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Informationsquelle FAMA-Blog

Hier bloggt der FAMA! Positionen, Kommentare, Meldungen zum Vereinsgeschehen und zur Messewirtschaft mit umfassendem Archiv.
Anregungen und Kommentare können Sie jederzeit per E-Mail an newsletter@fama.de schicken. Mitglieder sollten sich außerdem hier - falls noch nicht geschehen - zum FAMA-Newsletter anmelden, der derzeit acht Mal jährlich erscheint und der auch spezifischere Informationen und Anregungen enthält.

Donnerstag, 30. April 2020

Messen bauen auf: Statement von Armin Hilpold, Messe Bozen


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Armin Hilpold, Präsident der Messe Bozen #messenbauenauf #messe #eventprofs

Messen bauen auf: Statement von Christoph Herlitz, infoteam GmbH Berlin


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Christoph Herlitz, Geschäftsführer des Messe-IT-Dienstleisters infoteam GmbH Berlin #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

Mittwoch, 29. April 2020

Wirtschaft braucht Messen: Gemeinsame Lobbying-Initiative der Verbände


Unter Federführung des AUMA (und unter Mitwirkung der Verbände FAMA, FAMAB, DEHOGA, VDMA und ZVEI) werden die Anliegen der Messewirtschaft unter Betonung ihrer Vitalisierungsfunktion für die gebeutelte Wirtschaft jetzt gezielt bei der Bundesregierung sowie den Landesregierungen platziert.

Immer im Blick soll hierbei die Differenzierung von Messen zu Großveranstaltungen stehen. Um nicht den gleichen Regularien wie Konzerte oder Festveranstaltungen unterworfen zu werden, ist aktuell eine starke politische Lobbyarbeit notwendig. Neben dem Bundeskanzleramt und dem Bundeswirtschaftsministerium sind vor allem die jeweiligen Wirtschaftsministerien der Länder sowie das Robert Koch Institut Empfänger des entwickelten Positionspapiers.

Zusätzlich nutzen wir auch die politischen Kanäle des FAMA sowie eigene Medienaussendungen, um eine breite Reichweite zu erzielen. Weitere Informationen zu dieser Initiative finden Sie hier.

Sie verfügen selbst über ein starkes politisches Netzwerk oder planen eine Medienaussendung zu diesem Thema?

Wir unterstützen Ihre Arbeit gerne – wenden Sie sich an uns: corona@fama.de

Fulminanter Start: FAMA Kampagne "Messen bauen auf!"


Unsere Kampagne unter dem Titel „Messen bauen auf!“ ist fulminant gestartet.

Bereits mit den ersten Testimonials konnten wir auf allen von FAMA bespielten Kanälen eine deutlich fünfstellige Reichweite erzielen.

Damit wir die erfolgreiche „Messen bauen auf!“ Kampagne weiterführen können, ergeht hiermit folgender Aufruf an unsere Mitglieder:

  • Sprechen Sie Persönlichkeiten aus ihrem Umfeld an, die sich positiv und zuversichtlich zu Messen und Ausstellungen äußern wollen und können.
  • Zeigen Sie Ihnen Beispiele (alle Statements sind hier abrufbar) und holen Sie deren Einverständnis ein, von uns auf die Abgabe eines Statements angesprochen zu werden.
  • Schicken Sie uns (corona@fama.de) dazu Namen, Funktion und Mail-Adresse der von Ihnen angesprochenen Persönlichkeiten. Wir kümmern uns dann um alles Weitere.

Zuversichtlich voraus: Interview mit Messe Stuttgarts B2C-Chef Guido von Vacano


Wir haben mit Guido von Vacano, für die Publikumsmessen der Messe Stuttgart verantwortlicher Bereichsleiter, über seine Sicht der Dinge und einen Ausblick gesprochen.

Messen wurden in letzter Zeit gerne mit Großveranstaltungen aller Art in einen Topf geworfen. Bei Fachmessen ist der Fall ja klar, aber woran orientieren Sie sich bei Publikumsmessen?

