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Informationsquelle FAMA-Blog

Hier bloggt der FAMA! Positionen, Kommentare, Meldungen zum Vereinsgeschehen und zur Messewirtschaft mit umfassendem Archiv.
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Donnerstag, 3. November 2022

Buchtipp: Kai Matthiesen (et al.) • Die Humanisierung der Organisation


Zu den Missverständnissen, die das Dasein in Unternehmen, Universitäten, Behörden, NGOs, Theatern, Schulen und anderen Organisationen unnötig schwer machen, gehört die Annahme, Kern und Kernproblem einer Organisation seien die Menschen, die in ihr arbeiten. Diese Unterstellung macht den Einzelnen zum Puffer, der genötigt wird, jedes Organisationsversagen aufzufangen - eine Aufgabe, an der man nur scheitern kann (Bild: Vahlen).

Statt das Verhalten des Einzelnen heroisch zu glorifizieren oder therapeutisch zu problematisieren, interessieren uns die Verhältnisse, in denen sich dieses Verhalten abspielt. Die drei Autoren schlagen vor, den Blick stattdessen auf die Funktionslogiken der Organisation zu richten. Statt die Menschen mit Coachings und Identifikationsappellen zu bearbeiten, um sie an die Bedürfnisse der Organisation anzupassen, wäre es hilfreich, die Organisationsstrukturen an die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und der Arbeitsabläufe anzupassen. Es geht also, mit den Worten des Soziologen Erving Goffman, "nicht um Menschen und ihre Situationen, sondern eher um Situationen und ihre Menschen". Die Autoren verwenden zahlreiche Fallbeispiele aus ihrer beruflichen Praxis. Als Analyseinstrumentarium nutzen sie vor allem Niklas Luhmanns Organisationssoziologie. 

Die Humanisierung der Organisation – Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Großteil seines Wesens ignoriert (256 Seiten) ist 2022 im Verlag Franz Vahlen (München) erschienen. Als gebundenes Buch kostet es 24,90 EUR. 

Newsticker smartville.digital: Zeitenwende • Achterbahn • Geopolitik


Smartville bezeichnet sich als unabhängige journalistische Stimme zur Messe- und Eventwirtschaft in den deutschsprachigen Ländern. Es ist ein Newsroom für Marketing- und Kommunikationsleader, die neue Wege in der Marketingkommunikation suchen. Der Fokus liegt auf „digital first“. Herausgeber ist Dr. Urs Seiler. Drei aktuelle Meldungen haben wir für diese Ausgabe ausgewählt (Foto: Smartville).

Sport.Forum.Schweiz am Puls: Zeitenwende an der Netzwerkbühne für den Tourismus 

Für Tourismusdestinationen und Veranstaltungsplaner*innen setzt das Thema Ferienland Schweiz gleich zum Einstieg des Sport.Forum.Schweiz am 10. November einen Schwerpunkt. Die Anlässe des ESB-Netzwerks sind eine erstklassige Netzwerkbühne. Founder Hans-Willy Brockes über die Zeitenwende im Sport und was sie für unser Business bedeutet.

Messe Luzern: Eine Achterbahnfahrt – bitte keine Zusatzrunde 

Tempovariationen, Kurveneinlagen, Berg- und Talfahrten lösen unterschiedlichste Gefühlslagen aus – Euphorie, Furcht, Erlösung. Mit einer solchen Achterbahnfahrt und diesen Emotionen schaut die Messe Luzern, wieder mit einem ausgeglichenen Finanzergebnis, auf die vergangenen Monate und Jahre.

Unsere größte Sorge ist die geopolitische Situation

Messen sind zurück. Aber jetzt stehen wir vor der nächsten Herausforderung: Kohlenstoffneutrale Veranstaltungen. Arto Varanki, Repräsentant der Messe Frankfurt für Finnland und Inhaber der global tätigen Messebaufirma Messeforum, erklärt warum.

Fünf (plus 1) Fragen an: Martin Dechant • ikp Vorarlberg GmbH


Mit den „Fünf Fragen …“ an Persönlichkeiten mit Messebezug sollen deren Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht und Impulse für persönliche Begegnungen gefördert werden. Diesmal steht Martin Dechant, geschäftsführender Gesellschafter der PR-Agentur ikp Vorarlberg GmbH und frischgebackener Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Dornbirn GmbH, Rede und Antwort. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Industriekommunikation, Content Marketing, Social Media Management, Wissensmanagement, Medienarbeit und Event Marketing (Bild: Nina Bröll).

Unter welchen Umständen vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich in den Bergen unterwegs bin.

