer nachhaltigen Transformation geworden“, formuliert Antje von Dewitz ihr Motiv. 

Richtige Erwachsene sind sich, wie wir sehen, ihrer Verantwortung bewusst und agieren mit professioneller Leidenschaft, zielstrebig an Fakten entlang. Sie erklären sich und suchen den kritischen Dialog. Sie hören gut zu und ermutigen andere zum Mitmachen. Wenn wir uns alle miteinander daran erinnern und das wieder zu unserer Handlungsmaxime machen, dann geht auch wieder etwas vorwärts. Da hab‘ ich Lust drauf – wer noch? 

Herausgehobenes Vertrauen: mac beruft Alexander Ody zum Prokuristen


Der Spezialist für Live-Kommunikation mac aus Langenlonsheim hat Alexander Ody (37) zum Prokuristen berufen. Dies teilte Geschäftsführer Stefan Trieb mit. “Er hat damit eine herausgehobene Vertrauensposition bei Mac.” Ody studierte Wirtschaftswissenschaften an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und arbeitet bereits seit knapp 17 Jahre bei mac. Seit 2020 gehört er zur erweiterten Geschäftsleitung und verantwortet den Geschäftsbereich Business Development (Bild: Mac).

Insbesondere die Themen Digitalisierung und Markenpositionierung wurden von ihm in den vergangenen Jahren bei der mac deutlich vorangebracht. Trieb: “Seit vielen Jahren ist Ody eine wichtige Stütze der mac. Gerade in den Zeiten der Pandemie hat Ody Verantwortung übernommen und durch seine Innovationsfähigkeit und soziale Kompetenz entscheidend dazu beigetragen, das mac diese schwierige Phase überwunden hat.”

Veränderte Geschäftsfelder: AutoZum bringt Denkanstöße


Vom 20. bis 23. Juni 2023 stand das Messezentrum Salzburg im Zeichen innovativer Produkte und Konzepte für die KFZ-Werkstatt der Zukunft. Die AutoZum, die internationale Fachmesse für den automotiven Aftersales Bereich, gab einen umfangreichen Blick auf die Veränderungen der Branche und neue Geschäftsfelder (Bild: RX Austria & Germany). 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Geschickte Influencer: Dach + Holz setzt auf zwei Gesichter


Die nächste DACH+HOLZ International findet turnusgemäß vom 5. bis 8. März 2024 in Stuttgart statt und zwei neue Protagonisten werden die Leitmesse mit ihrem Gesicht repräsentieren. Die Fachjury, bestehend aus Vertretern des Zentralverbandes des deutschen Dachdecker-handwerks, Holzbau Deutschland und der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH hat entschieden: Spenglermeisterin Jennifer Konsek und Zimmerermeister Stephan Pöschl sind die Gesichter der Dach+Holz International 2024. „Die Bewerbungen, die eingereicht wurden, sind alle sehr spannend. Unter den zahlreichen Kandidaten haben sich über 40 Prozent Frauen beworben“, berichtet Messeleiter Robert Schuster. „Die Kandidatinnen und Kandidaten waren alle höchst motiviert, die Fachmesse mit ihrem Können und Engagement zu repräsentieren. Die Wahl fiel uns dieses Jahr wieder sehr schwer. Es war ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen!“, so Schuster (Bild: Jennifer Konsek).

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Kleine ganz groß: Infalino bietet werdenden Eltern Orientierung


Am 14. und 15. Oktober findet in Hannover erneut die infalino, die große Messe für werdende und junge Eltern statt. Das Angebot der zahlreichen Aussteller umfasst Baby-Ausstattung und Bekleidung, Pflegeprodukte, Babynahrung, Hochstühle, Kinderspielzeug, Krabbeldecken, Umstandsmode, Kinderzimmermöbel und vieles mehr (Bild: Deutsche Messse AG).

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. 

Newsticker smartville.digital: Enkel • Rückkehr • Zertifikat


Smartville bezeichnet sich als unabhängige journalistische Stimme zur Messewirtschaft in den deutschsprachigen Ländern. Es ist ein Newsroom für Marketing- und Kommunikationsleader, die neue Wege in der Marketingkommunikation suchen. Der Fokus liegt auf „digital first“. Herausgeber ist Urs Seiler. Drei aktuelle Meldungen haben wir für diese Ausgabe ausgewählt (Foto: Smartville).

Aqua-Messe Zürich: Wasser für unsere Kinder und Enkel 

Zu sehen auf der AQUA Suisse in Zürich: Nur durch die Reduktion des Wasserverlustes reichen die Wasserreserven. Unternehmen wie VonRoll Infratec zeigen wie. Hier geht’s kostenlos zur Messe. 

Rob Graven CEO bei Expomobilia 

Ein bekanntes Gesicht kehrt zurück zu Expomobilia. Der passionierte Messe- und Temporärbauten-Experte mit über 30-jähriger beruflicher Erfahrung, war bereits von April 1992 bis Mai 2010 in leitender Stellung für die MCH Tochter Expomobilia tätig. 

ISO-Zertifizierung: Die Bernexpo-Groupe setzt auf Nachhaltigkeit 

„Die ISO-Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt. Mit diesen Leitlinien leben wir die Nach-haltigkeit in der Eventbranche vor und können gerade im Hinblick auf die neue Event- und Kongresshalle in Bern zeigen, dass wir es ernst meinen“, sagt Tom Winter, CEO.