In der Beurteilung der Messen machen wir erstmal keinen Unterschied. Wir sind eben auch Wirtschaftsförderer und stehen für die Belange der Branche ein. Manchmal sind es kleine Branchen, manchmal große. Wir definieren uns schon lange nicht mehr als reine Verkaufsplattform. Aber auch letzteres führt zu einer Durchführbarkeit von unseren Messen, öffnen doch auch immer mehr die großen Einkaufscenter in Deutschland. Ein Großevent wie ein Konzert sind wir nicht.

Bericht vom FAMA-Schlichtungs-Webinar: Schnelle und kostengünstige Einigung


Am 23.4.2020 fand das FAMA-Webinar zum Thema „Außergerichtliche Streitbeilegung“ unter Leitung von RA Frank Keller statt. Nachstehend lesen Sie einen Bericht dazu:

Bei der Mediation handelt es sich grundsätzlich um ein ergebnisoffenes Verfahren.

Ob die Parteien zu einer Lösung kommen, steht demnach bei Beginn des Mediationsverfahrens noch nicht fest. Grundlage des Mediationsverfahrens ist, dass durch bestimmte Techniken ein fairer Verhandlungsprozess erreicht wird, der auch Ungleichgewichte bei der Rhetorik ausgleicht, sowie Machtgefälle zumindest minimiert.

Der Mediator selbst hat keine Entscheidungsbefugnis. Die Parteien bestimmen den Verhandlungsgegenstand selbst, auch bei Verfahrensfragen haben sie ein Mitspracherecht. Die Parteien legen dann unter Hilfe des Mediators zuerst die Themen fest, dann werden Interessen und Hintergründe, oftmals vertraulich, mit den Parteien besprochen. Zum Ende hin werden Lösungsoptionen entwickelt und bewertet. Auf Basis des Ergebnisses schließen die Parteien dann einen Vertrag über das gefundene Ergebnis ab.

Der Blick nach vorn: Die Macht der Gewohnheit


Die Befragung des Kollegen Forseilles von Easyfairs (siehe oben) zeigt, dass es naiv wäre zu glauben, dass wir nach einer Lockerung der Einschränkungen einfach so mit den gleichen Besucherzahlen rechnen könnten, wie vor dem Shutdown.

Was hat das mit der Macht der Gewohnheit zu tun?

Einerseits können wir darauf vertrauen, dass viele Menschen eine starke Sehnsucht nach persönlicher Begegnung verspüren. Sie haben eine hohe Affinität zu Messen – und Messen sind ein gelerntes Medium. Die Besucher können sich leicht orientieren, sie haben eine klare Vorstellung von dem, was sie erwartet. Insofern ist die Macht der Gewohnheit auf unserer Seite.

Andererseits schleichen sich mit der anhaltenden Krisensituation neue Gewohnheiten ein. Viele davon sind nicht nur wünschenswert, sondern elementare Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung der Krise: Die Einhaltung von Abstandsregeln, die Beherzigung der Nies- und Hust-Etikette, die sorgfältige Händehygiene, die Befolgung der Maskenpflicht. An manche dieser Maßnahmen gewöhnen wir uns leicht und schnell, andere verlangen uns einiges ab.

Messen bauen auf: Statement von Eugen Brunner, Präsident des EXPO EVENT Swiss LiveCom Association


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Eugen Brunner, Präsident des EXPO EVENT Swiss LiveCom Association.

Messen bauen auf: Statement von Klaus Plaschka, GHM Ges. für Handwerksmessen


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Klaus Plaschke, Geschäftsführer der GHM Ges. für Handwerksmessen.

Dienstag, 28. April 2020

Messen bauen auf: Statement von Peter Ottmann, CEO der NürnbergMesse Group


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Peter Ottmann, CEO der NürnbergMesse Group.