Wie hat sich Ihre Meinung zu einem Thema zuletzt geändert?

Kluge Menschen hören zu und wägen stetig ab, ob das gemachte eigene Bild oder die eigene Meinung auch objektiv und damit korrekt ist. Ich versuche das auch und gebe zu, dass sich dadurch oft meine Meinung ändert. Meist passiert das vor allem durch tieferes profundes Wissen. So haben sich zum Beispiel auch Ansichten und damit Meinungen von mir zur Messe Dornbirn zum Teil verstärkt, aber auch welche geändert. Kurz gesagt: Wissen und Objektivität schafft Klarheit, schafft Meinung.

Was ist das Beste an Ihrem Beruf?

Die Abwechslung. Ich liebe die unglaubliche Themenvielfalt meines Berufs. Wir dürfen von Sozialinstitutionen oder Interessenvertretungen, über Gesundheitseinrichtungen bis zu Wirtschaftsbetrieben die unterschiedlichsten Kunden in Sachen Kommunikation beraten. Das macht unglaublich viel Spaß.

Wer darf Ihnen sagen, dass Sie falsch liegen?

Alle und jeder, der das meint. Ich schätze einen guten Austausch oder auch Diskussion auf Augenhöhe. Dabei lasse ich mich auch gerne von anderen Argumenten überzeugen. Aber nicht immer ;-)

Eine Woche ohne Smartphone: Was hieße das für Sie?

Ich gebe zu - eine sehr schwere Vorstellung. Aber ich habe es diesen Sommer tatsächlich mal eine Woche versucht, sehr stark zur Seite zu legen. Eine spannende und entspannte Sache war das.

Ergänzungsfrage: Was hat Covid-19 in Ihrem Alltag verändert?

Die Planbarkeit von so vielen Dingen. Events, Urlaube oder einfach Termine - nichts scheint mehr fix. Das mag ich nicht.

Klarheit ist uns Recht: Kein Schadenersatz für Messeabsage


Das Oberlandesgericht Frankfurt hat mit Urteil vom 07.09.2022 den Anspruch einer Ausstellerin der Messe „Light + Building 2020“ auf Schadensersatz für Hotelreservierung, PR-Maßnahmen, Miete des Messestands, etc. zurückgewiesen. Dies ist die letzte in einer Reihe von Entscheidungen, welche eine Tendenz in der obergerichtlichen Rechtsprechung aufzeigt. Wie schon zuvor etwa das OLG Köln im Urteil vom 14.05.2021 oder das LG Köln im Urteil vom 29.04.2021 festgestellt haben, stellte die Corona-Pandemie bereits im Frühjahr 2020 ein Ereignis höherer Gewalt dar, welches adäquates Handeln rechtfertigte. Gerechtfertigtes und pflichtgemäßes Handeln kann andererseits auch keine Schadensersatzansprüche auslösen. FAMA-Justitiar Martin Glöckner hat das aktuelle Urteil des OLG Frankfurt analysiert und fasst nachstehend die wesentlichen Aussagen zusammen  (Bild: VBlock/Pixabay).

Die bisher veröffentlichten obergerichtlichen Entscheidungen betrafen insofern alle Messen, die von öffentlich-rechtlichen Veranstalterinnen durchgeführt wurden, denen die vertragliche Rückabwicklung leichter fiel als Gastveranstalterinnen und Gastveranstaltern.

Um nun zu einem Schadensersatzanspruch aus den vertraglichen Nebenrechten zu kommen, um die es vorliegend geht, muss eine Partei sich pflichtwidrig verhalten haben und so den Eintritt des Schadens herbeigeführt haben. Das Gericht musste daher prüfen, ob die zunächst vorgenommene Verschiebung der Messe Light + Building 2020 in den September 2020 pflichtwidrig war und/oder die später erfolgte endgültige Absage der Veranstaltung. Nur wenn dies der Fall wäre, könnten Schadenersatzansprüche für im Vertrauen auf die Durchführung der Messe getätigte Investitionen durchgreifen.

Das OLG Frankfurt hat in der Verschiebung eine gebotene Vertragsanpassung infolge der Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 Absatz 1 BGB) gesehen und dabei aber klargestellt, dass nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Anpassung des Vertrages (in diesem Fall das Hinnehmen der terminlichen Verschiebung der Messe) nur insoweit verlangt werden kann, als einem Vertragspartner unter Berücksichtigung aller Umstände das Festhalten am unveränderten Vertrag nicht zugemutet werden kann. Dies ist hier jedoch, nach Auffassung des OLG Frankfurt, bereits im Frühjahr 2020 der Fall gewesen. Die Dynamik des Infektionsgeschehens und insbesondere die sich bereits in China und Norditalien abzeichnende katastrophale Lage zu diesem Zeitpunkt führte dazu, dass eine objektive Risikobewertung gegen den Durchführungstermin Anfang März sprechen musste.