Messen bauen auf: Statement von Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter an der DHBW Ravensburg


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter an der DHBW Ravensburg.

Montag, 27. April 2020

Messen bauen auf: Statement von Hans-Joachim Hölz, Geschäftsführer der WiR Landkreis Ravensburg GmbH


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Hans-Joachim Hölz, Geschäftsführer der WiR Wirtschafts- und Innovationsförderges. Landkreis Ravensburg mbH.

Messen bauen auf: Statement von Heiko Könicke, Ehrenvorsitzender des FAMA e.V.


In der Reihe "Messen bauen auf! hier ein Statement von Heiko Könicke, Ehrenvorsitzender des FAMA e.V. und beratender Gesellschafter der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH.

Freitag, 24. April 2020

Differenzierung, Verantwortung und Zuversicht: FAMA Vorstandsmitglied Christoph Hinte mit Einordnungen zur aktuellen Lage



Unser Mitglied Hinte Messe wurde diese Woche gleich zweimal auf seine Flexibilität und Robustheit hin geprüft. Zuerst erließ der Senat von Berlin überraschend eine weitreichende Verordnung, wonach Großveranstaltungen über 5.000 Teilnehmer bis einschließlich 24. Oktober 2020 verboten seien. Dann hat auch noch ein Verlag irrtümlich und ohne Rücksprache die wahrscheinliche Absage einer der wichtigsten Messen im Hinte-Porftolio verkündet. Vor diesem Hintergrund sind die Einordnungen von Geschäftsführer Christoph Hinte ein interessanter Anhaltspunkt für die ganze Branche.

Neustart im September: Handelsblatt greift Initiative der Messeverbände auf


Das Handelsblatt hat als erstes Medium die gemeinsame Forderung der Messeverbände nach einem Neustart ab September aufgegriffen. In seiner Meldung schreibt das Handelsblatt: "Der Messeverband wehrt sich, in der Frage nach Lockerungen mit Oktoberfest und Fußball gleichgesetzt zu werden. Für die Wiederbelebung der Wirtschaft seien Messen essenziell."

Messen bauen auf: Statement von Siegbert Hieber, Geschäftsführer des Messebauunternehmens Meplan GmbH


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Siegbert Hieber, Geschäftsführer des Messebauunternehmens Meplan GmbH #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

Messen bauen auf: Statement von Christiane Appel, Chefredakteurin des m+a Report


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Christiane Appel, Chefredakteurin des m+a Report #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

Donnerstag, 23. April 2020

Messen bauen auf: Statement von Sabine Tichy-Treimel, Präsidentin von Messen Austria und GF der Messe Dornbirn


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Sabine Tichy-Treimel, Präsidentin von Messen Austria und Geschäftsführerin unseres Mitglieds Messe Dornbirn GmbH #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

Messen bauen auf: Statement von Kurt Frischknecht, Geschäftsführer vom Verband "möbelschweiz"


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Kurt Frischknecht, Geschäftsführer des Verbands "möbelschweiz" #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

Mittwoch, 22. April 2020

Der Blick nach vorn: Risiken eingehen oder vermeiden?


Auf den ersten Blick scheint es nur eine semantische Frage: Sollen wir Risiken eingehen oder lieber vermeiden? Bei genauerem Hinsehen geht es aber um viel mehr.

Wenn wir uns nämlich ausschließlich darauf fokussieren, Risiken zu vermeiden, dann haben wir es am Ende mit einer mehr oder weniger umfassenden Lähmung zu tun. Wer stattdessen Risiken bewusst eingeht, für den wird die eigene Handlungsfähigkeit unmittelbar spürbar.

Und die eigene Fähigkeit zu Handeln ist in Krisenzeiten nicht nur ein überlebenswichtiger Energielieferant; sie sorgt auch für Selbstbewusstsein und das Gefühl, einer Situation nicht ausgeliefert zu sein.