Das OLG Frankfurt betont dabei, dass es insofern unerheblich ist, ob es zum Zeitpunkt der Verschiebung bereits ein behördlich angeordnetes Verbot der Veranstaltung gab. Die Geschäftsgrundlage ist erst nicht dann gestört, wenn das Verbot vorliegt, sondern wenn es hinreichend wahrscheinlich ist.

Auch die endgültige Absage der in dem September 2020 verschobenen Messe war zum Zeitpunkt des 05.05.2020 gerechtfertigt. Hier führt das OLG Frankfurt nochmal aus, dass die Störung der Geschäftsgrundlage nur ausnahmsweise zur völligen Beseitigung des Vertragsverhältnisses führen kann. Zum Zeitpunkt des 05.05.2020 war die Prognoselage für eine Veranstaltung im September 2020 ähnlich düster, wie im Frühjahr 2020. Es stellt sich aber nun weiterhin die Frage, ob dies eine Absage der Messe und somit eine Vertragsauflösung gerechtfertigt hat. Das Argument, mit dem das OLG Frankfurt dies bejaht, ist erstaunlich pragmatisch.

Die Messe findet im Turnus von zwei Jahren statt, so dass der nächste reguläre Termin ohnhin im März 2022 geplant war. Eine Verschiebung von September 2020 auf das Frühjahr 2021 war daher aus Sicht der Veranstalterin, aber auch aus Sicht der betroffenen Aussteller und Besucher nicht sinnvoll. Dies rechtfertigt, wie dargestellt, die endgültige Absage der Veranstaltung.

Als Fazit lässt sich sagen, dass das aktuelle Urteil des OLG Frankfurt nichts gravierend Neues bringt, jedoch aus Veranstaltersicht günstige Rechtspositionen argumentativ sauber bestätigt, was auch die argumentative Verhandlungsposition der Veranstalter stärkt.

Schutz geht vor: FAMA-Sprechstunde thematisiert Infektionsschutzgesetz


Am 5. Oktober war die Premiere unseres neuen Formats FAMA-Sprechstunde. Den Auftakt machte FAMA-Justitiar Martin Glöckner zur Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes ab dem 1. Oktober 2022. (Bild: Pixabay).

Alle, denen es nicht möglich war, an der Sprechstunde teilzunehmen, empfiehlt RA Glöckner einen Blick auf die zugehörige Informationsseite der Bundesregierung. Weitere FAMA-Sprechstunden zu den Themen Marketing, Ticketing und Konzeptberatung sind bereits in der Planung. Termine und Themen werden wir auf unseren Kanälen rechtzeitig veröffentlichen.

Im Nachwuchs liegt die Zukunft: Future Talents Day der Verbände


Die Verbände des Forum Veranstaltungswirtschaft laden am 24. November 2022 zum ersten „Future Talents Day powered by Prolight + Sound“ ins House of Creativity and Innovation (HOCI) in Frankfurt ein. Der Tag steht ganz im Zeichen der zukünftigen Fachkräfte der Branche und richtet sich an Studierende, Auszubildende und Praktikant:innen aus der Veranstaltungswirtschaft. Der diesjährige Aktionstag stellt den Auftakt des Formats dar, das während der nächsten Prolight + Sound im April 2023 weiter fortgeführt und ausgebaut wird (Bild: Bishnu Sarangi/Pixabay).

Den Future Talents gehört die Zukunft – denn ohne sie geht in der Veranstaltungswirtschaft nichts. Aus diesem Grund veranstalten die Verbände des Forum Veranstaltungswirtschaft am Donnerstag, den 24. November 2022 den ersten „Future Talents Day powered by Prolight + Sound“. Ziel des Tages ist, die zukünftigen Fachkräfte untereinander sowie mit den Unternehmen der Branche zu vernetzen und gemeinsame Zukunftsfragen und -themen zur Entwicklung der Branche zu diskutieren: Wie muss sich die Veranstaltungswirtschaft heute aufstellen, um auch für die Talente von morgen attraktiv zu bleiben? Was erwarten die Future Talents von ihrem zukünftigen Berufsfeld? Was macht ein Unternehmen attraktiv für junge Mitarbeitende? Diese und weitere Fragen sollen auf dem Future Talents Day diskutiert werden. So erhalten Auszubildende, Studierende und Praktikant*innen bereits vor Eintritt in ihr Berufsleben die Möglichkeit, ihre zukünftige Branche aktiv mitzugestalten. Dafür beteiligen sich Mitgliedsunternehmen der Verbände des Forum Veranstaltungswirtschaft am Aktionstag und decken so die verschiedenen Bereiche der Eventbranche ab. Weitere Informationen gibt es hier

Den Weg weisen: Parlamentarischer Abend der Veranstaltungswirtschaft


Mehr als 70 Abgeordnete und deren Mitarbeitende folgte der Einladung des Forums Veranstaltungswirtschaft zu einem parlamen-tarischen Abend am 20. Oktober 2022 in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft in Berlin. Die Gäste ließen sich von den Vertreter*innen der sechs maßgeblichen Verbände der Veranstaltungswirtschaft über die aktuellen Herausforderungen der Branche informieren (Bild: Forum Veranstaltungswirtschaft / Felix Gunkel).

Schirmherrin des Abends war Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt von Bündnis90/Die Grünen. In ihrer Eingangsansprache stellte sie die wichtige Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft für den Zusammenhalt der Gesellschaft heraus und skizzierte die dramatischen Auswirkungen der Energiepreisexplosion, der Inflation und der weiterhin andauernden Corona-Auswirkungen auf die Veranstaltungswirtschaft. 

Das Forum Veranstaltungswirtschaft hatte darüber hinaus drei Unternehmer*innen eingeladen, den Gästen des Abends die Situation des Wirtschaftszweigs und dessen Aussichten für die nähere Zukunft aus dem Blickwinkel der Praxis darzustellen. Im Anschluss gaben die Verbandsvertreter*innen in einer Talkrunde detailliert Auskunft und beantworteten Fragen der Gäste. Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier.


Mit Christian Ordon (LIVEKOMM), Stefan Köster (FAMA), Jens Michow (BDKV), Randell Greenlee (VPLT), Timo Feuerbach (EVVC) und Marcus Pohl (isdv) nutzen darüber hinaus sechs Verbandsvertreter die günstige Gelegenheit, sich in Berlin zu einem „Runden Tisch“ zusammenzufinden und sich über die Zusammenarbeit der Verbände im Forum Veranstaltungswirtschaft abzustimmen (Foto: VPLT).

Mittwoch, 2. November 2022

Das Programm für Erfurt steht: Messewirtschaft stellt sich Herausforderung


An Herausforderungen herrscht in der Messewirtschaft fürwahr kein Mangel. Damit es uns gelingt, die damit verbundenen Chancen bestmöglich zu nutzen, lautet das Motto der Herbst-Messefachtagung „Challenge accepted!“. Sie wartet mit einem hochkarätigen Programm und der beliebten Mischung aus Neuem und Bewährtem auf. Wer sich noch nicht für Erfurt angemeldet hat, kann und sollte dies hier rasch nachholen.

Mit drei Vision-Notes beginnt der Einstieg in die Welt der aktuellen Herausforderungen. Den Anfang macht Matthias Schultze (Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau) mit seinen Trendszenarien und Zukunftspotenzialen zu „Business Events in der Transformation“. Daran schließt Tom Winter (CEO der BERNEXPO) mit seinem Erfahrungsbericht und Zukunftsausblick zum Berner Flaggschiff BEA mit dem Titel „Und sie bewegt sich doch: B2C-Messen zwischen Tradition und Zukunft“ an. Mit einer akuten Challenge beschäftigen sich Katharina Wüllner und Juliane Jähnke (beide Zukunft Messewirtschaft) der dritten und letzten Vision-Note mit dem Titel „Der Preis ist heiß: Preismanagement in Zeiten von Unsicherheit und Kostenexplosion“.

Die Erkenntnisse aus den Vision-Notes (nach den beliebten Elevator-Pitches unserer Partner und einer Erfrischungspause) werden anschließend in parallelen Deep Dive Sessions vertieft.


Die erste Session unter der Moderation von Oliver Schmitt (CDO von agendum Schmitt & Jähnke) trägt den Titel „Neue Chancen für Messen und Ausstellungen durch neue Ideen und Impulse“. Seine Podiumsgäste sind Vision-Note-Speaker Tom Winter, Natascha Hoffner (Gründerin, Inhaberin und Geschäftsführerin der messe.rocks/herCAREER), Jörg Zeissig (Geschäftsführer von Holtmann) und Kirstin Deutelmoser (Director Corporate Buisness Development der Messe Düsseldorf).