Pionier wider Willen: Erster Erfahrungsbericht "LUGA.digital"


In der letzten Ausgabe dieses Newsletters haben wir von LUGA.digital, einer der ersten hybriden Ansätze für eine allgemeine Publikumsmesse von den Kolleginnen der Messe Luzern in der Schweiz berichtet. Wie versprochen, haben wir ein wenig nachgehakt: Markus Lauber, Geschäftsführer der Messe Luzern, hat uns einige Fragen beantwortet.

Herr Lauber, haben Sie mit Luga.digital in der Welt der allgemeinen Publikumsmessen einen kleinen Coup gelandet?

Nun ja, eigentlich sind wir mit dieser Sache ein wenig „Pionier wider Willen“, denn die Lancierung war ursprünglich ziemlich genau ein Jahr später geplant. Dennoch sind die ersten Erkenntnisse ermutigend.

Welche Erfahrungen ermutigen Sie?

Ein starkes Drittel der Luga-Aussteller konnten wir kurzfristig gewinnen. Damit sind wir sehr zufrieden. Wir verschweigen aber auch nicht, dass es Unternehmen gibt, die so einen hybriden Ansatz nicht mitgehen wollen. Manche, weil sie es sich schlicht nicht zutrauen, andere entscheiden sich bewusst dagegen.

Henning und Thilo Könicke vertreten FAMA in der AUMA Taskforce "Corona"


Der AUMA hat eine Taskforce „Corona“ eingerichtet. Diese hat sich während der vergangenen Woche mit einem Papier („Durchführung von Messen in Zeiten von Corona“) beschäftigt, in das auch die im letzten Newsletter vorgestellten Thesen des FAMA eingeflossen sind.

Die Taskforce hat das Papier inzwischen fertiggestellt. Nach der Freigabe durch den AUMA-Vorstand soll es bis Ende dieser Woche an das Bundeswirtschaftsministerium gehen. Außerdem soll es in die Prozesse des Robert-Koch-Instituts einfließen. Für den FAMA waren Vorstandsmitglied Henning Könicke und Arbeitskreisleiter Thilo Könicke in der AUMA-Taskforce vertreten.

Quo vadis Messe? Interview mit AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier


Wir haben uns mit Jörn Holtmeier, den Geschäftsführer des AUMA e.V. darüber unterhalten, wie der AUMA die aktuelle Lage beurteilt und wo er in den nächsten Wochen die Schwerpunkte setzen wird.

Der Lockdown hat die Messewirtschaft schnell und hart getroffen. Wie sieht die Zwischenbilanz aus Sicht des AUMA per heute aus?

Die Ausbereitung des Coronavirus hat uns alle getroffen, zuerst in China und dann hier in Europa. Die Absagen und Verschiebungen von Messen haben wir in diesem Ausmaß noch nie erlebt. Das Institut der Deutschen Messewirtschaft im AUMA hat auf Basis einer ifo-Studie den gesamtwirtschaftlichen Schaden berechnet und der beträgt schon jetzt über 9 Mrd. Euro und bedroht akut über 76.000 Arbeitsplätze. Wir brauchen schnell Planungssicherheit seitens der Politik, wann und unter welchen Bedingungen wieder Messen in unserem Land stattfinden können.

Deutschland ist ein Messeland und unter anderem Standort führender internationaler Leitmessen. Mit welchen Folgen rechnet der AUMA für die Messewirtschaft?

Bei dieser Vollbremsung der deutschen Wirtschaft und der Messewirtschaft sehen wir noch gar nicht alle gravierenden Ausmaße dieser Pandemie. Wir werden eine enorme Kraftanstrengung leisten müssen, gerade mit Blick auf die zu erwartenden wirtschaftlichen Einbrüche. Ein wichtiges Thema ist die Wiederherstellung der Reisefreiheit, zumindest innerhalb Europas. Selbst bei vielen Regionalmessen sind ja ausländische Aussteller wichtiger Teil eines attraktiven Konzepts. Das gilt erst recht für die internationalen Leitmessen, die auf einen funktionierenden Luftverkehr angewiesen sind.