Die zweite Session wird von Aleksandar Medjedovic (Senior Expert der World Bank Group) unter dem Titel „Mehr hybride Events für mehr Face2Face?“ moderiert. Seine Gäste sind der Vision-Note-Speaker Matthias Schultze, Janine Rolfsmeyer (Vorständin Organisation des Deutschen Evangelischen Kirchentags), Markus Scheele (Vorstand der Event it) und Frank Röpke (Leiter Karriere-Campus Hannover der Swiss Life Deutschland Holding).


Ebenfalls parallel läuft die Session zum Messe-Impuls-Preis, in der Studierende ihre Arbeiten der Jury, die sich aus Henning Könicke (Geschäftsführender Vorstand FAMA und Geschäftsführer der AFAG GmbH), Stephan Drescher (Geschäftsführer der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft), Sven Prüser (Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) und Astrid Jaeger (Geschäftsführerin von spring Messe Management) zusammensetzt, präsentieren. Die Moderation obliegt Stefan Luppold (Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg).

Bevor wir uns bei der FAMA-Night unter Glas im Palmenhaus ganz dem Grußwort von Wolfgang Tiefensee (Wirtschaftsminister von Thüringen) und anschließend dem Networking und Feiern widmen, wartet Marko Sarstedt (Professor am Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München) auf uns. Er wird den Teilnehmenden unter dem Titel „Per Anhalter durch die Galaxis des multisensorischen Marketings“ garantiert frische Inspirationen mit auf den Weg geben.

Der zweite Tag beginnt mit unserem legendären Wachmacher-Duo Martin Glöckner (Rechtsanwalt und Justitiar des FAMA) und Thilo Könicke (Geschäftsführer der AFAG), die unter der Rubrik „Recht aktuell und die betriebliche Praxis“ erneut aktuelle und hilfreiche Fragestellungen für uns beantworten werden.

Danach folgt der große Block der Best-Case-Circles. Zum Arbeitskreis „B2C-Messen“ laden Constanze Kreuser (RAM Regio), Maik Heißer (AFAG) und Melanie Seger (Messe Karlsruhe) ein. Zum Arbeitskreis „B2B-Messen“ empfängt Michael Köhler (RX Austria & Germany). Den Arbeitskreis „Veranstaltungsleitung und Organisation“ leiten Martin Glöckner und Thilo Könicke. Stefan Köster (Deutsche Messe) und Heike Schmid (Messe Augsburg) freuen sich auf Austausch im Arbeitskreis „Geländeeigner“. Mit „HR, Organisation, Kulturwandel und Diversity“ beschäftigt sich der Kreis von Juliane Jähnke (Women in Exhibitions).

In ihrem Abschlussvortrag schließlich wirft Antje-Britta Mörstedt (Professorin an der PFH Private Hochschule Göttingen) einen Blick auf die Generation Z. „Sie zu finden und zu binden – Herausforderungen für Unternehmen“ lautet der Titel ihres Vortrags, mit dem sie einen Einblick in eine spezielle Generation gewähren wird. Zum Abschluss der Tagung besteht für alle Teilnehmenden die Möglichkeit einer Geländeführung über die Messe Erfurt. Als zweitgrößter Messestandort in Ostdeutschland hat sie sich als Forum für Unternehmen, Wissenschaftler, Mediziner, Verbände, Kommunen und viele weitere Institutionen in der schnellen Mitte Deutschlands etabliert. Jährlich finden mehr als 250 Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen, Messen und Ausstellungen, Firmenevents und Konzerte mit über 650.000 Besuchern auf mehr als 25.000 qm überdachter Ausstellungsfläche und 21.600 qm Freigelände in der Messe Erfurt statt. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich, dass wir diesmal in Erfurt zu Gast sein dürfen.

Wie immer empfehlen wir allen Teilnehmenden, umweltfreundlich mit dem Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn anzureisen (Buchung hier). Am Vorabend der Tagung wird wieder ein Welcome-Abend (Selbstzahler) ab 19 Uhr in der Gaststätte „Zum Goldenen Schwan“ (Michaelisstraße 9 in Erfurt) angeboten. Die Anmeldung zur Tagung (für FAMA-Mitglieder kostenlos, für Messeveranstalter, die nicht FAMA-Mitglied sind 399 Euro zzgl. ges. MwSt und für sonstige Teilnehmende 599 Euro zzgl. ges. MwSt) erfolgt über unseren Ticketshop, den Sie hier finden.