Messen bauen auf! Statement von Andreas Reibchen, Geschäftsführer der Messe Ostwestfalen GmbH


In der Reihe "Messen bauen auf!" hier ein Statement von Andreas Reibchen, Geschäftsführer unseres Mitglieds Messe Ostwestfalen GmbH #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

FAMA startet Kampagne "Messen bauen auf!"


Heute beginnt die FAMA Kampagne "Messen bauen auf!". Wir sammeln ermutigende Statements von Persönlichkeiten aus dem Umfeld von Messen und Ausstellungen. In nächster Zeit werden wir täglich zwei Testimonials posten. Den Anfang macht die Präsidentin des DEHOGA Bayern, Frau Angela Inselkammer: #messenbauenauf #machenstattreden #messe #eventprofs

Mittwoch, 15. April 2020

Newsflash zur rechtlichen Situation: Missverständnisse bzgl. BGB


Auch der Gesetzgeber war gezwungen schnell auf die neuen gesellschaftlichen Anforderungen der COVID-19-Pandemie zu reagieren. Mit beeindruckender Geschwindigkeit wurden so eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen verabschiedet, wobei eines der wohl bedeutsamsten das "Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ sein dürfte, das innerhalb von nur drei Tagen erlassen wurde und massive zivilrechtliche Änderungen gebracht hat.

Obwohl nahezu jeder bereits von diesem Gesetz gehört hat, wird der darin enthaltene Regelungsgehalt leider oft missverstanden, bis hin zu der Annahme, dass man Verbindlichkeiten generell während der Corona-Pandemie nicht bedienen muss. Dies hat auch damit zu tun, dass man dem Gesetz leider an manchen Stellen anmerkt, dass es so schnell erlassen werden musste. Daher ein paar kurze Anmerkungen, damit Sie hoffentlich Fehler bei der Anwendung der neuen Regeln vermeiden können:

Best-Practice aus der Schweiz: B2C-Messen gehen online


Zwei Beispiele für B2C-Messen, die sich mit einer Online-Variante versuchen, gibt es derzeit in der Schweiz zu beobachten.

Die Bernexpo ist für die BEA, der größten Publikumsmesse der Schweiz, mit einer sehr pragmatischen Lösung am Start.

Wer die BEA unter portal.bea-messe.ch aufruft wird gebeten, seinen perfekten BEA-Tag auf hochdeutsch zu beschreiben und bekommt anschließend „die besten Produkte“ präsentiert.

Die Messe Luzern geht mit www.luga.digital noch einen Schritt weiter. Dort erklärt Luzia Roos-Bättig, Messeleiterin der Luga: „Wir arbeiten seit Längerem an einem Konzept, um die Luga digital zu erweitern. Aus aktuellem Anlass lancieren wir Luga.digital ein Jahr früher als geplant und bringen die Luga diesen Frühling zu Ihnen nach Hause.“

Zwei ermutigende Beispiele, wie auch Publikumsmessen den Weg in die digitale Welt beschreiten können.

Der Blick nach vorn: Schluss mit der Störung


Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown haben – wie Juristen sich in ihrer unwiderstehlichen Fachsprache auszudrücken pflegen – zu einer „Störung der Geschäftsgrundlage“ geführt.

Wir alle leiden unter dieser Störung.

Und falls sie bis in den Herbst hinein anhalten sollte, dann werden viele Messeveranstalter (und die vorgelagerten Vertreter der Messe-Wertschöpfungskette ohnehin) bis an den Rand ihrer Belastbarkeit und darüber hinaus gebracht. Dann steht buchstäblich ein ganzer Wirtschaftszweig und mit ihm seine stimulierende und inspirierende Wirkkraft auf dem Spiel.

Unser Ziel als FAMA ist es daher, mit all unserer Kraft, unseren Ideen und allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln an der Beseitigung dieser Störung mitzuarbeiten:

  • Damit wir in die Lage kommen, gemeinsam mit unseren Kunden und Stakeholdern wieder arbeitsfähig zu werden.
  • Damit wir unsere Messeprodukte gemeinsam mit unseren Kunden am Markt halten.
  • Damit wir die durch die veränderten Umstände bedingten Lasten gemeinsam und solidarisch mit unseren Kunden tragen.

Dazu ist es erforderlich, dass Messen so bald wie möglich – und sei es unter erheblichen Auflagen – rein rechtlich wieder stattfinden dürfen.

Nur und erst dann können wir als Veranstalter mit unseren Ausstellern und Besuchern gemeinsam Wege suchen und finden, wie die gerade jetzt so wichtigen Nutzendimensionen von Messen als Konjunkturimpulsgeber, Lead-Generator, Umsatzlieferant und symbolträchtiger Nachweis wirtschaftlicher Lebendigkeit und Innovationskraft wieder sicht- und spürbar werden.

Die Chancen stehen gut, dass wir das gemeinsam hinbekommen!

Donnerstag, 9. April 2020

Ostergrüße vom FAMA


Wir wünschen allen Mitgliedern und Messe-Menschen frohe Ostern mit der Devise: Gesund und zuversichtlich bleiben! Das FAMA Kommunikationsteam wird die Geschehnisse über die Feiertage aufmerksam beobachten, um auch nächste Woche wieder relevante Infos bereitzustellen.

Mittwoch, 8. April 2020

FAMA Newsflash zur rechtlichen Situation: Erste Gerichtsentscheidungen


FAMA Justitiar RA Martin Glöckner beobachtet für uns die Entwicklungen aus juristischer Sicht und hat folgende Neuigkeiten hierzu gesammelt:

Nachdem die einschneidenden Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Bekämpfung der weiteren Verbreitung der COVID-19-Infektionen (Kontaktbeschränkungen, Geschäftsschließungen, Untersagung von Versammlungen und Veranstaltungen, etc.) nun sukzessive in Kraft getreten sind, gab es nun auch schon die ersten verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen hierzu.

In den meisten Fällen wurden Eilanträge zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit dieser Anordnungen gestellt. Nahezu alle bisher veröffentlichten Entscheidungen gingen in die Richtung, dass die bisher erlassenen Maßnahmen zumutbar und rechtmäßig seien.

FAMA Webinar zum Thema "Schlichtung bei Messen"


Am 16.04.2020 bietet der FAMA ein Webinar von RA Frank Keller zum Thema „Die FAMA Schlichtungsstelle - Außergerichtliche Streitbeilegung in Zeiten der Corona-Pandemie“ an.

Das Ziel des Webinars ist die Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten einer außergerichtlichen Streitbeilegung. Weiter wird den Teilnehmern selbstverständlich die Möglichkeit gegeben, hier persönlich Rückfragen zur Gestaltung und zum Ablauf zu stellen.

FAMA Mitglieder finden die Anmeldedaten in aktuellen Newsletter - oder wenden sich an die Geschäftsstelle.

Der Blick nach vorn: Licht am Ende des Tunnels


Und wieder mal ist es die Österreichische Bundesregierung, die sich als erste aus der Deckung wagt. In einer Pressekonferenz vom 6. April 2020 kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz an, dass Veranstaltungen in Österreich noch bis Ende Juni 2020 verboten seien.

Im Umkehrschluss heißt das wohl, dass ab 1. Juli 2020 die Chance besteht, dass Veranstaltungen wieder stattfinden können. Was bedeutet das für unsere Branche?

Was es ziemlich sicher nicht bedeutet: Dass dann sofort der Normalzustand einkehren wird. Zum einen sekundierte Österreichs Innenminister Nehammer in der gleichen Pressekonferenz, dass die Lockerungsmaßnahmen sofort zurückgenommen würden, wenn die Fallzahlen wieder entsprechend stiegen. Zum anderen müssen wir damit rechnen, dass Veranstaltungen zunächst nicht ohne gewisse Restriktionen werden stattfinden können. Dazu hat der FAMA ja eigens eine Task-Force eingesetzt.

Dienstag, 7. April 2020

Messen Austria beklagt Totalausfall für 10 Standorte


Auch die Kolleginnen und Kollegen im benachbarten Österreich bleiben von der Corona-Krise nicht verschont, wie Sabine Tichy-Treimel, Vorsitzende von Messen Austria, in ihrem heutigen Statement beklagt.

Bundesregierung beschließt KfW-Schnellkredit


Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen (ausführliche Details hier):

Unter der Voraussetzung, dass ein mittelständisches Unternehmen im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat, soll ein „Sofortkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:

  • Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal € 800.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal € 500.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Zinssatz in Höhe von aktuell 3% mit Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.

Freitag, 3. April 2020

Startup-Verband fürchtet um jede siebte Existenzgründung


Das Portal eventcrisis.org meldet heute, dass der Bundesverband Deutsche Startups in einer Studie darlegt, dass neun von zehn Startups von der Coronakrise betroffen seien und dass jedes siebte Startup in Deutschland gar um seine Existenz fürchte.

Kaum auszudenken, welches Innovationspotenzial unserer Gesellschaft da entgehen würde. Umso wichtiger, dass Messen als Innovations- und Netzwerkplattformen möglichst bald wieder an den Start gehen dürfen.

Donnerstag, 2. April 2020

FAMA Initiative: Task-Force für Wiederaufnahme-Szenarien


Im Zuge der zielorientierten Arbeit für seine Mitglieder und die Messewirtschaft plant der FAMA eine weitere Initiative, diesmal zur pro-aktiven Vorbereitung von Wiederaufnahme-Szenarien nach dem teilweisen oder vollständigen Abbau von Alltags-Restriktionen.

Im Kern steht dabei die einzigartige Fähigkeit von Messen, die krisengebeutelte Wirtschaft und Konjunktur symbolträchtig und schnell wirksam zu stimulieren. Ein in Zusammenarbeit mit agendum erstelltes Whitepaper sieht dafür folgende Handlungsfelder vor:

Lobby- und Imagearbeit mittels reichweitenstarker Testimonials
Einforderung eines Recovery-Fonds zur Ausstellerförderung
Präventive Evaluation von Umsetzungsszenarien zum Tag X

Eine eigens einberufene Task-Force „Corona Recovery” wird sich in nächster Zeit mit den oben beschriebenen Handlungsfeldern beschäftigen. Über weitere Details zu Inhalten und Fortschritt der geplanten Initiative halten wir Sie hier im Newsletter und auf dem FAMA Blog auf dem Laufenden. Bitte halten Sie sich für erforderliche Unterstützungsmaßnahmen bereit.

Der Blick nach vorn: Vorbereitung statt Planung


In Zeiten großer Unsicherheit wird vieles - auch gegen unseren Willen - in Frage gestellt. Nicht mehr „Was kann ich?“ steht im Vordergrund, sondern „Was werde ich können müssen?“. Resilienz heißt das vielbemühte Stichwort der Stunde - also die Fähigkeit, schwierige Situationen möglichst ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Solange derart viele Faktoren unsicher sind, kommt es darauf an, sich auf unterschiedlichste Szenarien möglichst clever vorzubereiten. Planung braucht es da erst später wieder.

Für die Messewirtschaft heißt das: Wie können wir unsere Stärken unter (temporär oder dauerhaft) veränderten Rahmenbedingungen wieder zur Geltung bringen? Wie werden sich die Märkte, in denen unsere Messen sehnlichst herbeigewünschte Wirksamkeit entfalten sollen, nach dem Ende des Shutdowns verändert haben? Welche Erwartungen werden Marktteilnehmer an Messen haben? Mit welchen Argumenten wird es uns gelingen, Skeptiker an Bord zu halten oder zurückzugewinnen?